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<title>Polyamorie</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Polyamorie</span></h1>
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<p><b>Polyamorie</b> oder <b>Polyamory</b> (ein <a href="Kunstwort" title="Kunstwort">Kunstwort</a> aus <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a> <i>polýs</i> „viel, mehrere“, und <a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <i>amor</i> „Liebe“; englisch <i>polyamory</i>; als Adjektiv <b>polyamor</b> oder kurz <b>poly</b>) bezeichnet eine Form des Liebeslebens, bei der eine Person mehrere Partner liebt und zu jedem einzelnen eine <a href="Liebesbeziehung" title="Liebesbeziehung">Liebesbeziehung</a> pflegt, wobei diese Tatsache allen Beteiligten bekannt ist und einvernehmlich gelebt wird.<sup id="cite_ref-McGraw-Hill-Polyamory_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-McGraw-Hill-Polyamory-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Webster-Polyamory_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Webster-Polyamory-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In polyamoren Beziehungen herrscht genau wie in <a href="Monogamie" title="Monogamie">monogamen</a> Beziehungen die Absicht, jede der gewünschten Beziehungen langfristig und vertrauensvoll miteinander zu gestalten.<sup id="cite_ref-christianruether.com_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-christianruether.com-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weltanschaulich bejaht das polyamore Konzept, dass ein Mensch mit mehreren Personen zur selben Zeit Liebesbeziehungen haben kann, und stellt die Vorstellung in Frage, dass Zweierbeziehungen die einzig erstrebenswerte oder mögliche Form des Zusammenlebens seien.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gibt auch einige Überschneidungen zur <a href="Beziehungsanarchie" title="Beziehungsanarchie">Beziehungsanarchie</a>, in der Beziehungen auf Basis individueller Wünsche anstelle von Normen geführt werden. Der Unterschied zur <a href="Offene_Beziehung" title="Offene Beziehung">offenen Beziehung</a> bzw. „<a href="Freie_Liebe" title="Freie Liebe">freien Liebe</a>“ besteht darin, dass nicht <a href="Sexbeziehung" title="Sexbeziehung">nur Sex</a>, sondern auch <a href="Z%C3%A4rtlichkeit" title="Zärtlichkeit">Zärtlichkeit</a>, <a href="Verliebtheit" title="Verliebtheit">Verliebtheit</a> und <a href="Liebe" title="Liebe">Liebe</a> mit weiteren Menschen erlaubt und möglich sind.
</p><p>Seit den 1960er Jahren sind Erfahrungs- und <a href="Kommunikationssystem" title="Kommunikationssystem">Kommunikationsnetze</a> von Menschen entstanden, die in solchen Beziehungen leben, sich darüber austauschen und hierin gegenseitig unterstützen – in der heutigen Zeit zumeist über das <a href="Internet" title="Internet">Internet</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zusammenfassung">Zusammenfassung</h2></div>
<p>Es handelt sich um einen <a href="Oberbegriff" title="Oberbegriff">Oberbegriff</a>, der alle <i>einvernehmlichen</i> und auf <i>voller Informiertheit</i> beruhenden langfristigen intimen Beziehungen mehrerer Personen beschreibt. Die zugehörige Subkultur hat unter anderem Wurzeln in der „Free-Love-Bewegung“, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstand, grenzt sich allerdings von in den 1960er Jahren entwickelten, auf Sexualität eingeschränkten Fassungen des Begriffs „<a href="Freie_Liebe" title="Freie Liebe">Freie Liebe</a>“ ab.
</p><p>Nach Christian Rüther, der die Geschichte der Polyamorie untersucht hat, definiert sich „Polyamory“ vor allem über vier wesentliche Merkmale:<sup id="cite_ref-christianruether.com_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-christianruether.com-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ol><li>Ehrlichkeit/Transparenz (Poly ist nicht „Betrügen“)</li>
<li>Gleichberechtigung/Konsens (Poly ist nicht patriarchale Polygynie)</li>
<li>Erotische Liebe mit mehr als einer Person über einen bestimmten Zeitraum hinweg (Poly ist mehr als Freundschaft/Poly ist nicht Monogamie)</li>
<li>Langfristige Orientierung (Poly ist prinzipiell nicht <a href="Swinger" title="Swinger">Swinging</a>)</li></ol>
<p>Die Polyamorie definiert sich also in erster Linie über die emotionale Seite von Liebesbeziehungen; ihr liegt die Idee zugrunde, dass Liebe, auch solche romantischer Färbung, nichts ist, das auf einzelne Personen eingeschränkt werden müsse. Polyamore Beziehungen erfordern in der Regel erheblich mehr Aufmerksamkeit, Energie und <a href="Kommunikation" title="Kommunikation">Kommunikation</a> als emotional und sexuell ausschließliche Beziehungen und bieten den Beteiligten weniger Sicherheiten, haben für die Menschen, die sie führen, jedoch ausgleichende Vorteile.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Eifersucht" title="Eifersucht">Eifersucht</a> stellt aus dieser Sicht eine Herausforderung dar, die durch Mut, Verständnis und Vertrauen der Partner und Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit ihr gemeistert werden kann. Polyamore Beziehungen haben viele mögliche Konstellationen mit spezifischen Bezeichnungen, zum Beispiel bezeichnet „Triade“ eine wechselseitige Liebesbeziehung zwischen drei Personen.
</p><p>Zum Teil haben sich spezielle Begriffe entwickelt, wie „frubbelig“ für ein Gefühlserleben gegensätzlich zur Eifersucht, einer Art (Mit-)Freude, die manche empfinden, wenn sie ihren Partner glücklich in der Gegenwart eines anderen Partners wähnen.
</p><p>Polyamore Menschen haben manchmal auch Kinder in erweiterten Familien wie bei <a href="Regenbogenfamilie" title="Regenbogenfamilie">Regenbogenfamilien</a>.
</p><p>Menschen in polyamoren Netzwerken schätzen als Werte <a href="Treue" title="Treue">Treue</a> im Sinn von <a href="Verbindlichkeit_(Recht_und_Moral)" title="Verbindlichkeit (Recht und Moral)">Verbindlichkeit</a> und <a href="Loyalit%C3%A4t" title="Loyalität">Loyalität</a>, Ehrlichkeit, Respekt, gleichberechtigte Kommunikation und Verhandlung sowie Hingabe. Diese Werte beruhen auf <a href="Kollektiv#Organisierte_Kollektive" title="Kollektiv">kollektiven</a> <a href="Pr%C3%A4ferenz" title="Präferenz">Präferenzen</a> sowie Erfahrungen, welche Verhaltensweisen erfüllte und dauerhafte nicht ausschließliche Beziehungen fördern.
</p><p>Als politische Strömung betrachtet das Konzept der Polyamorie die verschiedenen Lebensformen als <a href="Gleichberechtigung" title="Gleichberechtigung">gleichberechtigt</a> und befürwortet den Abbau von <a href="Diskriminierung" title="Diskriminierung">Diskriminierungen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>Menschen, die sich als polyamor oder polyamorös bezeichnen, stellen die Vorstellung in Frage, dass die Zweierbeziehung und die traditionelle Einehe die einzig erstrebenswerten Formen des Zusammenlebens seien. Die Liebe ist nach ihrer Auffassung kein endliches oder limitiertes Gut, das immer nur für die Liebe zu einer einzigen Person ausreicht, sondern gegenüber mehreren Menschen in einer ganz individuellen Ausprägung in Erscheinung treten kann.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Polyamorie wird über die emotionale Seite von Liebesbeziehungen definiert. Es steht also nicht das Erleben von <a href="Sexualit%C3%A4t" title="Sexualität">Sexualität</a> im Mittelpunkt, das allerdings – wie in jeder Liebesbeziehung – durchaus eine wesentliche Rolle spielen kann und darf. Als Bedingungen für polyamouröse Beziehungen werden vielfach größtmögliche Ehrlichkeit zwischen den Beteiligten und gegenseitiges Einverständnis genannt. Deshalb gibt es im Konzept der Polyamorie keine zu verheimlichenden Liebhaberinnen und Liebhaber. Den Menschen, die man mag, soll mit dem sich aus dem individuellen Verhältnis erwachsenden Maß an Zuneigung und Intimität begegnet werden können. Es braucht nicht geleugnet zu werden, falls man für mehr als einen Menschen Gefühle empfindet. Eifersucht und Verlustängste treten auch bei Menschen, die diese Beziehungsform gewählt haben, oft auf und sollten offen ausgesprochen werden. Eifersucht stellt in der Tat bei langfristig bestehenden Beziehungen oft die bedeutendste Hürde dar. Dem Konzept der Polyamorie zufolge soll jedoch vermieden werden, dass diese Gefühle das Handeln bestimmen, da sie sonst zerstörerisch auf Beziehungen wirken könnten.
</p><p>Da in der Polyamorie im Gegensatz zur Monogamie kein Exklusivitätsanspruch gegenüber dem Partner vertreten wird, besteht keine Notwendigkeit, eine Beziehung zu beenden, wenn der Partner parallel weitere Beziehungen eingeht. Frische <a href="Verliebtheit" title="Verliebtheit">Verliebtheit</a>, in englischsprachigen Foren auch „New Relationship Energy“ (kurz NRE, deutsch „Neue-Beziehungs-Energie“) genannt, wird trotz der schönen Gefühle manchmal als mit Vorsicht zu genießender Zustand gesehen. Sie mache es schwerer, die Bedürfnisse aller Partner auszugleichen, und berge die Gefahr von kurzschlüssigen Entscheidungen, deren Konsequenzen langfristig bedauert würden.
</p><p>Polyamore Beziehungen können einen erheblichen emotionalen Stress bedeuten, falls es Konflikte zwischen den Partnern gibt oder Eifersuchtsgefühle aufkommen. Nach Meinung vieler polyamorer Menschen verlangen solche Situationen neben Aufrichtigkeit, Empathie und Selbstkenntnis ein überdurchschnittliches Abgrenzungsvermögen. Ob polyamore Beziehungen zwischen Menschen, die mit dieser Lebensform keine Erfahrungen haben, Bestand haben, lässt sich kaum voraussagen. Deswegen wird großer Wert darauf gelegt, dass die Beteiligten an einer solchen Beziehung diese bewusst und freiwillig wählen. Zusätzliche Beziehungen haben zudem die Tendenz, Unsicherheiten und ungeklärte Konflikte in einer Partnerschaft ans Licht zu bringen, auch wenn diese schon lange besteht. Um sich beispielsweise vor einem Ausspannen von Partnern oder vor Beziehungskonflikten in ungünstigen Lebensphasen wie der Stillzeit eines Kindes zu schützen, handeln langfristige Partner häufig vorher ein gegenseitiges, im Umfang begrenztes Vetorecht in Bezug auf neue Beziehungen aus.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Orientierung zu Mehrfachbeziehungen wird von manchen polyamoren Menschen als bewusste Wahl betrachtet; die Mehrzahl betrachtet ihre Präferenz jedoch als Folge ihrer individuellen „Verdrahtung“.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Viele Menschen, die in Mehrfachbeziehungen leben, haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass monogame Beziehungen für sie nicht funktionieren oder sie darin nicht glücklich werden. Dies wird aber in der Regel nicht zum Anlass genommen, Monogamie als individuelle Wahl abzuwerten. Hinterfragt wird jedoch die Monogamie als gesellschaftliche <a href="Soziale_Norm" title="Soziale Norm">Norm</a> (<a href="Heteronormativit%C3%A4t" title="Heteronormativität">Heteronormativität</a> bzw. Mononormativität) und die nach Überzeugung polyamor-denkender Menschen oft damit verbundene <a href="Doppelmoral" title="Doppelmoral">Doppelmoral</a>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Grund gegen ein Eingehen polyamorer Beziehungen führen viele polyamore Menschen an, dass oft viel mehr „<a href="Beziehungsarbeit" title="Beziehungsarbeit">Beziehungsarbeit</a>“ geleistet werden müsse, was manchmal einen erheblichen Aufwand an Aufmerksamkeit, Zeit und Energie erfordere.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem müsse auf subjektive oder reale Sicherheiten verzichtet werden. Dies werde aber für Individuen, die diese Beziehungsform leben, durch <a href="Authentizit%C3%A4t" title="Authentizität">Authentizität</a>, persönliches Wachstum sowie <i>Selbstentfaltung</i> weit mehr als ausgeglichen. Hinzu komme die Erfahrung von Vielfalt und Lebendigkeit, von Freude am Glück der Geliebten mit ihren anderen Partnern, die <a href="Solidarit%C3%A4t" title="Solidarität">Solidarität</a> und Unterstützung in einer erweiterten <a href="Lebensgemeinschaft" title="Lebensgemeinschaft">Lebensgemeinschaft</a> sowie ähnliche Aspekte. Viele begründen ihre Wahl auch mit der Erfahrung, dass sie in solchen Beziehungen wesentlich glücklicher seien.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Wiewohl der Polyamorie-Begriff in einer klar umrissenen und moralisch konnotierten Form vor 1990 noch nicht existierte, haben Menschen bereits früher einzelne polyamoröse Ideale praktiziert, etwa <a href="Bertrand_Russell" title="Bertrand Russell">Bertrand Russell</a>,<sup id="cite_ref-Russell:MarriageMorals_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-Russell:MarriageMorals-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Russell:HumanSociety_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-Russell:HumanSociety-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Amelia_Earhart" title="Amelia Earhart">Amelia Earhart</a>,<sup id="cite_ref-EarhartLetter_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-EarhartLetter-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="William_Moulton_Marston" title="William Moulton Marston">William Moulton Marston</a> und <a href="Bertolt_Brecht" title="Bertolt Brecht">Bertolt Brecht</a>.<sup id="cite_ref-BrechtFreitag_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-BrechtFreitag-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-BrechtBriefe_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-BrechtBriefe-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-BrechtLattmann_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-BrechtLattmann-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Jean-Paul_Sartre" title="Jean-Paul Sartre">Jean-Paul Sartre</a> und <a href="Simone_de_Beauvoir" title="Simone de Beauvoir">Simone de Beauvoir</a> praktizierten ebenfalls eine der „ethischen Nicht-Monogamie“ entsprechende Lebensweise, die als Vorläufer der eher dauerhaft angelegten Polyamorie gilt. Sie erlaubten einander, „Zufallslieben“ (ein anderer Ausdruck für Seitensprünge) zu haben.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Praktisch hatte Sartre viel mehr Seitensprünge als sie; sie hatte sowohl gegen- als auch gleichgeschlechtliche Beziehungen.
</p><p>Seit den 1960er Jahren entstanden unter dem Oberbegriff <i>responsible non-monogamy</i> erste prä-polyamore Konzepte und Netzwerke von Menschen.
</p><p>Als Geburtsstunde eines erstmals gefestigten Polyamorie-Begriffes wird die Veröffentlichung eines Manifestes von Morning Glory Zell-Ravenheart im Jahr 1990 betrachtet, die in ihrem Text „Ein Blumenstrauß von Geliebten“ (englisch <i>A Bouquet of Lovers</i>, 1990)<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> neben der Wortschöpfung <i>poly-amorous</i> auch die drei Grundregeln der modernen Polyamorie (Einvernehmlichkeit, Transparenz gegenüber allen Beteiligten und Verbindlichkeit in den emotionalen Entscheidungen) ausführlich begründete und hierbei auch die Ordnung einer so genannten „hierarchischen Polyamorie“, ausgehend von einer vorhandenen Hauptbeziehung mit später hinzugekommenen weiteren Liebesbeziehungen beschrieb. Hierbei sind deutliche Anlehnungen an das zu diesem Zeitpunkt bereits bekannte Konzept der so genannten „Polyfidelity“, also der „Treue zu mehreren“ in einer Art Gruppenehe, zu finden, welche als Teil der damaligen <i>Ethical nonmonogamy</i>-Bewegung eine Lebensweise propagierte, die vor allem von der <a href="Oneida_Community" title="Oneida Community">Oneida Community</a> Mitte der 1970er Jahre in den USA bekannt gemacht wurde.
</p><p>Das Ehepaar Zell-Ravenheart lebte hingegen nach außen hin offen für neue Liebesbeziehungen und vertrat dabei die aus der Polyfidelity abgeleitete Ansicht, dass ihre bestehende Beziehung von neuen Liebespartnern nicht böswillig oder leichtsinnig beschädigt werden darf und vor destruktiven Handlungen geschützt werden sollte. Hierzu gaben sie ihre Erfahrungen und Regeln mit dem vorgenannten Manifest weiter. Ab etwa 1992 wurde das Konzept in elektronischen <a href="Internetforum" title="Internetforum">Foren</a> popularisiert. Deborah Anapol, eine Vertreterin der ethischen Nicht-Monogamie, zitierte <i>A Bouquet of Lovers</i> 1992 in ihrem Buch <i>Love without limits</i>, in dem sie das Konzept ethischer Nicht-Monogamie erläuterte. Zell-Ravenheart begründete ihre später durchaus kritisierte regelbasierte Form der nicht-monogamen Lebensweise damit, dass eine bereits vorhandene Beziehung bei ihrer Öffnung von allen Beteiligten eine erhöhte emotionale Aufmerksamkeit erfordert.
</p><p>Zitat aus <i>A Bouquet of Lovers:</i> „Nachdem ich mein gesamtes Erwachsenenleben in der einen oder anderen offenen Ehe involviert war (meine gegenwärtige Primärbeziehung [zu der Zeit, als dieser Artikel geschrieben wurde] währt 16 Jahre), sind mir eine Menge Ideen gekommen und auch wieder abgegangen und ich habe mit Entwürfen sowie Regeln experimentiert, um diese Beziehungen für alle Beteiligten gut gelingen zu lassen. Es gibt so viele Unterschiede in dem, was unterschiedliche Menschen in einer Beziehung brauchen, eben weil es Menschen sind, die daran beteiligt sind. Es gibt jedoch definitiv einige Elemente, die vorhanden sein müssen, damit das System überhaupt funktioniert. Andere Elemente werden dringend empfohlen, weil sie eine sehr gute Erfolgsbilanz haben. Lasst sie uns insgesamt als ‚Regeln für den Weg‘ bezeichnen.“
</p><p>Später wurde diese an einer sich öffnenden Ehe orientierte Grundordnung von der Community um eine eher gleichberechtigte Form – die so genannte „egalitäre Polyamorie“ – ergänzt. Andie Nordgren erweiterte dies im Jahr 2004<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit dem weiteren Modell <a href="Beziehungsanarchie" title="Beziehungsanarchie">Beziehungsanarchie</a> in Richtung einer „verantwortlichen Nicht-Monogamie“ ohne vordefiniertes Regelwerk, dafür mit einer klaren Verantwortlichkeit für die eigenen und gegenseitigen emotionalen Entscheidungen und für die gemeinsam getroffenen Vereinbarungen. Diese neueste Form wird innerhalb der Szene teilweise noch als Lesart der Polyamorie, teilweise aber bereits als eigenständiges Beziehungsmodell betrachtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Terminologie">Terminologie</h2></div>
<p>Polyamorie ist ein <a href="Hybrid" title="Hybrid">hybrider</a> <a href="Neologismus" title="Neologismus">Neologismus</a>: <i>poly</i> steht altgriechisch für „mehrere“ und <i>amor</i> ist Lateinisch für „Liebe“. Das Wort wurde unabhängig von mehreren Personen kreiert, darunter Morning Glory Zell-Ravenheart, die in dem Artikel „Ein Blumenstrauß von Geliebten“ (englisch <i>A Bouquet of Lovers</i>, 1990) die Popularisierung der Wortverbindung <i>poly-amorous</i> anregte, sowie Jennifer Wesp, die 1992 die <a href="Usenet" title="Usenet">Usenet</a>-<a href="Newsgroup" title="Newsgroup">Newsgroup</a> <i>alt.polyamory</i> gründete.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein gelegentlicher Gebrauch der Bezeichnung, wenn auch ohne klare Werteordnung als Beziehungsmodell, findet sich in einigen wenigen älteren Texten: So tauchte sie etwa 1921 in den autobiografischen Essays des italienischen Futuristen Tommaso Marinetti <i>L'alcòva d'acciaio</i> auf (Seite 283) sowie in einer Beschreibung der Lebensumstände am Hofe <a href="Heinrich_VIII._(England)" title="Heinrich VIII. (England)">Heinrichs VIII.</a>,<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bei denen es sich jedoch um höfische Mätressen ohne vollwertigen Beziehungsanspruch handelte. 1953 wurde sie zudem von Charles A. Ward und bei Josep McElroy 1969 mit Bezug auf historische englische Literatur verwendet.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vor allem vor der Verbreitung der Bezeichnung „Polyamorie“ wurden alternativ das eigentlich unzutreffende Wort <i>Polygynandrie</i> sowie <i>Polyfidelity</i> verwendet (West, 1996). Die Bezeichnung <i>Polyfidelity</i> wurde von der Kerista Kommune in <a href="San_Francisco" title="San Francisco">San Francisco</a> geprägt und meint genau genommen die Praxis der „Gruppenehe“ (englisch <i>group marriage</i>), wird aber manchmal noch synonym zu <i>Polyamorie</i> gebraucht.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><span id="Definition"></span> <b>Definition</b>
</p><p>Zur Jahrtausendwende wurde Zell-Ravenheart von den Herausgebern des <i><a href="Oxford_English_Dictionary" title="Oxford English Dictionary">Oxford English Dictionary</a></i> um eine Definition des Ausdrucks gebeten, die aber erst 2006 ins Wörterbuch aufgenommen wurde:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Praxis, der Zustand oder die Fähigkeit, mehr als eine liebevolle sexuelle Beziehung zur gleichen Zeit zu führen mit vollem Wissen und Einverständnis der beteiligten Partner.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal"><small>Morning Glory Zell-Ravenheart (1999)</small></cite></div></div>
<p>Diese Definition ist inklusiv gedacht. In diesem Zusammenhang beabsichtigt sie insbesondere nicht, „<a href="Swinger" title="Swinger">Swingen</a>“ völlig auszuschließen, sofern Menschen, die letzteres praktizieren, sich selbst dem Begriff der Polyamorie zuordnen möchten. Viele Swinger haben enge Beziehungen mit Sexualpartnern als beste Freunde und als Beziehungspartner. Viele Menschen sowohl in den Subkulturen der Swinger als auch der Polyamorie sehen beide Praktiken als ergänzende Teile einer Sichtweise an, die den offenen Umgang mit physischer und seelischer <a href="Intimit%C3%A4t" title="Intimität">Intimität</a>, Vertrautheit und Sexualität erlaubt und unterstützt. Die beiden essentiellen Zutaten des Konzepts „Polyamorie“ sind „mehr als einer“ und „liebevoll“. Das bedeutet, dass die Menschen in solchen Beziehungen eine liebevolle <a href="Soziale_Beziehung" title="Soziale Beziehung">Gefühlsbindung</a> haben, in vielfältiger Weise in ihrem Leben in Beziehung stehen und für ihr gegenseitiges Wohlergehen sorgen. Nach dieser Definition meint Polyamorie also nicht die Ausübung von Sexualität als reine Freizeitbeschäftigung, <a href="Orgie" title="Orgie">Orgien</a>, <a href="Promiskuit%C3%A4t" title="Promiskuität">Promiskuität</a>, heimliches Fremdgehen, „<a href="One-Night-Stand" title="One-Night-Stand">One-Night-Stands</a>“, <a href="Prostitution" title="Prostitution">Prostitution</a>, die Praxis von sogenannter <a href="Monogamie#Serielle_Monogamie" title="Monogamie">serieller Monogamie</a> oder die gängige Definition von Swingen als <a href="Partnertausch" title="Partnertausch">Partnertausch</a> im anonymen Rahmen. Dagegen wird eine Definition vornehmlich auf der Basis des Konzeptes der <a href="Liebesbeziehung#Geschichte" title="Liebesbeziehung">romantischen Liebe</a> teilweise in Frage gestellt.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><span id="Polyamorie"></span> <b>Polyamorie</b>
</p><p>Im <a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">deutschsprachigen Raum</a> war in Internet-Beiträgen die englische Schreibweise <i>polyamory</i> häufiger zu finden. Jedoch wird seit einiger Zeit mehrheitlich die Schreibweise „Polyamorie“ verwendet und findet auch zunehmend Verwendung in <a href="Blog" title="Blog">Blogs</a>,<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Internetforum" title="Internetforum">Onlineforen</a><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Presseveröffentlichungen -.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erstmalig wurde die Schreibweise „Polyamorie“ am 23. Jänner 2007 in der Schweizer Tageszeitung Tagesanzeiger verwendet.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als <a href="Adjektiv" title="Adjektiv">Adjektiv</a> ist „polyamor“ gebräuchlich (mit Betonung auf der letzten Silbe), seltener die Form „polyamourös“. Gelegentlich findet sich auch die französische Bezeichnung <i>polyamour</i> oder italienisch <i>polyamore</i>.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Personen, die polyamore <a href="Liebesbeziehung" title="Liebesbeziehung">Beziehungen</a> pflegen, bezeichnen sich gelegentlich kurz als „Polyamore“ (ein Polyamorer), oder noch kürzer als „Polys“. Einige <a href="Lesbisch" title="Lesbisch">lesbische</a> Frauen verwenden in der Subkultur auch die Selbstbezeichnung „<a href="Schlampe" title="Schlampe">Schlampe</a>“, analog zum englischen Wort „slut“ (als <a href="Geusenwort" title="Geusenwort">Geusenwort</a>).<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><span id="Polyk.C3.BCl"></span><span id="Polykül"></span> <b>Polykül</b>
</p><p>Für die Lebensgemeinschaft und eine Gesamtheit von durch Liebesbeziehungen verbundenen Personen findet sich in der Gemeinschaft Ende der 2010er-Jahre die Bezeichnung „Polykül“,<sup id="cite_ref-DLF_2019-05-27_43-0" class="reference"><a href="#cite_note-DLF_2019-05-27-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Freitag_2017-08-30_44-0" class="reference"><a href="#cite_note-Freitag_2017-08-30-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-SWR_2018-02-09_45-0" class="reference"><a href="#cite_note-SWR_2018-02-09-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ein <a href="Kontamination_(Sprachwissenschaft)" class="mw-redirect" title="Kontamination (Sprachwissenschaft)">Kofferwort</a> aus <i>polyamor</i> und <i><a href="Molek%C3%BCl" title="Molekül">Molekül</a></i>.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ein Polykül ist ein Beziehungscluster: wenn man so etwas aufzeichnet, sieht es aus wie z. B. eine Sauerstoffverbindung, also wie ein Molekül. Daher der Name. Die Kugeln sind die beteiligten Personen und die Dicke der Verbindungen symbolisiert die Intensität der Verbindungen zwischen diesen Personen.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <cite style="font-style:normal"><small>Stefan Ossmann, Polyamorieforscher Universität Wien (2018)</small></cite><sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p><span id="Abgrenzung_zur_Polygamie"></span> <b>Abgrenzung zur Polygamie</b>
</p><p>Von der Polyamorie ist die <a href="Monogamie" title="Monogamie">Polygamie</a> zu unterscheiden, die in vielen Kulturen als Institution der <a href="Vielehe" title="Vielehe">Vielehe</a> verankert ist. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Polyamorie nicht an gesellschaftliche <a href="Institution" title="Institution">Institutionen</a> und <a href="Soziale_Norm" title="Soziale Norm">Normen</a> wie <a href="Monogamie" title="Monogamie">Monogamie</a> (Einehe) oder Vielehe gebunden ist und die Wahlfreiheit der Beteiligten betont wird; zudem müssen sie nicht miteinander verheiratet sein. Dementsprechend müsste sehr eng gefasst die Praxis der ausschließlichen „Eins-zu-Eins“-Liebesbeziehung als „Monoamorie“ bezeichnet werden anstatt als „Monogamie“.
</p><p>Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Unterscheidung zwischen <i>Polyamorie</i> und <i>Polygamie</i> allerdings oft vernachlässigt. Ausgehend vom englischsprachigen Raum ist in den letzten Jahren außerdem die Bezeichnung <i>new monogamy</i> für eine stärker pragmatische, individuell ausgehandelte Aufgabe sexueller Exklusivität in Partnerschaften hinzugekommen.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsabgrenzung_zwischen_Polyamorie_und_„Freier_Liebe“"><span id="Begriffsabgrenzung_zwischen_Polyamorie_und_.E2.80.9EFreier_Liebe.E2.80.9C"></span>Begriffsabgrenzung zwischen Polyamorie und „Freier Liebe“</h2></div>
<p>Der Begriff „Freie Liebe“ wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Beschreibung einer sozialen Bewegung geprägt, die staatliche und kirchliche Einmischung in persönliche Beziehungen zurückwies. Diese Idee hat eine lange <a href="Tradition" title="Tradition">Tradition</a>, die in Mitteleuropa bis auf die christlichen Gemeinschaften der <a href="Adamiten" title="Adamiten">Adamiten</a> und <a href="Dissenter" title="Dissenter">Dissenter</a> zurückgeht. Vom 19. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie von Persönlichkeiten wie <a href="John_Humphrey_Noyes" title="John Humphrey Noyes">John Humphrey Noyes</a>, August Nordenskjöld, Carl Bernhard Wadström, <a href="William_Blake" title="William Blake">William Blake</a>, <a href="Mary_Wollstonecraft" title="Mary Wollstonecraft">Mary Wollstonecraft</a>, <a href="Percy_Bysshe_Shelley" title="Percy Bysshe Shelley">Percy Bysshe Shelley</a>, <a href="Emma_Goldman" title="Emma Goldman">Emma Goldman</a>, <a href="Bertrand_Russell" title="Bertrand Russell">Bertrand Russell</a> und <a href="Natalie_Clifford_Barney" title="Natalie Clifford Barney">Natalie Clifford Barney</a> vertreten, oft im Zusammenhang mit politischen Bewegungen wie <a href="Abolitionismus" title="Abolitionismus">Abolitionismus</a>, <a href="Pazifismus" title="Pazifismus">Pazifismus</a> und <a href="Anarchismus" title="Anarchismus">Anarchismus</a>.
</p><p>In der <a href="Sexuelle_Revolution" title="Sexuelle Revolution">sexuellen Revolution</a> der 1960er Jahre wurde eine „freie Liebe“ popularisiert und teilweise als neue Norm vertreten, die promiskes Verhalten propagierte („Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum <a href="Establishment" title="Establishment">Establishment</a>“<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). Ziel war das Aufbrechen sexueller Normen und das Schaffen neuer Beziehungsformen, beispielsweise in der <i><a href="Kommune_2" title="Kommune 2">Kommune 2</a></i>. Dabei gab es auch autoritäre und sektiererische Auswüchse, die im deutschsprachigen Raum mit der <a href="Aktionsanalytische_Organisation" title="Aktionsanalytische Organisation">Aktionsanalytischen Organisation</a> <a href="Otto_Muehl" title="Otto Muehl">Otto Muehls</a>, die auch AAO oder <i>Zentrum für Emotionale Gestaltung</i> genannt wurde, ein Extrem erreichten.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den USA nahm beispielsweise die <a href="Oneida_Community" title="Oneida Community">Oneida Community</a>, die einen religiösen Hintergrund hatte, eine ähnliche Entwicklung.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es wird diskutiert, ob Kommunen und Gemeinschaften, die aus diesen Organisationen hervorgingen, wie das <a href="ZEGG" title="ZEGG">ZEGG</a>,<sup id="cite_ref-Schlothauer-1992-63_52-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schlothauer-1992-63-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> noch von den Strukturen ihrer Vorgänger-Projekte beeinflusst sind. Während das ZEGG für Freunde und Unterstützer als Vorläufer der polyamoren Kultur in Deutschland gilt, stehen Kritiker dem skeptisch gegenüber.
</p><p>Inzwischen hat sich ein weitgehend anerkannter Maßstab herausgebildet, um Polyamorie von dem alten, häufig normativ gebrauchten Begriff der „Freien Liebe“ abzugrenzen, wie er in den 1970er Jahren verstanden wurde. Polyamore Beziehungen benötigen grundsätzlich das Einvernehmen aller Beteiligten. Der emotionalen Seite von Liebesbeziehungen und nicht der sexuellen Freiheit, wie in der Freien Liebe, wird höchste Priorität eingeräumt. Das setzt – im Unterschied zur freien Liebe – voraus, dass alle Beteiligten umfassend über den Stand der anderen Beziehungen informiert sind, Transparenz gewährleistet ist und ein achtsamer Umgang zwischen den Beteiligen gepflegt wird. Auch die in der Polyamorie häufig zu beobachtenden hierarchischen Beziehungsmuster, in denen eine langjährige Partnerschaft sich für nicht gleichberechtigt gelebte weitere Beziehungen öffnet, grenzen die Polyamorie von der Freien Liebe deutlich ab. Außerdem wird dem Umgang mit <a href="Emotion" title="Emotion">Emotionen</a>, wie <a href="Eifersucht" title="Eifersucht">Eifersucht</a>, eine weitaus größere Beachtung geschenkt, als dies in den 1970ern der Fall war.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Umgang_mit_Eifersucht">Umgang mit Eifersucht</h2></div>
<p>Polyamorie praktizierenden Autoren zufolge stellt <a href="Eifersucht" title="Eifersucht">Eifersucht</a> das wohl größte Hindernis in polyamoren Beziehungen dar.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihre Meisterung böte jedoch auch Chancen der persönlichen Entwicklung, so dass sie gleichermaßen als „Torhüter“ beschrieben wird.<sup id="cite_ref-:5_57-0" class="reference"><a href="#cite_note-:5-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Entsprechend existiert eine umfangreiche ratgebende Literatur in Buchform und in Webveröffentlichungen, deren Ansätze hier kurz dargestellt werden.
</p><p>Polyamoren Autoren zufolge ist in polyamoren Beziehungen weniger die Abwesenheit von Eifersucht wichtig als die Bereitschaft zur Begegnung und Auseinandersetzung mit diesem Gefühl. Die Intensität der Empfindung ist von Person zu Person verschieden. Es gibt polyamore Menschen, bei denen sie ganz fehlt. Auch bei Menschen, die normalerweise kaum eifersüchtig sind, kann sie unerwartet eine hohe Intensität erreichen und körperlichem Schmerz ähneln, wenn sich beispielsweise der oder die langjährige Lebenspartner/-partnerin mit einer neuen Liebe trifft. Andererseits kann Eifersucht auch lange verdrängt werden und unerkannt bleiben, auch wenn ihre Vermeidung einen erheblichen Teil des Denkens und Handelns bestimmt. Da in der monogamen Kultur das Gefühl der Eifersucht oft stark gemieden werde, könne andererseits bei manchen Menschen auch Angst vor Eifersucht die größere Schwierigkeit darstellen als die Eifersucht selbst.<sup id="cite_ref-East_58-0" class="reference"><a href="#cite_note-East-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Polyamore Menschen beschreiben Eifersucht oft als eine Mischung verschiedener Gefühle und Gedanken wie <a href="Wut" title="Wut">Wut</a>, die Kontrolle über den Partner zu verlieren, <a href="Angst" title="Angst">Angst</a>, seine Liebe zu verlieren, verlassen zu werden oder unwichtig zu werden, <a href="Schamgef%C3%BChl" title="Schamgefühl">Scham</a> über eine empfundene Abwertung oder auch <a href="Trauer" title="Trauer">Trauer</a> über verlorene Gewissheiten.<sup id="cite_ref-:5_57-1" class="reference"><a href="#cite_note-:5-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Oft überlagern sich verschiedene Gefühle. Eifersucht gilt unter Polyamorie praktizierenden Menschen zumeist weder als ein Zeichen von Liebe noch als Betrug oder Charakterschwäche, wenn auch besitzergreifendes Verhalten von polyamoren Personen meist nicht toleriert wird. Idealerweise würde der Partner einer eifersüchtigen Person diese liebevoll, akzeptierend und begleitend behandeln – ähnlich wie jemand mit der Trauer eines Freundes umgeht, der eine nahestehende Person verloren hat, oder der Angst eines Kindes, welches sich nicht sofort traut, schwimmen zu lernen. Doch eine solche begleitende Haltung und Bereitschaft zur Begegnung mit intensiven Gefühlen muss selbst oft erst erlernt werden.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Grundlegend für einen Umgang mit Eifersucht ist der Gedanke, dass jeder Mensch selbst für seine eigenen Gefühle und Gedanken verantwortlich ist wie auch für den Umgang mit seinen Erfahrungen und Konditionierungen, wie dies <a href="Marshall_B._Rosenberg" title="Marshall B. Rosenberg">Marshall B. Rosenberg</a> (2004) beschreibt. Zu trennen ist hier zwischen Wahrnehmung und Ausdruck von Eifersucht als Gefühl auf der einen Seite und eifersüchtigem Verhalten wie Vorwürfe oder das Stellen von <a href="Ultimatum" title="Ultimatum">Ultimaten</a>, welches sich schnell zerstörerisch auf Beziehungen auswirken kann, auf der anderen. Ein Verschweigen von potenziell eifersuchtsauslösenden Situationen durch den Partner wäre nach gängigen polyamoren Konzepten dagegen grenzüberschreitend und längerfristig zerstörerisch für eine gute Beziehung. Allerdings liege es durchaus in der Hand des oder der Partner, bestimmte Auslöser zu vermeiden. Dies kann zum Beispiel den Umgang mit Gegenständen oder Beziehungsritualen bedeuten, die einen Symbolwert für Beständigkeit und Stellenwert der als „bedroht“ erlebten Beziehung haben.<sup id="cite_ref-East_58-1" class="reference"><a href="#cite_note-East-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Praxis der Polyamorie haben sich verschiedene Strategien zum Umgang mit Eifersucht entwickelt. Eine ist, die Angst oder Eifersucht auslösende Situation zu hinterfragen, sich konkrete Szenarien vorzustellen und ihre Realität und Irrealität zu vergegenwärtigen. Da Eifersucht wie alle Gefühle auch eine positive Schutzfunktion haben kann und auf unerfüllte Bedürfnisse hinweist, kann es durchaus vorkommen, dass eifersüchtige Gefühle auf reale Schwierigkeiten in der Beziehung hinweisen, die mit dem Partner besprochen und geklärt werden sollten. Hier zeigt sich erneut die Wichtigkeit von guter Kommunikation und Ehrlichkeit, die den Aufbau eines dauerhaften Vertrauens in die Stabilität der Beziehung ermöglichen.
</p><p>Ein von Wendy Millstone vorgeschlagener Ansatz, die oben beschriebenen Mischungen von Gefühlen zu klären, ist, bildlich gesprochen, die „Zwiebel“ Eifersucht zu schälen und die Gefühle und Gedanken jeder Schicht aufmerksam zu untersuchen.
</p><p>Easton und Liszt (1997) empfehlen die Haltung, die graduelle Konfrontation mit der Eifersucht zu suchen, sie bewusst wahrzunehmen und ihr nicht auszuweichen. Ähnlich wie es nicht liebevoll und auch nicht effektiv ist, ein Kind, welches nicht schwimmen kann, zum Zweck des Schwimmenlernens ins Wasser zu werfen, kann es insbesondere bei schon lange bestehenden Partnerschaften sinnvoll sein, wenn die Eifersucht erlebende Person in einer Beziehung das Tempo bestimmen darf, nicht diejenige, die einen neuen Partner hat. Bei akuten Anfällen von starker Eifersucht wird verstärkte <a href="Selbstf%C3%BCrsorge" title="Selbstfürsorge">Selbstfürsorge</a> und Prinzipien der <a href="K%C3%B6rpertherapie" title="Körpertherapie">Körperarbeit</a> wie bewusstes und systematisches Atmen vorgeschlagen. Auch alle Praktiken, welche <a href="Achtsamkeit_(mindfulness)" class="mw-redirect" title="Achtsamkeit (mindfulness)">Achtsamkeit</a> und mentale Präsenz im „Hier und Jetzt“ fördern, stellen nach Ansicht von Autorinnen wie Deborah Anapol eine gute Übung dar, die durch Eifersucht ausgelösten Gedanken zu beruhigen.
</p><p>Autorinnen wie Celeste West weisen ferner darauf hin, dass es negative Folgen für die seelische Gesundheit haben kann, für längere Zeit das Ziel von verletzend eifersüchtigem Verhalten zu sein, auch wenn keine physische Gefährdung besteht.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Formen,_Benennungen_und_Beziehungskonstellationen"><span id="Formen.2C_Benennungen_und_Beziehungskonstellationen"></span>Formen, Benennungen und Beziehungskonstellationen</h2></div>
<p>Die gelebten und praktizierten Formen der Polyamorie können viele verschiedene Formen annehmen, da jede einzelne Beziehung einzigartig ist und sich von anderen unterscheiden kann. Es gibt verschiedene Bezeichnungen für diese Beziehungsstrukturen, wobei diese jedoch nicht durchgehend einheitlich verwendet werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hierarchische_und_nicht-hierarchische_Polyamorie">Hierarchische und nicht-hierarchische Polyamorie</h3></div>
<p>Häufig gibt es eine Hauptbeziehung (englisch <i>primary relationship</i>) oder <a href="Partnerschaft" title="Partnerschaft">Partnerschaft</a> zwischen zwei (oder mehr) Partnern, die zusammen leben, wobei aber jeder der Partner nebenher noch weniger intensive oder enge Liebschaften oder Geliebte <i>(secondary relationships)</i> hat, etwa entsprechend Paaren, die nicht zusammen wohnen. Die sozial machtlosere Position von zweitrangigen <i>(secondary)</i> Partnern führt nicht selten zu Problemen und Spannungen und hat bereits zu Kontroversen geführt.<sup id="cite_ref-:0_61-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zusätzlich können noch „tertiary relationships“ hinzukommen, zum Beispiel erweiterte, Sexualität beinhaltende Freundschaften („friends with benefits, intimate friendships“) mit Personen, welche häufig weiter entfernt wohnen.
</p><p>Ein Teil der Menschen, die Polyamorie praktizieren, lehnt aber das Konzept einer Hierarchie von Beziehungspartnern eher ab, da sie es nicht nachvollziehen können, unethisch oder anstößig finden.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In nichthierarchischen Beziehungsformen gibt es keine Rangordnung und keine Veto-Rechte.<sup id="cite_ref-:1_63-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Andere Menschen stellen auch die <a href="Dichotomie" title="Dichotomie">Dichotomie</a>, mit jemandem entweder in einer Beziehung oder in keiner Beziehung zu sein, in Frage. Kritiker dieser Sichtweise betonen die Wichtigkeit einer Offenlegung und Anerkennung real bestehender Prioritäten, so dass alle Beteiligten um ihre Position wissen.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sexuell_offene,_aber_romantisch_monogame_Konstellationen"><span id="Sexuell_offene.2C_aber_romantisch_monogame_Konstellationen"></span>Sexuell offene, aber romantisch monogame Konstellationen</h3></div>
<p>Liegt der Schwerpunkt auf der sexuellen Nicht-Ausschließlichkeit, wird dies oft als „offene Ehe“ oder „<a href="Offene_Beziehung" title="Offene Beziehung">offene Beziehung</a>“ bezeichnet. Sofern vereinbart wird, keine Liebesbeziehungen außerhalb der Hauptbeziehung entstehen zu lassen, liegt genau genommen keine Praxis von Polyamorie vor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Polyfidelity:_Erweiterte_Monogamie">Polyfidelity: Erweiterte Monogamie</h3></div>
<p>Es kann auch vorkommen, dass eine Gruppe von Menschen ein exklusives Netzwerk bildet, dessen Mitglieder jeweils nur untereinander emotionale und sexuelle Beziehungen haben. Dies wird oft <i>„Polyfidelity“</i> genannt, dieser Begriff bezeichnet manchmal jedoch auch Polyamorie im Allgemeinen. Auch verbindliche Partnerschaften zwischen mehr als zwei Menschen (<i>Group Marriages (Gruppenehe)</i>), <i>Beziehungsnetzwerke</i> von Menschen, die nicht mit jemandem zusammen leben <i>(Intimate Networks)</i>, bis hin zu <i>„erweiterten Freundschaften“</i>, welche Sexualität als zusätzliche Option beinhalten, kommen vor. Der Begriff <i>Group Marriage</i> wurde von einigen Autoren fiktionaler Werke wie <a href="Robert_A._Heinlein" title="Robert A. Heinlein">Robert A. Heinlein</a> in <i><a href="Fremder_in_einer_fremden_Welt" title="Fremder in einer fremden Welt">Fremder in einer fremden Welt</a></i> und <i><a href="Revolte_auf_Luna" title="Revolte auf Luna">The Moon Is a Harsh Mistress</a></i>, Robert Rimmer und <a href="Starhawk" title="Starhawk">Starhawk</a> popularisiert. Schließlich gibt es den Begriff <i>Stamm</i> oder <i>Clan</i>, bei denen die Beziehungspartner erweiterten Lebensgemeinschaften, beispielsweise <a href="Kommune_(Lebensgemeinschaft)" title="Kommune (Lebensgemeinschaft)">Kommunen</a> angehören.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beziehungen_zwischen_einem_monogamen_und_einem_polyamoren_Partner">Beziehungen zwischen einem monogamen und einem polyamoren Partner</h3></div>
<p>Weiterhin gibt es <i>mono-polyamore</i> Beziehungen, in denen von zwei Partnern einer mehrere Beziehungen hat, während der andere den weiteren Beziehungen des ersten zustimmt, selber aber keine zusätzliche Beziehung möchte. Solche „1:N-Beziehungen“, in denen ein Teil eines Paares sich monogam verhält und der andere mehrere Beziehungen hat, können durchaus glücklich sein. Zur Unterscheidung wird gelegentlich die Beziehung zweier Menschen, die wechselseitige <a href="Monogamie" title="Monogamie">Monogamie</a> vereinbaren, als <i>Eins-zu-Eins-Beziehung</i> bezeichnet.
</p><p>Beziehungen zwischen Menschen, die Polyamorie praktizieren möchten, und solchen, die einen monogamen Partner wünschen, sind dagegen im Allgemeinen konfliktträchtig und werden häufig vermieden, denn Versuche, die eigene Orientierung oder diejenige des Partners hin zu polyamoren oder monogamen Beziehungen beeinflussen zu wollen, schlagen in aller Regel fehl.<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Teil der polyamoren Menschen, der sich dessen meist wohl bewusst ist, betrachtet sich als in der Lage, wahlweise sowohl in mehrfachen als auch in ausschließlichen Beziehungen gleich glücklich zu leben: Diese werden auch als <i>ambiamor</i> bezeichnet.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bereitschaft polyamorer Individuen, sich auf experimentelle Beziehungen zu Personen einzulassen, deren Orientierung und Bedürfnisse unsicher sind, variiert stark.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Solo-Polyamorie">Solo-Polyamorie</h3></div>
<p>Solo-Polyamorie bezeichnet eine Unterform der Polyamorie, als deren Hauptmerkmal ein besonderes Augenmerk auf Autonomie bezeichnet werden kann.<sup id="cite_ref-:0_61-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:1_63-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:2_67-0" class="reference"><a href="#cite_note-:2-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es wird sich hauptsächlich als Individuum (ggf. mit mehreren Beziehungen) und meist nicht als Teil eines Pärchens identifiziert. Die genaue Ausgestaltung der Solo-Polyamorie kann variieren. Die meisten entscheiden sich jedoch, nicht mit einem Partner zusammenzuwohnen und getrennte Bankkonten zu behalten.<sup id="cite_ref-:1_63-2" class="reference"><a href="#cite_note-:1-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:3_68-0" class="reference"><a href="#cite_note-:3-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei können solo-polyamore Menschen durchaus eine oder mehrere bedeutungsvolle, emotional engagierte feste Beziehungen führen.<sup id="cite_ref-:0_61-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:1_63-3" class="reference"><a href="#cite_note-:1-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:4_70-0" class="reference"><a href="#cite_note-:4-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jedoch möchten sie meist keine „Hauptbeziehung“ (primary relationship) in ihrer klassischen Form.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Manche haben einen Ankerpartner (anchor partner), mit welchem sie besonders viel Zeit verbringen: Diese Beziehungen sind durch gegenseitige Unterstützung geprägt, ohne Exklusivität oder Hierarchie zu implizieren.<sup id="cite_ref-:3_68-1" class="reference"><a href="#cite_note-:3-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Manche bezeichnen sich selbst als ihre eigenen Hauptpartner oder weisen nichtromantischen Beziehungen etwa zu Familienmitgliedern oder Freunden eine priorisierte Bedeutung zu.<sup id="cite_ref-:2_67-1" class="reference"><a href="#cite_note-:2-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Solopolyamore Menschen begegnen in der Gesellschaft oft Unverständnis oder <a href="Stigmatisierung" title="Stigmatisierung">Stigma</a>, da ihre Lebensform dem kulturellen Fokus auf der Pärchenbindung nicht entspricht.<sup id="cite_ref-:2_67-2" class="reference"><a href="#cite_note-:2-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch laufen sie in Gefahr, in Beziehungen mit Menschen, die hierarchisch polyamor leben, den Kürzeren zu ziehen, wenn sie aufgrund von „Pärchen-Privilegien“ (Couple Privilege) nur nachrangig berücksichtigt werden oder ihre „sekundäre“ Beziehung durch auferlegte Regeln eingeschränkt wird.<sup id="cite_ref-:2_67-3" class="reference"><a href="#cite_note-:2-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Begriffe_für_verschiedene_Beziehungsstrukturen"><span id="Begriffe_f.C3.BCr_verschiedene_Beziehungsstrukturen"></span>Begriffe für verschiedene Beziehungsstrukturen</h3></div>
<p>Für die Stellung von einzelnen Personen zueinander haben sich insbesondere in englischsprachigen elektronischen Medien bestimmte „geometrische“ Bezeichnungen eingebürgert. Dabei wird als „V“ (englisch <i>vee</i>) bezeichnet, wenn eine Person zu zwei anderen Menschen eine enge Beziehung hat. Ebenso gibt es „N“, „Z“, und „W“. Als „Triade“ wird bezeichnet, wenn drei Menschen untereinander eine enge Beziehung haben, was nur selten vorkommt. „Quad“ meint eine Partnerschaft oder Gruppenehe von vier Personen. Eine Paarbeziehung zwischen zwei Personen wird „Dyade“ genannt.
</p><p>Viele solcher Beziehungen sind sehr langlebig, wenn sie eine gewisse Vertrautheit und Stabilität einmal erreicht haben. Auch liebevolle Beziehungen, die keine Sexualität beinhalten – zum Beispiel weil diese die Vereinbarungen bestehender Beziehungen verletzen würde –, können gegebenenfalls als polyamor bezeichnet werden. Jede Konstellation hat ihre eigene Struktur und Dynamik, die sehr komplex sein kann. Zum Beispiel wird für Quads, die aus zwei Dyaden gebildet werden, von manchen Autoren die Tendenz berichtet, eine Person abzuspalten und eine Triade zu bilden.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Polyamore_Vernetzungen">Polyamore Vernetzungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Allgemeines_2">Allgemeines</h3></div>
<p>Polyamorie praktizieren vor allem Menschen, die sich als kleine <a href="Minderheit" title="Minderheit">Minderheit</a> von möglicherweise mehreren hunderttausend bis hin zu wenigen Millionen Personen teils über einen lebhaften Austausch im <a href="World_Wide_Web" title="World Wide Web">World Wide Web</a> vernetzen, teils über regionale Treffen organisieren. Neben den USA mit den Zentren Kalifornien / <a href="San_Francisco_Bay_Area" title="San Francisco Bay Area">San Francisco Bay Area</a> und <a href="Massachusetts" title="Massachusetts">Massachusetts</a> haben sich auch in England und den Niederlanden Verbreitungsschwerpunkte entwickelt.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daneben gibt es Ansätze von polyamoren <a href="Soziales_Netzwerk_(Soziologie)" title="Soziales Netzwerk (Soziologie)">Vernetzungen</a> in praktisch allen westeuropäischen Ländern und vielen weiteren Teilen der Welt.<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im deutschsprachigen Raum finden seit Ende der 1990er Jahre regionale Treffen statt, deren Häufigkeit und Verbreitung beständig zunimmt. Seit April 2008 richtet der im gleichen Jahr gegründete Verein PAN e. V. dreimal jährlich überregionale Treffen für den deutschsprachigen Raum aus.
</p><p>Statistische Zahlen über Menschen, die in mehrfachen Beziehungen leben, können nur geschätzt werden. Im Rahmen einer Diskussion über ein Gesetz aus dem 19. Jahrhundert,<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> welches das Zusammenleben mehrerer Partner in Kanada unter Strafe stellt,<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nannte die „Canadian Polyamory Advocacy Association“ (CPAA) bei einer Anhörung im kanadischen Supreme Court eine gesicherte Zahl von 1120 einzeln bekannten polyamoren Familien und eine geschätzte Zahl von 17.000 Familien.
Die Zahl allein lebender polyamorer Menschen in Kanada wurde auf etwa 550.000 geschätzt.<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zufolge der CPAA ist die wahrscheinliche Zahl von in egalitären polyamoren Beziehungen lebenden Menschen um ein Vielfaches höher als jene in <a href="Patriarchat_(Soziologie)" title="Patriarchat (Soziologie)">patriarchal</a> strukturierten polygynen Familien von fundamentalistischen Strömungen der <a href="Mormonentum" title="Mormonentum">Mormonen</a> oder traditionell lebenden <a href="Hmong" title="Hmong">Hmong</a> und mindestens so hoch wie die Minderheit <a href="Polygynie" title="Polygynie">polygyn</a> lebender kanadischer <a href="Muslim" title="Muslim">Muslime</a>, vermutlich jedoch deutlich höher.
</p><p>Ein Teil dieser Personen spricht beispielsweise am Arbeitsplatz offen über die von ihnen gewählte Beziehungsform und macht in vielen Fällen gute Erfahrungen damit. Unterschiedslos empfohlen wird eine solche Offenheit nicht. In dieser Subkultur, deren Mitglieder häufig verstreut leben, haben elektronische Medien und die Kommunikation per Internet eine große Bedeutung. War dies zu Anfang vor allem die <a href="Usenet" title="Usenet">Usenet</a> Newsgroup <i>alt.polyamory</i>, die Zeitschrift „Loving More“ und zahlreiche Webseiten und <a href="Webring" title="Webring">Webringe</a>, so stellen neben lokalen <i>E-Mail-Listen</i>, <a href="Blog" title="Blog">Blogs</a>, Online-Foren und virtuelle Gemeinschaften wie <i>polyamore.de</i> und <i>beziehungsgarten.net</i> die wichtigsten Medien dar, von denen einige englischsprachige, wie <a href="LiveJournal" title="LiveJournal">LiveJournal</a> mit Forumsgruppen wie <i>Polyamory</i> oder <i>mono_poly</i>, mehrere Tausend Mitglieder haben. Im deutschsprachigen Raum lässt sich ein schnelles Wachstum sowie eine fortschreitende Diversifizierung dieser Foren feststellen. Zum Finden von Kontakten und potenziellen Partnern haben außerdem Partner-Börsen (z. B. <a href="OkCupid" title="OkCupid">OkCupid</a>) Beliebtheit erlangt.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Daneben sind lokale Treffen und Konferenzen wichtig, wie die „Loving More“ Konferenzen in den USA, die „International Conference on Polyamory & Mono-Normativity“, die im November 2005 in Hamburg stattfand, oder die Filmtage „Mehr als Eine Liebe – Facetten Polyamoren L(i)ebens“ im Juli 2007 in Oldenburg.<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Manche polyamore Aktivisten, wie Dossie Easton, leisten wichtige Informations- und Aufklärungsarbeit insbesondere in den Bereichen Kommunikation, bestehen auf klaren Beziehungen, Verhütung ungeplanter Schwangerschaften und Verhütung von Krankheiten wie <a href="AIDS" title="AIDS">AIDS</a> und <a href="Hepatitis_B" title="Hepatitis B">Hepatitis B</a> durch <a href="Safer_Sex" title="Safer Sex">Safer Sex</a>.
</p><p>Ein überdurchschnittlich hoher Anteil dieser Menschen ist <a href="Bisexualit%C3%A4t" title="Bisexualität">bisexuell</a> orientiert, es sind jedoch alle <a href="Sexuelle_Orientierung" title="Sexuelle Orientierung">sexuellen Orientierungen</a> vertreten. Berührungen und Überschneidungen der Subkultur der Polyamorie existieren außer mit der <a href="Bisexuelle_Gemeinschaft" title="Bisexuelle Gemeinschaft">bisexuellen Gemeinschaft</a> mit der <a href="BDSM" title="BDSM">BDSM</a>-Szene, der <a href="Neotantra" title="Neotantra">Neotantra</a>-Szene, der <a href="Queer" title="Queer">Queer</a>-Bewegung sowie mit Teilen der <a href="Lesbisch" title="Lesbisch">lesbischen</a> und <a href="Schwul" title="Schwul">schwulen</a> Bewegung, wie der „<a href="Schlampagne" class="mw-redirect" title="Schlampagne">Schlampagne</a>“, und der linken Subkultur, welche die konventionelleren Beziehungsformen unter dem Stichwort „Romantische Zweierbeziehung“ oder „RZB“ hinterfragt und diskutiert.<sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aufgrund der Vielfalt polyamorer Menschen und Lebensformen, der räumlichen Verstreutheit polyamorer Menschen und des Fehlens von kulturellen Merkmalen, welche über die Lebensform und deren praktische Realisierung hinausgehen, kann aber nicht von einer „Polyamorie-Szene“ oder einer abgegrenzten Subkultur gesprochen werden. Polyamor lebende Menschen gehören allen Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen an, wobei Menschen mit überdurchschnittlicher Ausbildung häufiger vertreten sind. Polyamore Konzepte verbreiten sich immer mehr in den gesellschaftlichen <a href="Mainstream" title="Mainstream">Mainstream</a>, wie an nicht an Subkulturen orientierten Protagonisten wie Jenny Block<sup id="cite_ref-83" class="reference"><a href="#cite_note-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sichtbar wird.
Zudem stellen sich in den elektronischen Medien immer wieder Menschen vor, die den Prinzipien von Polyamorie seit vielen Jahren folgen, den Begriff aber bisher nicht kannten. Als Lobbyorganisation mit einem hohen Anteil polyamorer Menschen und einer klaren Toleranz für polyamore Lebensformen ist das <a href="BiNe_%E2%80%93_Bisexuelles_Netzwerk" title="BiNe – Bisexuelles Netzwerk">Bisexuelle Netzwerk e. V. (BiNE)</a> erwähnenswert. Seit 2009 baut das Polyamore Netzwerk (PAN e. V.) seine Angebote für polyamore Menschen immer mehr aus und bietet inzwischen dreimal im Jahr große Vernetzungstreffen in Deutschland an.<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Verein bunt_lieben engagiert sich seit 2018 auf politischer Ebene für die Anliegen nicht-monogamer Menschen durch gezielte Kontakte zu Politik und Medien.<sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Polyamor lebende Frauen aus der lesbischen Poly-Szene geben seit 2006 die im Selbstverlag erscheinende Zeitschrift „Die Krake“ heraus.<sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kinder_in_polyamoren_Familien">Kinder in polyamoren Familien</h3></div>
<p>In zahlreichen Familien, in denen ein oder mehrere Partner weitere polyamore Partnerschaften unterhalten, leben Kinder. Wie auch bei anderen Charakteristika der Polyamorie variiert hierbei die Art und Weise, wie Kinder in die Familie integriert sind:
</p>
<ul><li>Die Eltern sind voll verantwortlich für ihre eigenen Kinder, während die Kinder andere Mitglieder polyamorer Beziehungen als Freunde der Eltern begreifen.</li>
<li>Die Eltern tragen die Hauptverantwortung für ihre eigenen Kinder (biologische, Adoptiv- oder Stiefkinder), aber auch andere Mitglieder des Beziehungsgeflechtes fungieren als eine erweiterte Familie, die Hilfe bei der Kindererziehung leisten kann. Hierbei kommt es auch vor, dass Kinder die Partner der Eltern als Form von Stiefeltern behandeln oder dass ihnen gesagt wird, diese als Tanten und Onkel einzuordnen.</li>
<li>Durch Polyamorie verbundene Erwachsene erziehen ihre Kinder <a href="Kollektiv#Organisierte_Kollektive" title="Kollektiv">kollektiv</a>, alle nehmen die gleiche Verantwortung für jedes Kind unabhängig von der Blutsverwandtschaft wahr.</li></ul>
<p>Teilweise wird kollektive Kindererziehung als <a href="Soziale_Norm" title="Soziale Norm">soziale Norm</a> vertreten, ohne dass sie bezüglich der Verteilung von Verantwortung und Sorgeverpflichtungen tatsächlich eingelöst wird; dies liegt auch an mangelnden rechtlichen Ansprüchen nicht biologisch verwandter und legal anerkannter Bezugspersonen. Die ersten beiden Ausformungen polyamorer Elternschaft unterscheiden sich meist nicht stark von vergleichbaren monogamen Beziehungen in <i>Patchwork</i>-Familien (<a href="Stieffamilie" title="Stieffamilie">Stieffamilien</a>).<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Oft wird befürchtet, dass nicht-ausschließliche Beziehungen negative Folgen für Kinder haben könnten. Die Praxis zeigt jedoch, dass dies nicht der Fall ist, sofern die Bezugspersonen in einer stabilen Partnerschaft leben. Die unterschiedlichen Entwicklungsstadien des Kindes scheinen jedoch einen Effekt auf die Wahrnehmung der Eltern zu besitzen.
</p><p>Bei Teenagern in der Phase der Identitätsfindung kann eine nichtmonogame Beziehungsform der Eltern Unsicherheit und Ablehnung auslösen; kleinere Kinder profitieren oft von den zusätzlichen Bezugspersonen.<sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Heranwachsenden aus solchen Familien kommt es sowohl vor, dass sie nicht-ausschließliche Beziehungen als zusätzliche Option betrachten, als auch, dass sie eher traditionelle Lebensentwürfe wählen und sich damit von ihren Eltern abgrenzen. Gelegentlich wird berichtet, dass Kinder weniger oder gar keine Eifersucht zeigen, was die Hypothese stützt, dass Eifersucht eine (wenn auch tief verwurzelte) kulturelle <a href="Soziale_Norm" title="Soziale Norm">Norm</a> darstellt.
</p><p>Es gibt einige wenige Kinderbücher, welche die Lebenswelt von Kindern in Familien mit mehrfachen Beziehungen oder mehrfacher Elternschaft reflektieren und ihnen helfen können, die Besonderheit ihrer Familie selbstbewusst aufzufassen. Auf Deutsch erschienen ist <i>„Else-Marie und die kleinen Papas“</i> (Else-Marie and Her Seven Little Daddies) von Gabrielle Charbonnet und <a href="Pija_Lindenbaum" title="Pija Lindenbaum">Pija Lindenbaum</a>.
</p><p>Insgesamt lässt sich vermuten, dass ein Erwachsener, der mehr Zeit im Leben mit einem Kind verbracht hat, wahrscheinlich auch eine stärkere elterliche Bindung zu diesem Kind entwickeln wird als jemand, der nur kürzere Zeiträume mit dem Kind in Verbindung stand. Der Grad der logistischen und emotionalen Beteiligung zwischen Mitgliedern polyamorer Partnerschaften ist für die Beziehungen zu Kindern ebenso ein entscheidender Faktor.
</p><p>In <a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a> ist es möglich, dass mehr als zwei Menschen die Elternschaft für ein Kind übernehmen können.<sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Poly-Aware_Professionals_Netzwerke">Poly-Aware Professionals Netzwerke</h3></div>
<p>Da die Betreuung und Begleitung von nicht-monogam lebenden Personen von Spezial-Wissen über eben diese Themen profitiert, bilden sich auch vermehrt professionelle Netzwerke die Fortbildungen und Austausch zu nicht-monogamen Themen wie Polyamorie bieten. Im deutschsprachigen Raum ist z. B. der gemeinnützige Verein KAPA – <a href="Kink_Aware_Professionals" title="Kink Aware Professionals">Kink Aware</a> & Poly Aware – tätig.<sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Symbole">Symbole</h3></div>
<p>Die ursprüngliche Polyamorie-<a href="Flagge" title="Flagge">Flagge</a> 1995 nach Jim Evans wurde 2022 von Red Howell unter Beteiligung der Poly-Community überarbeitet. Über 30.000 polyamore Personen hatten sich beteiligt und das aktuelle Design gewählt.<sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Entwicklung_der_Flagge">Die Entwicklung der Flagge</h3></div>
<ul><li>2022 aktuelle „Tricolor Polyamory Pride Flag“</li>
<li>1995 Jim Evans „Pi-Polyamorie Flagge“: quergestreift von oben nach unten blau, rot, schwarz, in der Mitte ein goldenes Pi-Zeichen
<ul><li>Alternative Flagge, ebenfalls von Jim Evans: wie die Pi-Flagge, allerdings wurde das Pi durch ein Herz mit Unendlichkeitszeichen mittig der Flagge ersetzt</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklung_angepasster_Begriffe">Entwicklung angepasster Begriffe</h3></div>
<p>Polyamore Menschen haben für bestimmte Situationen, die in monogamen Beziehungen ungewohnt sind, neuartige Bezeichnungen entwickelt, um ihre Erfahrungen, Gefühle, und Lebenswelten zu beschreiben. Einige, die beispielsweise von den Soziologinnen Meg Barker und Ani Ritchie beschrieben wurden, werden im Folgenden vorgestellt:<sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><i><a href="Freude#Mitfreude" title="Freude">Mitfreude</a></i> (Compersion oder „Resonanzfreude“) bezeichnet eine Manifestation von <a href="Liebe" title="Liebe">Liebe</a>, wenn jemand im Geliebtwerden eines geliebten Menschen durch eine andere Person Glück und Erweiterung findet und sich daran freut, und stellt somit in gewisser Weise einen Gegenpol zur Eifersucht dar. Sie ist eine Form von <a href="Empathie" title="Empathie">Empathie</a>, das heißt, <a href="Freude" title="Freude">Freude</a> daran, dass der nahestehende Mensch etwas Schönes in seinem Leben erfährt. Das Gefühl von Mitfreude erstmals zu erleben, wird manchmal als ungewohnt oder fremdartig beschrieben, denn es läuft dem Gefühl von Eifersucht, das die meisten Menschen in solchen Situationen als normal erwarten, zuwider.<sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Das Adjektiv <i>frubbly</i> (auch deutsch „frubbelig“) wurde als Ausdruck für das Gefühl von <i>Compersion</i> geprägt.</li>
<li><i>Metamour</i>, kurz <i>Meta</i>, bezeichnet einen Partner der eigenen Beziehungspartner, mit dem jemand sozusagen „über Eck“ in Beziehung steht. Die amerikanische <a href="National_Coalition_for_Sexual_Freedom" title="National Coalition for Sexual Freedom">National Coalition for Sexual Freedom</a> <i>(NCSF)</i> den 28. Februar als „Metamour Day“ ausgerufen.<sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Als <i>polysaturiert</i> bezeichnen sich polyamor lebende Menschen, die wegen ihrer Grenzen hinsichtlich Zeit oder Energie derzeit nicht offen für die Entstehung weiterer Beziehungen sind.<sup id="cite_ref-:4_70-1" class="reference"><a href="#cite_note-:4-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-100" class="reference"><a href="#cite_note-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anders gesagt: Ein polysaturierter Mensch hat so viele Partnerschaften, wie er derzeit pflegen kann.<sup id="cite_ref-:1_63-4" class="reference"><a href="#cite_note-:1-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werte_in_der_Polyamorie">Werte in der Polyamorie</h2></div>
<p>Wie viele andere gesellschaftliche und weltanschauliche Strömungen wird die Polyamorie durch eine Reihe von <a href="Wertvorstellung" title="Wertvorstellung">Wertvorstellungen</a> gekennzeichnet, die einen besonderen Stellenwert haben. Die im Folgenden aufgelisteten Werte sind <i><a href="Ideal_(Philosophie)" title="Ideal (Philosophie)">Ideale</a></i>. Wie bei allen Idealen werden sie von ihren Anhängern manchmal nicht erreicht – aber ein schwerwiegendes Verfehlen der vereinbarten Ideale einer polyamoren Beziehung wird wahrscheinlich als ebenso ernst gesehen wie in jeder anderen Beziehung und kann oft deren Ende bedeuten. Werte, die polyamore Beziehungen fördern, sind auch ausschließlichen Beziehungen zuträglich und werden auch dort geschätzt, nehmen aber unter Umständen einen anderen Stellenwert ein oder haben andere Ausprägungen. Die aufgeführten Werte beschreiben zwar teilweise auch identitätsstiftende Elemente, haben sich jedoch vor allem deswegen als wichtig herausgebildet, weil sie, konsequent angewandt, zu praktischen Handlungsweisen führen, die authentische und dauerhafte Beziehungen fördern. Allerdings haben sie häufig auch die tendenzielle Wirkung, unstimmige Beziehungen schneller zu beenden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ehrlichkeit_und_Respekt">Ehrlichkeit und Respekt</h3></div>
<p>Menschen, die Polyamorie praktizieren, betonen oft die Wichtigkeit von <a href="Ehrlichkeit" title="Ehrlichkeit">Ehrlichkeit</a> und Selbstoffenbarung gegenüber allen Partnern, die als eines der wesentlichen Prinzipien gilt. Von einem Verschweigen von Tatsachen – selbst eine „schweigende Vereinbarung“ der Form „Mach, was Du möchtest, solange ich nichts erfahre“ – wird nachdrücklich abgeraten.<sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diesem liege meistens die Vorstellung zugrunde, dass Partner die Wahrheit nicht ertragen können oder ihren Geliebten nicht zutrauen, Abmachungen einzuhalten. Der oder die Geliebte eines Partners sollte als Bestandteil des Lebens dieses Partners akzeptiert und nicht bloß toleriert werden.
</p><p>Es muss aber betont werden, dass diese Ehrlichkeit im Detail, welche eine Ehrlichkeit über die polyamore Beziehungsorientierung voraussetzt, vielen polyamoren Menschen nicht gleichsam „in die Wiege gelegt wurde“, sondern oft Produkt eines mühsamen Entfaltungs-, Entwicklungs- und Lernprozesses ist, der zu dem Schluss führt, dass nichtmonogame Beziehungen anders nicht funktionieren.<sup id="cite_ref-103" class="reference"><a href="#cite_note-103"><span class="cite-bracket">[</span>103<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser ist dem „<a href="Coming-out" title="Coming-out">Coming-out</a>“ von bisexuellen Menschen ähnlich und beinhaltet unter anderem, das <a href="Selbstwert" title="Selbstwert">Selbstvertrauen</a> zu gewinnen, mit der offen gelebten eigenen Orientierung – ob mit oder ohne passende Partner – glücklich werden zu können <i>(siehe das Beispiel von Edna St. Vincent Millay im Abschnitt „In einvernehmlichen mehrfachen Beziehungen lebende Personen“)</i>.
</p><p>Im Unterschied zu – meist unausgesprochenen – traditionellen Verhaltensnormen, in denen bestimmte Dinge oft ‚dem Partner zuliebe‘ nicht ausgesprochen werden, erstreckt sich diese Priorität von Ehrlichkeit auch auf Sachverhalte, die beim Partner erhebliche seelische Schmerzen, Ängste und Eifersucht auslösen können. Dauerhafte und authentische Beziehungen setzen damit die Bereitschaft der Partner voraus, sich den eigenen schmerzhaften Gefühlen zu stellen.
</p><p>Respekt vor dem anderen schließt Respekt vor dessen Leben und Gesundheit ein. Ein liebevoller Umgang mit sich selbst und anderen setzt bei mehreren sexuellen Beziehungen voraus, dass die Partner <a href="Safer_Sex" title="Safer Sex">Safer Sex</a> praktizieren, über sexuell übertragbare Krankheiten wie <a href="AIDS" title="AIDS">AIDS</a> und <a href="Hepatitis_B" title="Hepatitis B">Hepatitis B</a> sprechen, verbindliche Entscheidungen treffen, welche Risiken sie eingehen wollen, vorhandene Impfungen in Anspruch nehmen und sich darüber kontinuierlich austauschen. Ausführliche Informationen hierzu in Bezug auf die Polyamorie sind in <i>The Ethical Slut</i> von Easton und Liszt zu finden, auch die örtlichen <a href="Gesundheitsamt" title="Gesundheitsamt">Gesundheitsämter</a> und <a href="AIDS" title="AIDS">AIDS-Hilfen</a> bieten oft vertrauliche, respektvolle und kompetente Information.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Treue">Treue</h3></div>
<p>In Eins-zu-eins (oder „monogamen“) Beziehungen wird <a href="Treue" title="Treue">Treue</a> oft verstanden als Eingehen einer Verbindlichkeit zu nur einem Partner und Ausübung von Sexualität nur mit dieser Person (in traditionellen Ehen dem Ideal zufolge lebenslang, „bis dass der Tod euch scheidet“). Ein Verstoß gegen diese Regel wird als Untreue angesehen. In polyamoren Beziehungen wird unter Treue hingegen Ehrlichkeit, Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Wohlwollen in Bezug auf die Beziehung verstanden sowie die Einhaltung von Absprachen innerhalb dieser Beziehung. Generell werden dauerhafte Beziehungen angestrebt, was bei Schwierigkeiten wie Konflikten oder Aufkommen von Eifersucht oft ein sehr hohes Engagement verlangt. Allerdings werden auch <a href="Promiskuit%C3%A4t" title="Promiskuität">promiske Verhaltensweisen</a> im Allgemeinen toleriert, solange dies in ehrlicher Weise geschieht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kommunikation_und_Verhandlung">Kommunikation und Verhandlung</h3></div>
<p>Weil es keine „Standardausführung“ von polyamoren Beziehungen gibt, werden die Beteiligten einer Beziehung meist unterschiedliche Vorstellungen haben, wie diese Beziehung aussehen soll. Wenn solche unterschiedlichen Erwartungen nicht angesprochen werden, kann dies der Beziehung schweren Schaden zufügen. Deswegen befürworten viele Menschen, die Polyamorie praktizieren, die Regeln der Beziehung mit allen Beteiligten gemeinsam festzulegen, ein Prozess, welcher ein hohes Maß an engagierter <a href="Zwischenmenschliche_Kommunikation" title="Zwischenmenschliche Kommunikation">Kommunikation</a> verlangt. Im Unterschied zu manchen anderen Formen ausgehandelter Beziehungen (wie Eheverträge) sehen Personen, die Polyamorie praktizieren, diese <a href="Verhandlung" title="Verhandlung">Verhandlung</a> oft als Prozess, der die gesamte Lebensdauer einer Beziehung andauert. Dieser Prozess benötigt von allen beteiligten Partnern eine hohe Bewusstheit ihrer eigenen Bedürfnisse und die Ausbildung der Fähigkeit, diese zu äußern.
</p><p>In konventionelleren Beziehungen können sich die Beteiligten zu einem gemeinsamen Paket von Erwartungen einigen, ohne diese bewusst zu verhandeln, einfach indem gesellschaftliche Normen befolgt und als schweigende Vereinbarung übernommen werden: zum Beispiel, dass der Ehemann die finanzielle Verantwortung für die Familie übernimmt, sobald das Paar Kinder hat, und die Frau dann nicht mehr zu arbeiten braucht; oder, dass die Frau alleine für <a href="Empf%C3%A4ngnisverh%C3%BCtung" title="Empfängnisverhütung">Empfängnisverhütung</a> zuständig ist und die Entscheidung zu einer Schwangerschaft unter Umständen einseitig trifft.<sup id="cite_ref-104" class="reference"><a href="#cite_note-104"><span class="cite-bracket">[</span>104<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da polyamore Beziehungen nicht von solchen „vordefinierten“ Normen ausgehen können, muss innerhalb der Beziehung sehr viel mehr bewusst verhandelt und gewählt werden, auf dem Weg von miteinander Reden und gegenseitigem Respekt und Verständnis anstelle von angenommenen Erwartungen. Nicht zuletzt deswegen lautet die als <i>Poly <a href="Mantra" title="Mantra">Mantra</a></i> bekannte gängige Empfehlung beim Neuentstehen von Beziehungen – oder Veränderungen in bestehenden: „Kommuniziere! Kommuniziere! Kommuniziere!“. Eines der <a href="Zwischenmenschliche_Kommunikation" title="Zwischenmenschliche Kommunikation">Kommunikationsmodelle</a>, die sich in der Praxis polyamorer Beziehungen bewährt haben, ist die <a href="Gewaltfreie_Kommunikation" title="Gewaltfreie Kommunikation">Gewaltfreie Kommunikation</a> nach <a href="Marshall_B._Rosenberg" title="Marshall B. Rosenberg">Marshall B. Rosenberg</a><sup id="cite_ref-105" class="reference"><a href="#cite_note-105"><span class="cite-bracket">[</span>105<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie das <a href="Gordon-Modell" title="Gordon-Modell">Gordon-Modell</a> nach <a href="Thomas_Gordon_(Psychologe)" title="Thomas Gordon (Psychologe)">Thomas Gordon</a>.<sup id="cite_ref-106" class="reference"><a href="#cite_note-106"><span class="cite-bracket">[</span>106<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine im deutschsprachigen Raum beliebte Praxis ist das „Zwiegespräch“, ein Gesprächsritual, welches von <a href="Michael_Lukas_Moeller" title="Michael Lukas Moeller">Michael Lukas Moeller</a> entwickelt wurde, bei dem sich die Partner regelmäßig zu einem intensiven Gespräch verabreden, bei dem jeweils eine Person für 20 bis 30 Minuten in der Ich-Form spricht und die andere nicht-wertend zuhört.<sup id="cite_ref-107" class="reference"><a href="#cite_note-107"><span class="cite-bracket">[</span>107<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Polyamoröse Menschen haben gewöhnlich eine pragmatische Haltung zu ihren Beziehungen. Sie akzeptieren, dass sie und ihre Partner manchmal Fehler machen werden und es nicht immer schaffen, ihre eigenen Ideale zu erfüllen. Wenn das passiert, ist Kommunikation ein wichtiger Weg, um einen entstandenen Schaden zu heilen und das Vertrauen langfristig zu erhalten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nicht_besitzergreifendes_Verhalten">Nicht besitzergreifendes Verhalten</h3></div>
<p>Menschen in konventionellen Beziehungen vereinbaren oft, unter keinen Umständen andere Beziehungen einzugehen, da diese ihre bestehende Beziehung bedrohen, verwässern oder ersetzen würden. Polyamoröse Menschen glauben, dass solche Beschränkungen unter Umständen schädlich für eine Beziehung sein können, da sie die Tendenz haben, Vertrauen durch besitzergreifende Verbote zu ersetzen und Beziehungen in einen Rahmen aus Besitz und Kontrolle bringen: „Du bist mein“. Dies spiegelt kulturelle Annahmen wider, dass Beschränkungen nötig seien, um Partner daran zu hindern, sich aus der Beziehung zu entfernen, und dass zusätzliche nahe Beziehungen die Bindung gefährden würden. Zum Teil liegt der Sinn dieser Beschränkungen auch darin, das als gefährlich oder nicht ertragbar empfundene Gefühl von Eifersucht zu vermeiden.
</p><p>Polyamore Menschen neigen dazu, die Liebesbeziehungen ihrer Partner eher als Bereicherung des Lebens ihrer Partner zu sehen denn als Bedrohung ihres eigenen. Das geflügelte Wort „Wenn du etwas liebst, lass es frei. Kommt es zu dir zurück, hast du es nicht verloren. Kehrt es nicht zu dir zurück, so hast du es nie besessen.“ beschreibt eine ähnliche Haltung. Aus diesem Grund sehen viele Menschen, die Polyamorie praktizieren, eine besitzergreifende Einstellung zu Beziehungen als etwas, das vermieden werden sollte. Dies verlangt ein hohes Maß an Vertrauen und Selbstvertrauen. Interessanterweise kann gerade das Nicht-Vermeiden von Eifersucht den Weg zu solchem Selbstvertrauen aufzeigen.<sup id="cite_ref-108" class="reference"><a href="#cite_note-108"><span class="cite-bracket">[</span>108<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-109" class="reference"><a href="#cite_note-109"><span class="cite-bracket">[</span>109<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-110" class="reference"><a href="#cite_note-110"><span class="cite-bracket">[</span>110<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-111" class="reference"><a href="#cite_note-111"><span class="cite-bracket">[</span>111<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Obwohl eine nicht-besitzergreifende Haltung ein wichtiger Bestandteil vieler polyamorer Beziehungen ist, ist sie nicht so universell wie die anderen oben diskutierten Werte. Beziehungen können beispielsweise in ihrer Priorität abgestuft sein, mit Vetorechten des Lebenspartners, oder auch in Bezug auf Ausschließlichkeit und „Besitz“ am anderen asymmetrisch sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Commitment_(Hingabe_und_Verbindlichkeit)"><span id="Commitment_.28Hingabe_und_Verbindlichkeit.29"></span>Commitment (Hingabe und Verbindlichkeit)</h3></div>
<p>Der englische Begriff <i>Commitment</i> ist schwer vollwertig zu übersetzen, er bedeutet so viel wie „Engagement“, „Festlegung“ oder „Hingabe“ im Sinne von <i>innengeleitete Verbindlichkeit</i>, ein Wert, der etwa die Stelle der traditionellen <i>Treue</i> einnimmt. Polyamorie umfasst den Gedanken, eine bestehende Beziehung nicht zugunsten einer neu entstehenden zusätzlichen Beziehung aufzugeben oder ihr die Ressourcen, die sie zum Bestehen braucht (Zeit, Aufmerksamkeit, Hingabe), zu entziehen.
</p><p>Auch wenn das nicht für alle Beziehungen gewährleistet werden kann (zum Beispiel werden erweiterte Freundschaften oft zurückstecken müssen, wenn eine Person mit ihrem Partner an einen weit entfernten Ort umzieht) und nicht alle Menschen, die Polyamorie praktizieren, auch eine hohe Verbindlichkeit anstreben, kann eine solche für eine Partnerschaft <i>(Primary Relationship)</i>, die eine gewisse Tiefe und Vertrautheit erreichen soll, sehr wichtig sein. Die Aussage, dass eine Partnerschaft verbindlich ist, bedeutet den Willen, sie nicht zugunsten einer anderen Beziehung aufzugeben und sich loyal in Bezug auf die Partnerschaft zu verhalten. Commitment wird oft eher als Willenserklärung statt als bindende Verpflichtung gesehen, da letztlich ohnehin die freie Entscheidung der beteiligten Personen den Ausschlag geben wird. Commitment im Sinne der Polyamorie kann wohl, muss jedoch nicht bedeuten, dass eine Beziehung auf unbestimmte Zeit eingegangen wird. Beziehungen können auch auf Zeit bestehen und ihr Ende bedeutet nach Ansicht vieler Vertreter der Polyamorie nicht notwendigerweise, dass die Beziehung gescheitert ist.
</p><p>Wesentlich ist, dass Commitment nie von einem der Partner stillschweigend angenommen werden darf, sondern Ergebnis eines gegenseitigen Abstimmungs- und Klärungsprozesses sein muss, bei dem alle offenen Fragen und Konflikte, welche die Beziehung gefährden könnten, geklärt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verhältnis_der_Werte_in_den_Konzepten_von_Polyamorie_und_Monogamie"><span id="Verh.C3.A4ltnis_der_Werte_in_den_Konzepten_von_Polyamorie_und_Monogamie"></span>Verhältnis der Werte in den Konzepten von Polyamorie und Monogamie</h3></div>
<p>Wie aus dieser Aufstellung häufiger Werte in polyamorösen Beziehungen hervorgeht, stellen diese weniger einen Gegensatz zu den Werten „monoamoröser“ Beziehungen dar, sondern eher eine veränderte Priorität von Werten, die auf den menschlichen Grundbedürfnissen von Verbundenheit und Freiheit basieren.
</p><p>Wiewohl es durchaus Anhänger der Polyamorie gibt, die ihre individuellen Werte konventionelleren Wertsystemen gegenüber als überlegen ansehen, betrachten viele von ihnen Polyamorie und Eins-zu-eins Beziehungen als gleichwertige Lebensweisen, wobei die Wahl von der Einzelperson abhängt. Auch wenn nach ihrer Überzeugung manche monogamen Beziehungen auf bloßer <a href="Konformit%C3%A4t" title="Konformität">Konformität</a> oder besitzergreifendem Denken basieren, betrachten sie dies genauso wenig als ein notwendiges Merkmal von monogamen Beziehungen, wie sie Bindungsunfähigkeit als ein Charakteristikum der Polyamorie anerkennen würden. Demgegenüber wird aber Polyamorie gleichzeitig als radikal anderes Konzept aufgefasst.<sup id="cite_ref-112" class="reference"><a href="#cite_note-112"><span class="cite-bracket">[</span>112<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Menschen, welche Polyamorie praktizieren, lehnen demgegenüber heimliche außereheliche Beziehungen (Fremdgehen) meist ab, da dies einen schweren Eingriff in die Freiheit des Anderen darstelle, anhand der Tatsachen über seine Beziehung zu entscheiden. Eine länger bestehende heimliche <a href="Dreiecksbeziehung" title="Dreiecksbeziehung">Dreiecksbeziehung</a> in eine polyamoröse umzuwandeln, gelingt in der Praxis nur in den seltensten Fällen, da das für die notwendige Kommunikation unabdingbare Vertrauen in der Primärbeziehung meist zu schwer beschädigt wird.<sup id="cite_ref-113" class="reference"><a href="#cite_note-113"><span class="cite-bracket">[</span>113<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-114" class="reference"><a href="#cite_note-114"><span class="cite-bracket">[</span>114<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-115" class="reference"><a href="#cite_note-115"><span class="cite-bracket">[</span>115<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><br>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Polyamorie_und_Gesellschaft">Polyamorie und Gesellschaft</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gleichstellung_polyamorer_Lebensformen">Gleichstellung polyamorer Lebensformen</h3></div>
<p>Polyamore Lebensformen sind gesellschaftlich wenig anerkannt, oft wird ihre Möglichkeit in Frage gestellt. Als Mono-Normativität wird die Sichtweise bezeichnet, dass <a href="Monogamie" title="Monogamie">monogame</a>, langfristige Zweierbeziehungen die einzige mögliche und erstrebenswerte Weise seien, Beziehungen zu führen. Diese ist in europäischen und angelsächsischen Kulturen tief verankert in kulturellen Symbolen, Mythen und Geschichten: Beispielsweise ist es ein typisches Handlungsmuster in griechischen Mythen wie in modernen Filmen, dass zwei Männer eifersüchtig um eine Frau konkurrieren und diese sich für einen der beiden entscheiden muss. Viele Geschichten enden mit dem Tod des Unterlegenen. Ältere Mythen zeugen davon, dass dies nicht zu allen Zeiten und in allen Kulturen so war.
</p><p>Anthropologische Untersuchungen zeigen, dass zwar Paarbindungen zu den Grundkonstanten menschlichen Verhaltens zählen, in der Mehrheit der menschlichen Kulturen jedoch nichtmonogame Lebensformen, besonders <a href="Polygynie" title="Polygynie">Polygynie</a>, zu einem geringen Grad auch <a href="Polyandrie" title="Polyandrie">Polyandrie</a>, vorkamen; die Formen des Zusammenlebens waren immer eng mit ökonomischen Interessen der Wahrung und Weitergabe von familiären oder gemeinschaftlichem Besitz und den sonstigen sozialen Beziehungen verknüpft.<sup id="cite_ref-116" class="reference"><a href="#cite_note-116"><span class="cite-bracket">[</span>116<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-117" class="reference"><a href="#cite_note-117"><span class="cite-bracket">[</span>117<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausschließliche Zweierbeziehungen als verbindliche soziale <a href="Soziale_Norm" title="Soziale Norm">Norm</a> beruhen zu einem großen Teil auf Konzepten und Idealvorstellungen, welche durch Polyamorie fundamental in Frage gestellt werden. So kommen der Anthropologin Helen Fisher zufolge Verhaltensweisen wie <a href="Seitensprung" title="Seitensprung">Fremdgehen</a> oder <a href="Ehebruch" title="Ehebruch">Ehebruch</a> trotz oft harter Strafen in allen untersuchten Gesellschaften vor, in denen ausschließliche Zweierbeziehungen als Norm gelten. Trotzdem sind Äußerungen darüber, insbesondere gegenüber Beziehungspartnern, weitgehend tabuisiert.<sup id="cite_ref-118" class="reference"><a href="#cite_note-118"><span class="cite-bracket">[</span>118<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In heutigen Gesellschaften ergeben genetische Untersuchungen zur Häufigkeit von außerehelichen Schwangerschaften Zahlenwerte zwischen wenigen Prozent und 30 %.<sup id="cite_ref-119" class="reference"><a href="#cite_note-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Aufgrund der Befürchtung, diskriminiert zu werden, entscheiden sich daher sehr viele Menschen, die polyamore Beziehungen bevorzugen oder tolerieren, dies nur innerhalb eines engen Kreises von Freunden und Verwandten bekannt zu machen. Dies wiederum führt dazu, dass es schwieriger erscheint, passende Partner zu finden, als dies die Realität ist. Deswegen befürworten Aktivisten der Polyamorie-Subkultur wie Ken Haslam oder Deborah Anapol die Förderung der öffentlichen Wahrnehmung der Polyamorie als möglicher Beziehungsform. Eine Darstellung von Polyamorie als „besser“ wird dabei – abgesehen von extrem dogmatischen Gruppierungen – nicht angestrebt. Vielmehr wird oft betont, dass solche Beziehungsformen nur für wenige Menschen erstrebenswert sind, sehr viel Energie und konstruktive Auseinandersetzung verlangen und in aller Regel scheitern, wenn nicht alle Beteiligten wünschen, in einer solchen Form zu leben.<sup id="cite_ref-120" class="reference"><a href="#cite_note-120"><span class="cite-bracket">[</span>120<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Polyamorie ist in den meisten europäischen Ländern infolge des Prinzips der <a href="Sexuelle_Selbstbestimmung" title="Sexuelle Selbstbestimmung">sexuellen Selbstbestimmung</a> legal, abgesehen vom Verbot der <a href="Bigamie" title="Bigamie">Mehrehe (Bigamie)</a>; schwere Strafen sind im Wesentlichen in islamischen Staaten zu erwarten, falls <a href="Polyandrie" title="Polyandrie">Polyandrie</a> oder <a href="Homosexualit%C3%A4t" title="Homosexualität">Homosexualität</a> praktiziert werden. In Deutschland machte sich von 1900 bis 1968 (DDR) bzw. 1973 (Bundesrepublik) der Ehemann wegen schwerer <a href="Kuppelei" title="Kuppelei">Kuppelei</a> (§ 181 Nr. 2 StGB a. F.) strafbar, wenn er die <a href="Unzucht" title="Unzucht">Unzucht</a> der Ehefrau (mit Dritten) zuließ.<sup id="cite_ref-121" class="reference"><a href="#cite_note-121"><span class="cite-bracket">[</span>121<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Menschen mit mehreren langfristigen Partnerschaften sehen oft eine Gleichstellung polyamorer Lebensformen in bestimmten Aspekten als wünschenswert an; oft genannt wird zum Beispiel, dass alle Partner das Recht haben sollten, im Falle einer lebensbedrohlichen Erkrankung Krankenhausbesuche zu machen und Verfügungen zu treffen, oder dass bei Todesfällen das Wohnrecht für hinterbliebene Lebenspartner erhalten werden soll. Menschen in polyamoren Familien würde es Sicherheit verschaffen, wenn ein gemeinsames Aufziehen von Kindern durch ein angepasstes Sorgerecht geschützt würde.
</p><p>In der bisherigen politischen Diskussion befürworten polyamore Menschen bisher zwar einen Abbau von Diskriminierungen und eine Anerkennung ihrer Lebensform als gleichberechtigt, formulierten jedoch darüber hinaus nur ein geringes Interesse an einer rechtlichen Formalisierung ihrer vielfältigen Lebensformen.<sup id="cite_ref-122" class="reference"><a href="#cite_note-122"><span class="cite-bracket">[</span>122<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Solche Positionen sind vermutlich zum Teil in der bisherigen eigenen Wahrnehmung als extreme Minderheit begründet und beginnen sich in den letzten Jahren zu verändern.
</p><p>Im Zuge der Diskussion um die <a href="Gleichstellung" title="Gleichstellung">Gleichstellung</a> von <a href="Gleichgeschlechtlich" title="Gleichgeschlechtlich">gleichgeschlechtlichen</a> <a href="Lebenspartnerschaftsgesetz" title="Lebenspartnerschaftsgesetz">Lebenspartnerschaften</a> wurde zudem die <a href="Monogamie" title="Monogamie">monogame Zweierbeziehung</a> als einzig erstrebenswerte Form von Beziehungen in Frage gestellt. Gegenvorschläge erschienen im Bereich der <a href="Lebensformenpolitik" title="Lebensformenpolitik">Lebensformenpolitik</a> zum Beispiel von dem <a href="Transmann" class="mw-redirect" title="Transmann">Transmann</a> <a href="Christian_Schenk_(Politiker)" title="Christian Schenk (Politiker)">Christian Schenk</a> (Manifest „Einen Neuen Kuchen backen“, 2000), der
<a href="Gr%C3%BCne_Jugend" title="Grüne Jugend">Grünen Jugend</a> in Deutschland mit Vertreterinnen wie <a href="Julia_Seeliger" title="Julia Seeliger">Julia Seeliger</a> („Ist Monogamie die Lösung?“, Stellungnahme des Bundesvorstands im Februar 2006)<sup id="cite_ref-123" class="reference"><a href="#cite_note-123"><span class="cite-bracket">[</span>123<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder der Jugendorganisation der Schwedischen Grünen Partei (Bericht der Zeitung <i>Nya Dagen</i> im März 2004).
</p><p>In dieser Diskussion finden zunehmend auch die Interessen polyamor lebender Menschen ausdrückliche Erwähnung. <a href="Julia_Seeliger" title="Julia Seeliger">Julia Seeliger</a> (<a href="B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen" title="Bündnis 90/Die Grünen">Bündnis 90/Die Grünen</a>) schlägt beispielsweise eine verbesserte Gleichstellung der Lebensformen und eine Ablösung der bisherigen steuerlichen Familienförderung durch einen Familienvertrag analog zum französischen <i><a href="Ziviler_Solidarit%C3%A4tspakt" title="Ziviler Solidaritätspakt">Pact Civil de Solidarité</a></i> (PACS) vor.<sup id="cite_ref-124" class="reference"><a href="#cite_note-124"><span class="cite-bracket">[</span>124<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einen ähnlichen Weg geht die <a href="Piratenpartei_Deutschland" title="Piratenpartei Deutschland">Piratenpartei Deutschland</a>, die 2010 die Forderung nach einer Gleichstellung polyamorer Beziehungen in ihr Grundsatzprogramm aufnahm.<sup id="cite_ref-125" class="reference"><a href="#cite_note-125"><span class="cite-bracket">[</span>125<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Piratenpartei will die Gleichstellung durch die Öffnung von <a href="Lebenspartnerschaftsgesetz" title="Lebenspartnerschaftsgesetz">Lebenspartnerschaften</a> auch für mehr als zwei Personen bei gleichzeitiger Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft erreichen. Lebenspartnerschaften sollen dabei in Anlehnung an PACS flexibilisiert werden.<sup id="cite_ref-126" class="reference"><a href="#cite_note-126"><span class="cite-bracket">[</span>126<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Von der <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>, von der <a href="Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands" title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</a>/<a href="Christlich-Soziale_Union_in_Bayern" title="Christlich-Soziale Union in Bayern">CSU</a>, von der <a href="Alternative_f%C3%BCr_Deutschland" title="Alternative für Deutschland">AfD</a> und von der <a href="Freie_Demokratische_Partei" title="Freie Demokratische Partei">FDP</a> werden solche Vorschläge, wie sie einige Vertreter in der Piratenpartei und bei den Grünen angedacht haben, nicht aufgegriffen und vielmehr abgelehnt, da dies den christlichen Wertvorstellungen sowie den kulturellen Gegebenheiten und Traditionen in Deutschland widerspräche.
</p><p>In den Niederlanden sammelte im April 2009 weltweit die erste Initiative, eine Gruppe um die Schriftstellerin Ageeth Veenemans, begleitend zur Kunstaktion „My Name is Spinoza“ mehrere tausend Unterschriften für eine Petition für die Legalisierung von polyamoren Ehen.<sup id="cite_ref-127" class="reference"><a href="#cite_note-127"><span class="cite-bracket">[</span>127<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Derartige Bestrebungen werden in den USA von Konservativen wie zum Beispiel Stanley Kurtz im <a href="National_Review" title="National Review">National Review</a> Magazin mit den gleichen Argumenten kritisiert wie jene zur Anerkennung von Ehen für <a href="Homosexualit%C3%A4t" title="Homosexualität">homosexuelle</a> Paare (<a href="Lebenspartnerschaftsgesetz" title="Lebenspartnerschaftsgesetz">Lebenspartnerschaft</a>); eine solche Gleichstellung, so meint Kurtz, wäre eine Ursache für eine weitere Verminderung der Stabilität traditioneller Ehen und würde auch den Druck auf Eltern, zu heiraten, weiter reduzieren; dies würde zu vermehrten nichtehelichen Schwangerschaften und Trennungen führen, da das Bestehen der <a href="Ehe" title="Ehe">Ehe</a> als sozialer Institution davon abhänge, dass die gesamte Gesellschaft heterosexuelle, monogame Beziehungen und Heirat als einzige Form des Zusammenlebens fördere.<sup id="cite_ref-128" class="reference"><a href="#cite_note-128"><span class="cite-bracket">[</span>128<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-129" class="reference"><a href="#cite_note-129"><span class="cite-bracket">[</span>129<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Argumentation spricht der staatlichen Anerkennung von Lebensformen einen viel stärkeren Einfluss zu als dem allgemeinen gesellschaftlichen <a href="Wertewandel" title="Wertewandel">Wertewandel</a>.
</p><p>In Kolumbien wurde im Juni 2017 die erste Dreierbeziehung des Landes – unter 3 Männern – notariell beglaubigt. Viele Medien berichteten darüber als erste Dreier-Ehe. Tatsächlich ist dies keine staatlich anerkannte Ehe, sondern die drei haben ein Dokument notariell registrieren lassen, in dem sie sich zu einer Dreier-Beziehung verpflichten, mit bestimmten Rechten und Pflichten. Wie viel juristischen Wert dies im Ernstfall haben wird, bleibt abzuwarten.<sup id="cite_ref-130" class="reference"><a href="#cite_note-130"><span class="cite-bracket">[</span>130<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-131" class="reference"><a href="#cite_note-131"><span class="cite-bracket">[</span>131<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Lebensformenpolitik" title="Lebensformenpolitik">Lebensformenpolitik</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Polyamorie_und_Religion">Polyamorie und Religion</h3></div>
<p>Eine weitere Variante von Kritik gegen die Anerkennung polyamorer Lebensformen ist religiös begründet. Die <a href="Sexualethik" title="Sexualethik">Sexualethiken</a> von <a href="Christentum" title="Christentum">Christentum</a>, <a href="Islam" title="Islam">Islam</a> und <a href="Judentum" title="Judentum">Judentum</a> sehen einvernehmliche und gleichberechtigte nichtmonogame Beziehungen von Männern <i>und</i> Frauen nicht vor, und diese werden gelegentlich dem <a href="Ehebruch" title="Ehebruch">Ehebruch</a> gleichgesetzt oder als <a href="Unzucht" title="Unzucht">Unzucht</a> bewertet, die heute noch in manchen <a href="Islam" title="Islam">islamisch</a> geprägten Ländern mit dem Tod durch <a href="Steinigung" title="Steinigung">Steinigung</a> bestraft werden. In Teilen des sehr konservativen katholischen Spektrums und von <a href="Fundamentalismus" title="Fundamentalismus">fundamentalistischen</a> Strömungen wird Polyamorie als Form von <a href="Unzucht" title="Unzucht">Hurerei</a> oder <a href="Perversion" title="Perversion">Perversion</a> betrachtet. Dementsprechend stehen Menschen mit polyamorer Lebensweise diesen Religionen oft etwas distanziert gegenüber. Andere Religionen und spirituelle Praktiken wie <a href="Neopaganismus" title="Neopaganismus">Neopaganismus</a> oder <a href="Wicca" title="Wicca">Wicca</a>, <a href="Unitarismus_(Religion)" title="Unitarismus (Religion)">Unitarismus</a>, <a href="Tantra" title="Tantra">Tantrismus</a> und (zu einem geringeren Grad) <a href="Daoismus" title="Daoismus">Daoismus</a> und <a href="Buddhismus" title="Buddhismus">Buddhismus</a> haben Normen, die Polyamorie eher akzeptieren, und sind, vor allem in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a>, unter deren Anhängern verhältnismäßig populärer. Von diesen Tendenzen gibt es durchaus Ausnahmen, wie das Beispiel der Jüdin <a href="Etty_Hillesum" title="Etty Hillesum">Etty Hillesum</a> zeigt.<sup id="cite_ref-132" class="reference"><a href="#cite_note-132"><span class="cite-bracket">[</span>132<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Vielehe#Polygamie_in_den_Weltreligionen" title="Vielehe">Polygamie in den Weltreligionen</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bekannte_polyamor_lebende_Personen">Bekannte polyamor lebende Personen</h2></div>
<p>Da die Bezeichnung <i>Polyamorie</i> und ihr direkter Vorläufer <i>responsible nonmonogamy</i> erst zwischen den 1960er Jahren und 1990 entstanden sind, lassen sie sich nicht immer eindeutig auf Personen anwenden, die früher gelebt haben. Diese Liste folgt drei Kriterien: Sie führt zum einen nur Personen auf, die <i>einvernehmlich</i> mit den Partnern in mehreren Beziehungen gelebt haben. Eine erzwungene Einwilligung muss also ausgeschlossen sein. Als zweites Kriterium darf es keine Indizien geben, dass die Beziehungen gegenüber einem Partner <i>verheimlicht</i> wurden. Drittens führt die Liste bei lebenden Personen nur solche auf, die sich selbst öffentlich zu einvernehmlichen nichtmonogamen Beziehungen bekannt haben
</p><p>Einschränkend muss gesagt werden, dass nicht alle Personen, die in ihrem späteren Leben polyamoren Idealen entsprachen, dies von ihrer Jugend an realisiert haben und dass natürlich, wie oben ausgeführt, auch in offenen Beziehungen lebende Menschen gelegentlich Fehler machen und Dinge tun, die ihren Überzeugungen widersprechen. Als Beispiel kann man hier die Poetin und Dramatikerin <a href="Edna_St._Vincent_Millay" title="Edna St. Vincent Millay">Edna St. Vincent Millay</a> nennen, die sowohl mit <a href="Djuna_Barnes" title="Djuna Barnes">Djuna Barnes</a> als auch mit deren Partnerin Thelma Ellen Wood eine Beziehung hatte, die von beiden beendet wurde, als Millay die Beziehung aufdeckte. Millay führte später eine <a href="Offene_Beziehung" title="Offene Beziehung">offene Ehe</a> mit Eugene Jan Boissevain. Schließlich soll daran erinnert werden, dass auch in einvernehmlichen nichtmonogamen Beziehungen starke Eifersucht zutage treten kann.
</p>
<ul><li><a href="Voltaire" title="Voltaire">Voltaire</a> (1694–1778), französischer Aufklärer, mit einer verwitweten Nichte sowie mit <a href="%C3%89milie_du_Ch%C3%A2telet" title="Émilie du Châtelet">Émilie du Châtelet</a> und diese wiederum mit <a href="Jean-Fran%C3%A7ois_de_Saint-Lambert" title="Jean-François de Saint-Lambert">Jean-François de Saint-Lambert</a><sup id="cite_ref-133" class="reference"><a href="#cite_note-133"><span class="cite-bracket">[</span>133<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Gustav_Klimt" title="Gustav Klimt">Gustav Klimt</a> (1862–1918), Maler, mit <a href="Emilie_Fl%C3%B6ge" title="Emilie Flöge">Emilie Flöge</a></li>
<li><a href="Amelia_Earhart" title="Amelia Earhart">Amelia Earhart</a> (1897–1937), Fliegerin<sup id="cite_ref-EarhartLetter_25-1" class="reference"><a href="#cite_note-EarhartLetter-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Bertolt_Brecht" title="Bertolt Brecht">Bertolt Brecht</a> (1898–1956), Schriftsteller<sup id="cite_ref-BrechtFreitag_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-BrechtFreitag-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-BrechtBriefe_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-BrechtBriefe-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-BrechtLattmann_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-BrechtLattmann-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Virginia_Woolf" title="Virginia Woolf">Virginia Woolf</a><sup id="cite_ref-Amarain:2006_134-0" class="reference"><a href="#cite_note-Amarain:2006-134"><span class="cite-bracket">[</span>134<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, <a href="John_Maynard_Keynes" title="John Maynard Keynes">John Maynard Keynes</a>, <a href="Bertrand_Russell" title="Bertrand Russell">Bertrand Russell</a> (1872–1970)<sup id="cite_ref-Russell:MarriageMorals_23-1" class="reference"><a href="#cite_note-Russell:MarriageMorals-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Russell:HumanSociety_24-1" class="reference"><a href="#cite_note-Russell:HumanSociety-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (Mathematiker, mit <a href="Constance_Malleson" title="Constance Malleson">Constance Malleson</a> und diese wiederum mit <a href="Miles_Malleson" title="Miles Malleson">Miles Malleson</a>, beide Schauspieler) und viele andere Mitglieder der <a href="Bloomsbury_Group" title="Bloomsbury Group">Bloomsbury Group</a> (wie <a href="Clive_Bell" title="Clive Bell">Clive Bell</a>, <a href="Vanessa_Bell" title="Vanessa Bell">Vanessa Bell</a>, <a href="Duncan_Grant" title="Duncan Grant">Duncan Grant</a>, <a href="Ottoline_Morrell" title="Ottoline Morrell">Ottoline Morrell</a>, Phillip Morrell, Adrian Stephen, <a href="David_Garnett" title="David Garnett">David Garnett</a>, <a href="Dora_Carrington" title="Dora Carrington">Dora Carrington</a>,<sup id="cite_ref-135" class="reference"><a href="#cite_note-135"><span class="cite-bracket">[</span>135<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-136" class="reference"><a href="#cite_note-136"><span class="cite-bracket">[</span>136<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Lytton_Strachey" title="Lytton Strachey">Lytton Strachey</a> und Ralph Partridge)</li>
<li><a href="Rainer_Maria_Rilke" title="Rainer Maria Rilke">Rainer Maria Rilke</a>, Dichter, und <a href="Lou_Andreas-Salom%C3%A9" title="Lou Andreas-Salomé">Lou Andreas-Salomé</a>, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin</li>
<li><a href="Erwin_Schr%C3%B6dinger" title="Erwin Schrödinger">Erwin Schrödinger</a>, Physiker und Mitbegründer der Quantentheorie, mit Annemarie Bertel, Hilde March, <a href="Arthur_March" title="Arthur March">Arthur March</a></li>
<li><a href="Simone_de_Beauvoir" title="Simone de Beauvoir">Simone de Beauvoir</a> (1908–1986) und <a href="Jean-Paul_Sartre" title="Jean-Paul Sartre">Jean-Paul Sartre</a> (1905–1980), beide Philosophen, hatten mehrmals nacheinander Affären mit denselben Studentinnen,<sup id="cite_ref-137" class="reference"><a href="#cite_note-137"><span class="cite-bracket">[</span>137<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> von welchen allerdings mehrere den beiden später Ausbeutung vorwarfen</li>
<li><a href="Paul_Bocuse" title="Paul Bocuse">Paul Bocuse</a> (1926–2018), französischer Starkoch, Gastronom und Kochbuchautor, mit drei Frauen: Raymonde Bocuse, Raymone Carlut und Patricia Zizza</li>
<li><a href="Warren_Buffett" title="Warren Buffett">Warren Buffett</a> (* 1930), Investor und <a href="Philanthropie" title="Philanthropie">Philanthrop</a>, mit Susan Thompson, Sängerin, und Astrid Menks<sup id="cite_ref-138" class="reference"><a href="#cite_note-138"><span class="cite-bracket">[</span>138<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Willow_Smith" title="Willow Smith">Willow Smith</a> (* 2000), US-amerikanische Sängerin<sup id="cite_ref-139" class="reference"><a href="#cite_note-139"><span class="cite-bracket">[</span>139<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-WScomingOut_140-0" class="reference"><a href="#cite_note-WScomingOut-140"><span class="cite-bracket">[</span>140<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Lou_Andreas-Salom%C3%A9" title="Lou Andreas-Salomé">Lou A.-Salomé</a> (1897), Schriftstellerin und Psychoanalytikerin</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Amelia_Earhart" title="Amelia Earhart">Amelia Earhart</a> (~1928), Flugpionierin</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="John_Maynard_Keynes" title="John Maynard Keynes">John M. Keynes</a> (1933), Ökonom</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Bertolt_Brecht" title="Bertolt Brecht">Bertolt Brecht</a> (1954), Schriftsteller</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Warren_Buffett" title="Warren Buffett">Warren Buffett</a> (2015), Investor, Unternehmer und Philanthrop</div>
</li>
</ul>
<table class="wikitable mw-collapsible mw-collapsed" width="100%">
<tbody><tr>
<th>Weitere
</th></tr>
<tr>
<td>
<ul><li><a href="Dorothea_Schl%C3%B6zer" title="Dorothea Schlözer">Dorothea Schlözer</a>, die zweite <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">promovierte</a> Frau in Deutschland (1787) und Erfinderin des deutschen Doppelnamens, mit dem Lübecker Bürgermeister <a href="Mattheus_Rodde_(Politiker%2C_1754)" title="Mattheus Rodde (Politiker, 1754)">Mattheus Rodde</a> und dem französischen Gelehrten <a href="Charles_de_Villers" title="Charles de Villers">Charles de Villers</a></li>
<li><a href="Vita_Sackville-West" title="Vita Sackville-West">Vita Sackville-West</a>, Autorin und Gartengestalterin,<sup id="cite_ref-Amarain:2006_134-1" class="reference"><a href="#cite_note-Amarain:2006-134"><span class="cite-bracket">[</span>134<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Harold_Nicolson" title="Harold Nicolson">Harold Nicolson</a>, Diplomat, und <a href="Violet_Trefusis" title="Violet Trefusis">Violet Trefusis</a>, Schriftstellerin<sup id="cite_ref-141" class="reference"><a href="#cite_note-141"><span class="cite-bracket">[</span>141<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-142" class="reference"><a href="#cite_note-142"><span class="cite-bracket">[</span>142<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Percy_Bysshe_Shelley" title="Percy Bysshe Shelley">Percy Bysshe Shelley</a>, Dichter</li>
<li><a href="Edith_Nesbit" title="Edith Nesbit">Edith Nesbit</a> und Hubert Bland und <a href="George_Bernard_Shaw" title="George Bernard Shaw">George Bernard Shaw</a></li>
<li>C. T. Butler, Gründer von <i><a href="Food_Not_Bombs" title="Food Not Bombs">Food Not Bombs</a></i></li>
<li><a href="William_Moulton_Marston" title="William Moulton Marston">William Moulton Marston</a> und <a href="Elizabeth_Holloway_Marston" title="Elizabeth Holloway Marston">Elizabeth (Sadie) Holloway Marston</a> und Olive Byrne</li>
<li><a href="Etty_Hillesum" title="Etty Hillesum">Etty Hillesum</a>, niederländische Tagebuchautorin und Mystikerin, 1943 in <a href="KZ_Auschwitz-Birkenau" title="KZ Auschwitz-Birkenau">Auschwitz</a> ermordet, und <a href="Julius_Spier" title="Julius Spier">Julius Spier</a>, Psychochirologe<sup id="cite_ref-143" class="reference"><a href="#cite_note-143"><span class="cite-bracket">[</span>143<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Arnold_Zweig" title="Arnold Zweig">Arnold Zweig</a>, Schriftsteller, und <a href="Beatrice_Zweig" title="Beatrice Zweig">Beatrice Zweig</a>, Malerin</li>
<li>Dossie Easton und ihre Partnerin Janet Hardy, Autorinnen von <i>The Ethical Slut</i><sup id="cite_ref-144" class="reference"><a href="#cite_note-144"><span class="cite-bracket">[</span>144<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Deborah Anapol, Autorin von <i>Polyamory: The New Love without Limits</i><sup id="cite_ref-145" class="reference"><a href="#cite_note-145"><span class="cite-bracket">[</span>145<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Franz_Hessel" title="Franz Hessel">Franz Hessel</a> und <a href="Henri-Pierre_Roch%C3%A9" title="Henri-Pierre Roché">Henri-Pierre Roché</a> und <a href="Helen_Hessel" title="Helen Hessel">Helen Hessel</a>, deren von Roché erzählte Geschichte im Film <i><a href="Jules_und_Jim" title="Jules und Jim">Jules und Jim</a></i> von <a href="Fran%C3%A7ois_Truffaut" title="François Truffaut">François Truffaut</a> wiedergegeben wird</li>
<li><a href="Edna_St._Vincent_Millay" title="Edna St. Vincent Millay">Edna St. Vincent Millay</a>, Lyrikerin und Dramatikerin</li>
<li><a href="Lee_Miller" title="Lee Miller">Lee Miller</a>, Fotografin, <a href="Roland_Penrose" title="Roland Penrose">Roland Penrose</a>, Maler, und <a href="David_E._Scherman" title="David E. Scherman">David E. Scherman</a>, Fotograf</li>
<li><a href="Judith_Malina" title="Judith Malina">Judith Malina</a>, Schauspielerin und Regisseurin, Julian Beck, Künstler, und <a href="Hanon_Reznikov" title="Hanon Reznikov">Hanon Reznikov</a>, Gründer von <i><a href="The_Living_Theatre" title="The Living Theatre">The Living Theatre</a></i><sup id="cite_ref-146" class="reference"><a href="#cite_note-146"><span class="cite-bracket">[</span>146<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Birgitte V. Philippides, Malerin<sup id="cite_ref-columbianewsservice_147-0" class="reference"><a href="#cite_note-columbianewsservice-147"><span class="cite-bracket">[</span>147<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-148" class="reference"><a href="#cite_note-148"><span class="cite-bracket">[</span>148<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Ken Haslam, Anästhesist und Polyamory-Aktivist<sup id="cite_ref-columbianewsservice_147-1" class="reference"><a href="#cite_note-columbianewsservice-147"><span class="cite-bracket">[</span>147<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Nan Wise und Julio Cortes<sup id="cite_ref-columbianewsservice_147-2" class="reference"><a href="#cite_note-columbianewsservice-147"><span class="cite-bracket">[</span>147<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-149" class="reference"><a href="#cite_note-149"><span class="cite-bracket">[</span>149<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Robyn Trask, Herausgeber der Zeitschrift <i>Loving More</i><sup id="cite_ref-columbianewsservice_147-3" class="reference"><a href="#cite_note-columbianewsservice-147"><span class="cite-bracket">[</span>147<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Sasha Lessin, Gründerin der <i>World Polyamory Association</i><sup id="cite_ref-columbianewsservice_147-4" class="reference"><a href="#cite_note-columbianewsservice-147"><span class="cite-bracket">[</span>147<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Dieter_Wedel" title="Dieter Wedel">Dieter Wedel</a>, Regisseur, und Dominique Voland und Uschi Wolters</li>
<li><a href="Natalie_Clifford_Barney" title="Natalie Clifford Barney">Natalie Clifford Barney</a>, Schriftstellerin</li>
<li>Paxus Calta, Aktivist der amerikanischen antinuklearen Bewegung</li>
<li><a href="Georg_Forster" title="Georg Forster">Georg Forster</a>, Naturforscher, Journalist und früher Revolutionär<sup id="cite_ref-150" class="reference"><a href="#cite_note-150"><span class="cite-bracket">[</span>150<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Ernie Reinhardt, bekannt als <a href="Lilo_Wanders" title="Lilo Wanders">Lilo Wanders</a>, Schauspieler und Travestiekünstler</li>
<li><a href="Karl_Barth" title="Karl Barth">Karl Barth</a>, <a href="Sozialismus" title="Sozialismus">Sozialist</a> und Atomwaffengegner, Theologe und Mitgründer der <a href="Bekennende_Kirche" title="Bekennende Kirche">Bekennenden Kirche</a>, Nelly Barth und <a href="Charlotte_von_Kirschbaum" title="Charlotte von Kirschbaum">Charlotte von Kirschbaum</a>, protestantische Theologin</li>
<li><a href="Martin_Cahill" title="Martin Cahill">Martin Cahill</a>, irischer Gangsterboss, und Francis Cahill und Patricia, ihre Schwester<sup id="cite_ref-151" class="reference"><a href="#cite_note-151"><span class="cite-bracket">[</span>151<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Filme,_Theaterstücke_und_Lieder_(Auswahl)"><span id="Filme.2C_Theaterst.C3.BCcke_und_Lieder_.28Auswahl.29"></span>Filme, Theaterstücke und Lieder (Auswahl)</h2></div>
<p><b>Filme:</b>
</p>
<ul><li><i><a href="Jules_und_Jim" title="Jules und Jim">Jules und Jim</a></i> (Frankreich 1962), von <a href="Fran%C3%A7ois_Truffaut" title="François Truffaut">François Truffaut</a></li>
<li><i><a href="Warum_nicht!" title="Warum nicht!">Pourquoi pas!</a></i> (Frankreich 1977), von <a href="Coline_Serreau" title="Coline Serreau">Coline Serreau</a></li>
<li><i><a href="Summer_Lovers" title="Summer Lovers">Summer Lovers</a></i> (USA/Griechenland 1982), von <a href="Randal_Kleiser" title="Randal Kleiser">Randal Kleiser</a></li>
<li><i><a href="Abendanzug" title="Abendanzug">Abendanzug</a></i> (Frankreich 1986), von <a href="Bertrand_Blier" title="Bertrand Blier">Bertrand Blier</a></li>
<li><i><a href="Henry_%26_June" title="Henry & June">Henry & June</a></i> (USA 1990), von <a href="Philip_Kaufman" title="Philip Kaufman">Philip Kaufman</a></li>
<li><i><a href="Einsam_Zweisam_Dreisam" title="Einsam Zweisam Dreisam">Einsam Zweisam Dreisam</a></i> (USA 1994), von <a href="Andrew_Fleming_(Regisseur)" title="Andrew Fleming (Regisseur)">Andrew Fleming</a></li>
<li><i><a href="Obsession_(1997)" title="Obsession (1997)">Obsession</a></i> (Deutschland/Frankreich 1997), von <a href="Peter_Sehr" title="Peter Sehr">Peter Sehr</a></li>
<li><i><a href="Ein_Lied_von_Liebe_und_Tod_%E2%80%93_Gloomy_Sunday" title="Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday">Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday</a></i> (Deutschland/Ungarn 1999), von <a href="Rolf_Sch%C3%BCbel" title="Rolf Schübel">Rolf Schübel</a> (nach dem Roman von Nick Barkow <i>Das Lied vom traurigen Sonntag</i>)</li>
<li><i>Pas de café, pas de télé, pas de sexe</i> (Schweiz 1999), von <a href="Romed_Wyder" title="Romed Wyder">Romed Wyder</a></li>
<li><i><a href="Banditen!" title="Banditen!">Banditen!</a></i> (USA 2001), von <a href="Barry_Levinson" title="Barry Levinson">Barry Levinson</a></li>
<li><i>Dix sept fois Cécile Cassard</i> (Frankreich 2002), von <a href="Christophe_Honor%C3%A9" title="Christophe Honoré">Christophe Honoré</a> (mit <a href="B%C3%A9atrice_Dalle" title="Béatrice Dalle">Béatrice Dalle</a>, <a href="Romain_Duris" title="Romain Duris">Romain Duris</a>, <a href="Jeanne_Balibar" title="Jeanne Balibar">Jeanne Balibar</a>)</li>
<li><i>When Two Won’t Do</i> (Kanada 2002), von Maureen Marovitch und David Finch</li>
<li><i><a href="Die_Tr%C3%A4umer" title="Die Träumer">Die Träumer</a> – The Dreamers</i> (Italien/Frankreich/Großbritannien 2003), von <a href="Bernardo_Bertolucci" title="Bernardo Bertolucci">Bernardo Bertolucci</a></li>
<li><i>Three of Hearts: A Postmodern Family</i> (USA 2004), Dokumentation von Susanne Kaplan</li>
<li><i><a href="Head_in_the_Clouds" title="Head in the Clouds">Head in the Clouds</a></i> (Kanada/Großbritannien 2004), von <a href="John_Duigan" title="John Duigan">John Duigan</a></li>
<li><i><a href="Malen_oder_Lieben" title="Malen oder Lieben">Malen oder Lieben</a></i> (Frankreich 2005), von Arnaud Larrie und <a href="Jean-Marie_Larrieu" title="Jean-Marie Larrieu">Jean-Marie Larrieu</a></li>
<li><i><a href="Meeresfr%C3%BCchte_(Film)" title="Meeresfrüchte (Film)">Meeresfrüchte</a></i> (Frankreich 2005), von <a href="Olivier_Ducastel" title="Olivier Ducastel">Olivier Ducastel</a> und Jacques Martineau</li>
<li><i><a href="Vicky_Cristina_Barcelona" title="Vicky Cristina Barcelona">Vicky Cristina Barcelona</a></i> (USA/Spanien 2008), von <a href="Woody_Allen" title="Woody Allen">Woody Allen</a></li>
<li><i><a href="Drei_(2010)" title="Drei (2010)">Drei</a></i> (Deutschland 2010), von <a href="Tom_Tykwer" title="Tom Tykwer">Tom Tykwer</a><sup id="cite_ref-152" class="reference"><a href="#cite_note-152"><span class="cite-bracket">[</span>152<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Quartett_D%E2%80%99Amour_%E2%80%93_Liebe%2C_wen_du_willst" title="Quartett D’Amour – Liebe, wen du willst">Quartett D’Amour – Liebe, wen du willst</a></i> (Frankreich 2010), von Antony Cordier</li>
<li><i><a href="Savages_(2012)" title="Savages (2012)">Savages</a></i> (USA 2012), von <a href="Oliver_Stone" title="Oliver Stone">Oliver Stone</a></li>
<li><i><a href="More_than_friendship" title="More than friendship">More than friendship</a></i> (Deutschland 2013), von Timmy Ehegötz</li>
<li><i>Neu in unserer Familie – Zwei Eltern zuviel</i> 1/2 (Deutschland 2016), von <a href="Daniel_Nocke" title="Daniel Nocke">Daniel Nocke</a> (Drehbuch) und <a href="Stefan_Krohmer" title="Stefan Krohmer">Stefan Krohmer</a> (Regie)<sup id="cite_ref-153" class="reference"><a href="#cite_note-153"><span class="cite-bracket">[</span>153<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Neu in unserer Familie – Ein Baby für alle</i> 2/2 (Deutschland 2016), von <a href="Daniel_Nocke" title="Daniel Nocke">Daniel Nocke</a> (Drehbuch) und <a href="Stefan_Krohmer" title="Stefan Krohmer">Stefan Krohmer</a> (Regie)<sup id="cite_ref-154" class="reference"><a href="#cite_note-154"><span class="cite-bracket">[</span>154<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Professor_Marston_%26_The_Wonder_Women" title="Professor Marston & The Wonder Women">Professor Marston & The Wonder Women</a></i> (USA 2017), von <a href="Angela_Robinson" title="Angela Robinson">Angela Robinson</a></li></ul>
<p><b>Theaterstücke:</b>
</p>
<ul><li><a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a>: <i><a href="Stella_(Goethe)" title="Stella (Goethe)">Stella</a></i> (Erstfassung 1775). Wahrscheinlich weil diese Version den sittenstrengeren Bürgern im Publikum nicht behagt hat, schrieb Goethe das Stück so um, dass zwei der Hauptpersonen, Stella und Fernando, am Schluss <a href="Suizid" title="Suizid">Selbstmord</a> begehen.</li>
<li>Dario Fo und Franca Rame: <i><a href="Offene_Zweierbeziehung" title="Offene Zweierbeziehung">Offene Zweierbeziehung</a></i> <i>(Coppia aperta, quasi spalancata)</i>, Uraufführung Italien 1983</li></ul>
<p><b>Lieder:</b>
</p>
<ul><li><a href="David_Crosby" title="David Crosby">David Crosby</a>: <i>Triad</i> (1967)</li>
<li><a href="The_Police" title="The Police">The Police</a>: <i><a href="Tea_in_the_Sahara" title="Tea in the Sahara">Tea in the Sahara</a></i> (1983)</li>
<li><a href="King_Crimson" title="King Crimson">King Crimson</a>: <i>Man With an Open Heart</i> (1984)</li>
<li><a href="Sting" title="Sting">Sting</a>: <i>If You Love Somebody Set Them Free</i> (1985)</li>
<li><a href="Type_O_Negative" title="Type O Negative">Type O Negative</a>: <i>My Girlfriend’s Girlfriend</i> (1996)</li>
<li><a href="Die_Fantastischen_Vier" title="Die Fantastischen Vier">Die Fantastischen Vier</a>: <i>Love Sucks</i> (1998)</li>
<li><a href="Marque_(Musiker)" title="Marque (Musiker)">Marque</a>: <i><a href="One_to_Make_Her_Happy" title="One to Make Her Happy">One to Make Her Happy</a></i> (2000)</li>
<li><a href="David_Rovics" title="David Rovics">David Rovics</a>: <i>Polyamory Song</i> (2001)</li>
<li><a href="Breaking_Benjamin" title="Breaking Benjamin">Breaking Benjamin</a>: <i>Polyamorous</i> (2002)</li>
<li><a href="Bonaparte_(Band)" title="Bonaparte (Band)">Bonaparte</a>: <i>Polyamory</i> (2017)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Wissenschaftliche Publikationen:</b>
</p>
<ul><li>Serena Anderlini-D’Onofrio: <i>Plural Loves: Designs for Bi and Poly Living.</i> Harrington Park Press, Binghamton 2004, ISBN 1-56023-293-5.</li>
<li>Karoline Boehm: <i>Praktiken der Polyamorie: Über offene Beziehungen, intime Netzwerke und den Wandel emotionaler Stile.</i> Diplomarbeit von 2011. Verlag des Instituts für Europäische Ethnologie, Wien 2012, ISBN 978-3-902029-20-1 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://othes.univie.ac.at/18163/">Zusammenfassung</a>).</li>
<li>Elaine Cook: <i>Commitment in Polyamorous Relationships.</i> Psychologische Magisterarbeit Regis University, Denver 2005 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://aphroweb.net/papers/thesis/index.htm">Volltext auf aphroweb.net</a>).</li>
<li>Elizabeth F. Emens: <i>Monogamy’s Law: Compulsory Monogamy and Polyamorous Existence.</i> In: <i>New York University Review of Law & Social Change.</i> Band 29. New York Februar 2004, S. 277–329 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=506242">PDF-Download auf ssrn.com</a>).</li>
<li>Christian Klesse: <i>Polyamory: Von dem Versprechen, viele zu lieben. Ein Kommentar zum Forschungsstand.</i> In: <i>Zeitschrift für Sexualforschung. Organ der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung.</i> Nr. 20. Thieme, Stuttgart/New York 2007, S. 316–330 (<a href="https://doi.org/10.1055/s-2007-981350" class="extiw external" title="doi:10.1055/s-2007-981350">doi:10.1055/s-2007-981350</a>).</li>
<li>Sina Muscarina: <i>Polyamorie – Herzen zwischen Erfolg und Hoffnung. Biographische Analysen nicht-monogamer Beziehungen.</i> Psychologische Diplomarbeit Universität Wien 2014. epubli, Wien 2015, ISBN 978-3-7375-6796-1 (E-Book: ISBN 978-3-7375-6795-4; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.academia.edu/16302802/Polyamorie_-_Nicht_nur_eine_Liebe._Herzen_zwischen_Erfolg_und_Hoffnung">PDF-Download auf academia.edu</a>).</li>
<li>Michael Raab: <cite style="font-style:italic">Care in konsensuell-nichtmonogamen Beziehungsnetzwerken: Sorgende Netze jenseits der Norm</cite>. Budrich, Opladen u. a. 2019, ISBN 978-3-86388-817-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>127–212</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.2307/j.ctvktrvvk">10.2307/j.ctvktrvvk</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=CA6iDwAAQBAJ">Leseprobe</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Michael+Raab&rft.btitle=Care+in+konsensuell-nichtmonogamen+Beziehungsnetzwerken%3A+Sorgende+Netze+jenseits+der+Norm&rft.date=2019&rft.doi=10.2307%2Fj.ctvktrvvk&rft.genre=book&rft.isbn=9783863888176&rft.pages=127-212&rft.place=Opladen+u.+a.&rft.pub=Budrich" style="display:none"> </span></li>
<li>Christian Ruether: <i>Freie Liebe, offene Ehe und Polyamory: Geschichte von Konzepten nicht-monogamer Beziehungsformen seit den 1960er Jahren in den USA und im deutschsprachigen Raum.</i> Diplomarbeit Universität Wien 2004 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.christianruether.com/wp-content/uploads/2023/01/Gesch-Freie-Liebe-offene-Ehe-und-Polyamory.pdf">PDF: 569 kB, 94 Seiten</a>).</li>
<li>Sonderausgabe: <i>Special Issue on Polyamory.</i> In: <i>Sexualities. Studies in Culture and Society.</i> Jahrgang 9, Nr. 5, 1. Dezember 2006 (<span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221363-4607%22&key=cql">1363-4607</a></span></span>).</li></ul>
<p><b>Sachliteratur:</b>
</p>
<ul><li>Natascha Ditha Berger: <i>Polyamorie & Identität in der psychotherapeutischen Beziehung.</i> Pabst Science Publishers, Lengerich 2024, ISBN 978-3-95853-919-8.</li>
<li>Jessica Fern: <i>Polysecure. Bindung, Trauma und konsensuelle Nicht-Monogamie.</i> Divana Verlag, ISBN 978-3-910590-02-1 (Eine praktische Anwendung von Bindungstheorie auf Polyamorie, die dabei unterstützen soll, in nicht-monogamen Beziehungen ein sicheres Fundament zu etablieren)</li>
<li>Deborah M. Anapol: <i>Polyamory. The New Love without Limits.</i> Intinet Resource Center, San Rafael, ISBN 978-1-880789-08-7 (zum Übergang von monogamen zu polyamoren Beziehungen und Erfahrungen zum Umgang mit Eifersucht).</li>
<li>Peter J. Benson: <i>The Polyamory Handbook: A User’s Guide.</i> AuthorHouse, ISBN 978-1-4343-7344-1 (Praxis von polyamoren Beziehungen an vielen Beispielen und Strategien und sich etablierende Normen in polyamoren Netzwerken).</li>
<li>Dossie Easton, Janet W. Hardy: <i>The Ethical Slut: A Practical Guide to Polyamory, Open Relationships & Other Adventures.</i> 2., erweiterte Auflage. Celestial Arts, Berkeley 2009, ISBN 978-0-307-79048-4 (erstveröffentlicht 1997 unter dem Pseudonym Catherine A. Liszt; zu Vertrauen, Partnerschaft, Liebe und insbesondere „Community“ als Bestandteile praktizierter Polyamory; deutsch: <i>Schlampen mit Moral: Eine praktische Anleitung für Polyamorie, offene Beziehungen und andere Abenteuer.</i> mvg, München 2014, ISBN 978-3-86882-508-4).</li>
<li><a href="%C5%9Eeyda_Kurt" title="Şeyda Kurt">Şeyda Kurt</a>: <a href="Radikale_Z%C3%A4rtlichkeit" title="Radikale Zärtlichkeit">Radikale Zärtlichkeit</a>. Warum Liebe politisch ist. <a href="HarperCollins" title="HarperCollins">HarperCollins</a>, ISBN 978-3-7499-0114-2.</li>
<li>Wendy-O Matik: <i>Redefining our Relationships.</i> Regent Press, ISBN 978-1-58790-015-0 (das knapp gehaltene Werk stellt anstelle der Sexualität emotionale Aspekte in den Vordergrund; Freundschaft und Respekt erscheinen hier als tragende Basis jeder Beziehung, und Liebe wird als ein zunehmendes Riskieren von Grenzenlosigkeit und als radikale, das ganze Leben umfassende Haltung dargestellt).</li>
<li>Stefan F. Ossmann: <i>10 Antworten auf die 10 großen Fragen der Polyamorie</i>. Goldegg, Berlin 2025, ISBN 978-3-99060-440-3.</li>
<li><a href="Laura_M%C3%A9ritt" title="Laura Méritt">Laura Méritt</a>, <a href="Traude_B%C3%BChrmann" title="Traude Bührmann">Traude Bührmann</a>, Nadja Boris Schefzig (Hrsg.): <i>Mehr als eine Liebe: Polyamouröse Beziehungen.</i> Orlanda Frauenverlag, Berlin 2005, ISBN 3-936937-32-X (zu den Wegbereiterinnen einer polyamourösen Kultur in Deutschland gehören lesbisch orientierte Frauen, die hier ihre Erfahrungen beschreiben).</li>
<li>Michel Raab, Cornelia Schadler (Hrsg.): <i>Polyfantastisch? Nichtmonogamie als emanzipatorische Praxis.</i> Unrast, Münster 2020, ISBN 978-3-89771-282-9 (Sammelband mit akademischen, aktivistischen und biographischen Texten zur gesellschaftlichen Bedeutung nichtmonogamer Beziehungs- und Familienformen).</li>
<li>Anthony Ravenscroft: <i>Polyamory: Roadmaps for the Clueless & Hopeful.</i> Fenris Brothers, Santa Fe 2004, ISBN 1-890109-53-3 (englisch; fasst Polyamory als „neues Paradigma“ zwischenmenschlicher Beziehungen auf, das ein tiefgreifendes Hinterfragen gängiger Annahmen erfordert, um erfolgreich zu sein; ausführliche und begründete Warnungen und Beispiele, warum polyamore Beziehungen mit beträchtlichen Risiken behaftet sind).</li>
<li><a href="Bertrand_Russell" title="Bertrand Russell">Bertrand Russell</a>: <i><a href="Ehe_und_Moral" title="Ehe und Moral">Ehe und Moral</a>.</i> Ohne Verlag, ohne Ort 1929 (original <i>Marriage and Morals</i>; schildert basierend auf einer profunden Analyse der Prozesse und Einflüsse, die zu den Familienstrukturen des 19. Jahrhunderts geführt haben, die Zukunft der familiären Beziehungen aufgrund der einsetzenden sozialen Veränderungen und plädiert für einen Verzicht auf Monogamie als Wertvorstellung und einem Vorrang für die Selbstbestimmung innerhalb von Partnerschaften und Ehen).</li>
<li>Christopher Ryan, Cacilda Jethá: <i>Sex – Die wahre Geschichte.</i> Klett-Cotta, Stuttgart, ISBN 978-3-608-98050-9.</li>
<li>Oliver Schott: <i><a href="Lob_der_offenen_Beziehung_(Buch)" title="Lob der offenen Beziehung (Buch)">Lob der offenen Beziehung. Über Liebe, Sex, Vernunft und Glück</a>.</i> Bertz + Fischer, Berlin 2010, ISBN 978-3-86505-704-4 (scharfe Abrechnung mit Monogamie und kritische Erörterungen zu alternativen Beziehungsmodellen; Polyamorie wird in einem eigenen Kapitel behandelt).</li>
<li>Thomas Schroedter, Christina Vetter: <i>Polyamory: Eine Erinnerung.</i> Schmetterling, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-89657-659-0.</li>
<li>Franklin Veaux, Eve Rickert: <i>More Than Two: A practical guide to ethical polyamory.</i> Thorntree Press, 2014, ISBN 978-0-9913997-0-3 (ePub: ISBN 978-0-9913997-2-7; umfangreiche und aufmerksame Analyse von nicht-monogamen Beziehungsformen, deren Umsetzung und Umfeld).</li>
<li>Celeste West: <i>Lesbian Polyfidelity.</i> Booklegger Pub, ISBN 978-0-912932-16-3 (betont neben – zu einem großen Teil von der sexuellen Orientierung unabhängigen – emotionalen Aspekten wie den Umgang mit Eifersucht und dem Setzen angemessener Grenzen viele praktische Gesichtspunkte wie Zeitmanagement durch Verzicht auf Unwesentliches, Kinder in nichtmonogamen Beziehungen oder die Aussichtslosigkeit von „Don’t ask – Don’t tell“-Beziehungen).</li></ul>
<p><b>Biografien, Autobiografien und Berichte:</b>
</p>
<ul><li><a href="Manfred_Fl%C3%BCgge" title="Manfred Flügge">Manfred Flügge</a>: <i>Gesprungene Liebe: Die wahre Geschichte zu „Jules und Jim“.</i> Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-7466-1333-7.</li>
<li>Jennifer Gates: <i>Survivors of an Open Marriage.</i> KiWE Publishing, Spokane 2002, ISBN 1-931195-18-8 (beschreibt detailliert die Entwicklung eines Paares, das sich inspiriert durch ein Buch von Nena und George O’Neill entschließt, eine offene Ehe zu führen, und dies nach schmerzhaften Erfahrungen als bedauerlichen Fehler aufgibt und sich traditionellen Werten zuwendet).</li>
<li><a href="Etty_Hillesum" title="Etty Hillesum">Etty Hillesum</a>: <i>Das Denkende Herz: Die Tagebücher von Etty Hillesum 1941–1943.</i> Ohne Verlag, ohne Ort 1983 (original <i>An interrupted life: the Diaries of Etty Hillesum 1941–1943</i>, translated by Arnold Pomerans, New York 1983).</li>
<li>Felix Ihlefeldt: <i>Wenn man mehr als einen liebt: Frauen und Männer erzählen von ihrer Art, Partnerschaft freier zu leben.</i> Schwarzkopf, Berlin 2008, ISBN 978-3-89602-858-7.</li>
<li>Ilse Lange (Hrsg.): Arnold Zweig, Beatrice Zweig, <a href="Helene_Weyl" title="Helene Weyl">Helene Weyl</a>: <i>Komm her, wir lieben dich. Briefe.</i> Aufbau, Berlin 1996, ISBN 3-351-03439-3.</li>
<li>Annette Meisl: <i>Fünf Männer für mich: Ein SEXperiment.</i> Südwest, München 2012, ISBN 978-3-517-08759-7.</li>
<li><a href="Nigel_Nicolson" title="Nigel Nicolson">Nigel Nicolson</a>: <i>Portrait einer Ehe: Harold Nicolson und Vita Sackville-West.</i> Kindler, München 1974, ISBN 3-463-00594-8 (original <i>Portrait of a Marriage</i>, 1973; biografisches Buch über die Ehe von <a href="Vita_Sackville-West" title="Vita Sackville-West">Vita Sackville-West</a> und <a href="Harold_Nicolson" title="Harold Nicolson">Harold Nicolson</a>, basierend auf Aufzeichnungen von Vita).</li>
<li><a href="Henri-Pierre_Roch%C3%A9" title="Henri-Pierre Roché">Henri-Pierre Roché</a>: <i><a href="Jules_und_Jim" title="Jules und Jim">Jules und Jim</a>.</i> Aufbau, Berlin 2000, ISBN 3-7466-1466-X (erstveröffentlicht in Frankreich 1953).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weitere_Veröffentlichungen"><span id="Weitere_Ver.C3.B6ffentlichungen"></span>Weitere Veröffentlichungen</h2></div>
<p><b>Presseartikel</b>
</p>
<ul><li>Iris Dankemeyer: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://konkret-magazin.de/hefte/heftarchiv/jahrgang-2010/heft-82010/articles/fuck-polyamory.html">Fuck Polyamory.</a></i> In: <i>Konkret.</i> Heft 8, 2010, abgerufen am 11. September 2013 (Kritik an Polyamorie). <i>Dazu:</i> Oliver Schott: <i>Replik von Oliver Schott – Autor von Lob der offenen Beziehung </i><sup id="cite_ref-155" class="reference"><a href="#cite_note-155"><span class="cite-bracket">[</span>155<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Violetta Simon: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/leben/beziehung-und-eifersucht-er-hat-eine-andere-wie-schoen-1.326720">Er hat eine andere – wie schön!</a></i> In: <i><a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche.de</a>.</i> 17. Mai 2010, abgerufen am 11. September 2013 (Gespräch mit Paartherapeut Markus Bärlocher über Eifersucht).</li>
<li><a href="Julia_Seeliger" title="Julia Seeliger">Julia Seeliger</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.taz.de/Archiv-Suche/!447195&s=Julia%2BSeeliger%2Butopie&SuchRahmen=Print/"><i>Debatte Junge Utopien: Meine WG ist meine Familie.</i></a> In: <i><a href="Die_Tageszeitung" title="Die Tageszeitung">taz.de</a>.</i> 22. April 2010, abgerufen am 10. April 2019 (Forderung: Der Staat muss seine Gesetze an diese Vielfalt der Lebensstile anpassen und Mehrelternschaften ermöglichen).</li>
<li>Tobias Kurfer: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/erotik/tid-15765/polyamorie-liebe-und-sex-ohne-grenzen_aid_442440.html"><i>Polyamorie: Liebe und Sex ohne Grenzen.</i></a> In: <i><a href="Focus_Online" title="Focus Online">Focus Online</a>.</i> 8. Oktober 2009, abgerufen am 11. September 2013.</li>
<li>Colette Bernhard: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.independent.co.uk/life-style/love-sex/taboo-tolerance/meet-the-polyamorists-ndash-a-growing-band-of-people-who-believe-than-more-lovers-equals-more-love-1785263.html"><i>Meet the polyamorists – a growing band of people who believe that more lovers equals more love.</i></a> In: <i><a href="The_Independent" title="The Independent">The Independent</a>.</i> London, 13. September 2009, abgerufen am 11. September 2013.</li>
<li>Philip Wolff: <i>Mythos Monogamie.</i> In: <i><a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche Zeitung</a> Wissen.</i> Juni 2009, S. 16–28.</li>
<li>Alex Williams: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nytimes.com/2008/10/05/fashion/05polyamory.html?_r=0&pagewanted=all"><i>Hopelessly Devoted to You, You and You.</i></a> In: <i><a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">The New York Times</a>.</i> 3. Oktober 2008, abgerufen am 11. September 2013.</li>
<li>Serge Debrebant: <i>Liebe, Sex, und Ehrlichkeit.</i> In: <i><a href="Frankfurter_Rundschau" title="Frankfurter Rundschau">Frankfurter Rundschau</a>.</i> 30. Januar 2008, S. 36–37.</li>
<li>Philipp Mattheis: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090310051140/http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/du-und-ich-und-ich-und-er/?src=SZ&cHash=b40d764927"><i>Du und ich und ich und er.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. März 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i><a href="Die_Tageszeitung" title="Die Tageszeitung">taz.de</a>.</i> 2. November 2007 (in <i>archive.org</i>; sie lieben nicht einen Partner, sondern führen mehrere Beziehungen gleichzeitig, mit Wissen und Einverständnis aller Beteiligten; macht Polyamory glücklich?).</li>
<li>Hannes Stein: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/wissenschaft/article1300318/Schoener-leben-mit-mehreren-Partnern.html"><i>Schöner leben mit mehreren Partnern.</i></a> In: <i><a href="Die_Welt" title="Die Welt">Die Welt</a>.</i> 26. Oktober 2007, abgerufen am 11. September 2013 (in den USA geht es bei der neuen „Polyamory“ nicht nur um puren Sex, sondern um mehr Liebe).</li>
<li>Katja Gelinsky: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/familie/polygamie-ehe-hoch-zwei-1489052.html"><i>Polygamie: Ehe hoch zwei.</i></a> In: <i><a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a>.</i> 7. Oktober 2007, abgerufen am 11. September 2013 (in Amerika kämpfen Interessengruppen für eine „polyamore“ Lebensweise mit mehreren Partnern).</li>
<li>Annedore Beelte: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=na&dig=2007%2F07%2F07%2Fa0241&cHash=dbe2a2709c"><i>Ich heirate die Familie.</i></a> In: <i><a href="Die_Tageszeitung" title="Die Tageszeitung">taz.de</a>.</i> 7. Juli 2007, abgerufen am 11. September 2013 (zum Filmfestival „Facetten polyamoren L(i)ebens“).</li>
<li>Dirk Engelhardt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090116031440/http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/vermischtes/712199.html"><i>Ich liebe dich und sie, und du liebst mich und ihn.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 16. Januar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i><a href="Tages-Anzeiger" title="Tages-Anzeiger">Tages-Anzeiger</a>.</i> Zürich, 23. Januar 2007 (in <i>archive.org</i>).</li>
<li>Wolf Dieter Roth: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/tp/features/Die-Rueckkehr-zur-Grossfamilie-3406965.html"><i>Die Rückkehr zur Großfamilie?</i></a> In: <i><a href="Telepolis" title="Telepolis">Telepolis</a>.</i> 7. Juli 2006, abgerufen am 11. September 2013 („Polyamouröse Familien“: Eine Alternative zu „Swingen“, „Fremdgehen“ oder „LAGs“?).</li>
<li><a href="Henryk_M._Broder" title="Henryk M. Broder">Henryk M. Broder</a>: <cite style="font-style:italic">Partnerschaft: Das Modell der Zukunft</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>40</span>, 1997, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>146–148</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8785749.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.atitle=Partnerschaft%3A+Das+Modell+der+Zukunft&rft.au=Henryk+M.+Broder&rft.date=1997&rft.genre=journal&rft.issue=40&rft.jtitle=Der+Spiegel&rft.pages=146-148" style="display:none"> </span></li></ul>
<p><b>TV-Berichte</b>
</p>
<ul><li>Jana Matthes, <a href="Andrea_Schramm" title="Andrea Schramm">Andrea Schramm</a>: <i>Ich liebe nicht nur einen.</i> (29 Minuten) Schramm-Matthes-Film für ZDF <i><a href="37_Grad" title="37 Grad">37 Grad</a></i>, 2011.</li>
<li><i>Polyamorie – es gibt auf Erden nicht nur den Einen….</i> <a href="Arte" title="Arte">Arte</a> 2010 (44 Minuten; über eine „Mehrpaarfamilie“ in Barcelona).</li>
<li>Leeroys Momente: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/ard/video/leeroys-momente/polyamorie-eine-frau-mit-zwei-maennern/swr-de/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyNDY5MTk/">Polyamorie: Frau mit zwei Männern.</a></i> <a href="SWR" class="mw-redirect" title="SWR">SWR</a> 2020 (28 Minuten; Kurze Doku mit Interviews einer polyamoren Beziehung). (in der SWR-Mediathek verfügbar bis 25. Mai 2021)</li></ul>
<p><b>Radiosendungen</b>
</p>
<ul><li><i>Polyamorie: Liebe zu mehreren PartnerInnen gleichzeitig</i> und <i>Die Idee und der eigene Weg</i> bei Art Dangereux, gesendet im Hamburger Bürgerkanal <i><a href="Tide_(B%C3%BCrger-_und_Ausbildungskanal)" title="Tide (Bürger- und Ausbildungskanal)">Tide 96,0</a></i> (19 Minuten).</li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/radio/Forum/Funktioniert-Polyamorie-wirklich/SWR2/Audio-Podcast?bcastId=3046&documentId=48609478">Untreue ohne Reue – Funktioniert Polyamorie wirklich?</a></i> bei Forum vom Sonntag, SWR2, gesendet am 10. Juni 2012, 20:15 Uhr</li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/freistil/1922737/">Ich liebe dich – und dich – und dich. Von der Polyamorie</a></i> bei Freistil, Deutschlandfunk, gesendet am 30. Dezember 2012, 20:05 Uhr</li></ul>
<p><b>Theaterstücke</b>
</p>
<ul><li><a href="Jean-Paul_Sartre" title="Jean-Paul Sartre">Jean-Paul Sartre</a>: <i><a href="Geschlossene_Gesellschaft" title="Geschlossene Gesellschaft">Geschlossene Gesellschaft</a></i> (Besprechung: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/2008/10/sartres-play-no-exit-as-poly-fable.html"><i>Jean-Paul Sartre’s play „No Exit“ as a poly fable.</i></a> In: <i>Poly in the News.</i> 24. November 2008).</li></ul>
<p><b>Gedichte</b>
</p>
<ul><li><a href="Rainer_Maria_Rilke" title="Rainer Maria Rilke">Rainer Maria Rilke</a>: <i>Frühe Gedichte.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr <i>(Engellieder)</i>.</li></ul>
<p><b>Erzählungen</b>
</p>
<ul><li><a href="Charles_Fourier" title="Charles Fourier">Charles Fourier</a>: <i>Die neue Liebeswelt.</i> Ohne Verlag, ohne Ort 1820.</li>
<li><a href="Robert_A._Heinlein" title="Robert A. Heinlein">Robert A. Heinlein</a>: <i>Fremder in einer fremden Welt, Die Leben des Lazarus Long, Revolte auf Luna, Die Zahl des Tiers, Die Katze die durch Wände geht, Segeln im Sonnenwind, Freitag.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li>Robert H. Rimmer: <i>The Harrad Experiment.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li><a href="Andrea_De_Carlo" title="Andrea De Carlo">Andrea De Carlo</a>: <i>Wir Drei.</i> Diogenes, Zürich 1999, ISBN 3-257-23276-4.</li>
<li><a href="Marge_Piercy" title="Marge Piercy">Marge Piercy</a>: <i>Summer People.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li><a href="Marge_Piercy" title="Marge Piercy">Marge Piercy</a>: <i>Frau am Abgrund der Zeit.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr (Originaltitel: <i>Woman on the Edge of Time</i>).</li>
<li><a href="Isaac_Asimov" title="Isaac Asimov">Isaac Asimov</a>: <i>The Gods Themselves.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li><a href="Milan_Kundera" title="Milan Kundera">Milan Kundera</a>: <i>Das Buch vom Lachen und Vergessen.</i> Kniha smíchu a zapomnění, ohne Ort 1978.</li>
<li><a href="Mercedes_Lackey" title="Mercedes Lackey">Mercedes Lackey</a>, Ellen Guon: <i>Bedlam’s Bard.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr (Originaltitel: <i>Knight of Ghosts and Shadows</i> und <i>Summoned to Tourney</i>).</li>
<li><a href="Marion_Zimmer_Bradley" title="Marion Zimmer Bradley">Marion Zimmer Bradley</a>: <i>Der verbotene Turm.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr (Originaltitel: <i>The Forbidden Tower</i>).</li>
<li><a href="Starhawk" title="Starhawk">Starhawk</a>: <i>The Fifth Sacred Thing.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li><a href="Amy_Bloom" title="Amy Bloom">Amy Bloom</a>: <i>Liebe ist ein seltsames Kind.</i> In: <i>Liebe ist ein seltsames Kind.</i> btb Taschenbuch, ohne Ort 1997, ISBN 3-442-72177-6 (Originaltitel: <i>Love is not a Pie.</i> In <i>Room of One’s Own.</i> 1990).</li>
<li><a href="Candas_Jane_Dorsey" title="Candas Jane Dorsey">Candas Jane Dorsey</a>: <i>Black Wine.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li><a href="C._J._Cherryh" title="C. J. Cherryh">C. J. Cherryh</a>: <i>Chanur’s Legacy.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li>Karen Wehrstein: <i>Lion’s Heart.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li><a href="Ursula_K._Le_Guin" title="Ursula K. Le Guin">Ursula K. Le Guin</a>: <i><a href="Planet_der_Habenichtse" title="Planet der Habenichtse">Planet der Habenichtse</a></i> (= <i>Die Enteigneten</i>). Neuauflage. Phantasia, Bellheim 2006, ISBN 3-937897-20-8 (Original 1974: <i>The Dispossessed: An Ambiguous Utopia</i>).</li>
<li><a href="Simone_de_Beauvoir" title="Simone de Beauvoir">Simone de Beauvoir</a>: <i>Sie kam und blieb.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li><a href="Mario_Soldati" title="Mario Soldati">Mario Soldati</a>: <i>Briefe aus Capri.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li>
<li><a href="Laura_Gallego_Garc%C3%ADa" title="Laura Gallego García">Laura Gallego García</a>: <i>Geheime Welt Idhun.</i> Ohne Verlag, ohne Ort und Jahr.</li></ul>
<p><b>Kinderbücher</b>
</p>
<ul><li>Inga Moore: <i>Schwarzer Kater Nimmersatt.</i> Coppenrath, ohne Ort 1991, ISBN 3-88547-775-0 (Originaltitel: <i>Six-Dinner Sid</i>).</li>
<li>Gabrielle Charbonnet, Pija Lindenbaum: <i>Else-Marie und die kleinen Papas.</i> Verlag St. Gabriel, ohne Ort und Jahr, ISBN 3-85264-380-5 (Originaltitel: <i>Else-Marie and Her Seven Little Daddies</i>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Polyamory?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Polyamory</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Polyamorie" class="extiw external" title="wikt:Polyamorie">Wiktionary: Polyamorie</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kapa-expert.com/">KAPA</a> – Kink Aware & Poly Aware Professionals Association</li>
<li><span class="cite">PAN – PolyAmores Netzwerk e. V.: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyamory.de/"><i>Aktuelle Ankündigungen.</i></a> In: <i>polyamory.de.</i><span class="Abrufdatum" style="display:none"> Abgerufen am 30. Oktober 2020</span></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Aktuelle+Ank%C3%BCndigungen&rft.description=Aktuelle+Ank%C3%BCndigungen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fpolyamory.de%2F&rft.creator=PAN+%E2%80%93+PolyAmores+Netzwerk+e.+V."> </span></li>
<li><span class="cite">Alan M.: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/"><i>Polyamory in the News.</i></a> In: <i>polyinthemedia.blogspot.de.</i> Polyamorous Percolations<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 30. Oktober 2020</span> (englisch, der Blog bespricht auch Presseartikel aus <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/search/label/Deutsch"><i>Deutschland</i></a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/search/label/Europe"><i>Europa</i></a> und weltweit).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Polyamory+in+the+News&rft.description=Polyamory+in+the+News&rft.identifier=https%3A%2F%2Fpolyinthemedia.blogspot.com%2F&rft.creator=Alan+M.&rft.publisher=Polyamorous+Percolations&rft.language=en"> </span></li></ul>
<ul><li>Carolin Born: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/polyamorie-nicht-nur-eine-person-lieben.976.de.html?dram:article_id=449816"><i>Polyamorie: Nicht nur eine Person lieben.</i></a> In: <i><a href="Deutschlandfunk_Kultur" title="Deutschlandfunk Kultur">Deutschlandfunk Kultur</a>.</i> 27. Mai 2019.</li>
<li>Sonja Bleeker: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/beziehungsmodell-polyamorie-ich-will-dich-und-dich-und-dich.2147.de.html?dram:article_id=413277"><i>Beziehungsmodell Polyamorie: Ich will dich und dich – und dich auch.</i></a> In: <i><a href="Deutschlandfunk_Kultur" title="Deutschlandfunk Kultur">Deutschlandfunk Kultur</a>.</i> 17. März 2018.</li>
<li>Elena Weidt, Ralf Kölbel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210919211958/https://www.swr.de/wissen/article-swr-19798.html"><i>Mehrere Menschen gleichzeitig lieben: Beziehungsmodell Polyamorie.</i></a> In: <i><a href="S%C3%BCdwestrundfunk" title="Südwestrundfunk">SWR Wissen</a>.</i> 9. Februar 2018.</li>
<li>Konstantin Nowotny: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/zweisam-dreisam-viersam"><i>Zweisam, dreisam, viersam.</i></a> In: <i><a href="Der_Freitag" title="Der Freitag">der Freitag</a>.</i> 30. August 2017 („Polyamorie: Ist die Vielliebe die Wiederkehr der freien Liebe? Oder doch Ausdruck der Mulitoptionsgesellschaft?“).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.multiamory.com/">Multiamory</a> Der Podcast bespricht Fragen und Tools, auch als Textversion (englisch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Gonin-Spahni, Michèle Borgmann, Sandra Gloor, Hansjörg Znoj: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://boris.unibe.ch/138794/1/SeBeGe-Newsletter_August2019.pdf">Sexualität Beziehung und Gesundheit</a></i>. In: SeBeGe Newsletter, Informationen zum Projekt SeBeGe, Institut für Psychologie der Universität Bern, August 2019, S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Jess Kavanagh: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20201003180651/https://www.irishtimes.com/life-and-style/people/building-bridges-how-polyamory-made-me-a-better-friend-lover-and-person-1.4358418?mode=sample&auth-failed=1&pw-origin=https://www.irishtimes.com/life-and-style/people/building-bridges-how-polyamory-made-me-a-better-friend-lover-and-person-1.4358418"><i>Building bridges: How polyamory made me a better friend, lover and person.</i></a> In: <i><a href="Irish_Times" class="mw-redirect" title="Irish Times">Irish Times</a>.</i> 19. September 2020, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.irishtimes.com%2Flife-and-style%2Fpeople%2Fbuilding-bridges-how-polyamory-made-me-a-better-friend-lover-and-person-1.4358418">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">3. Oktober 2020</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 24. Dezember 2020</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Building+bridges%3A+How+polyamory+made+me+a+better+friend%2C+lover+and+person&rft.description=Building+bridges%3A+How+polyamory+made+me+a+better+friend%2C+lover+and+person&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20201003180651%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.irishtimes.com%2Flife-and-style%2Fpeople%2Fbuilding-bridges-how-polyamory-made-me-a-better-friend-lover-and-person-1.4358418%3Fmode%3Dsample%26auth-failed%3D1%26pw-origin%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.irishtimes.com%252Flife-and-style%252Fpeople%252Fbuilding-bridges-how-polyamory-made-me-a-better-friend-lover-and-person-1.4358418&rft.creator=Jess%26%2332%3BKavanagh&rft.date=2020-09-19&rft.source=https://www.irishtimes.com/life-and-style/people/building-bridges-how-polyamory-made-me-a-better-friend-lover-and-person-1.4358418&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-McGraw-Hill-Polyamory-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-McGraw-Hill-Polyamory_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="McGraw-Hill" title="McGraw-Hill">McGraw-Hill</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://highered.mheducation.com/sites/0072986360/student_view0/chapter12/glossary.html"><i>Glossary: Polyamory.</i></a> In: Janet S Hyde, Madison John D DeLamater: <i>Understanding Human Sexuality.</i> 9. Ausgabe, abgerufen am 18. Januar 2019; Zitat: „The nonpossessive, honest, responsible, and ethical philosophy and practice of loving multiple people simultaneously“.</span>
</li>
<li id="cite_note-Webster-Polyamory-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Webster-Polyamory_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Merriam Webster’s Online Dictionary: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.merriam-webster.com/dictionary/polyamory"><i>polyamory.</i></a> Abgerufen am 18. Januar 2019; Zitat: „the state or practice of having more than one open romantic relationship at a time“.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.faqs.org/faqs/polyamory/faq/"><i>FAQ der Usenet Newsgroup alt.polyamory.</i></a>, Punkt 3, Gesendet am 9. September 1997 von Elise Matthesen, abgerufen am 18. Januar 2019; Zitat: „What this boils down to with polyamory is that polyamorous people do not tell partners, lovers, or prospective members of those groups that they are monogamous when in fact they are not -- nor do they allow these people to assume they are monogamous, regardless of how convenient or personally advantageous such assumptions might be.“</span>
</li>
<li id="cite_note-christianruether.com-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-christianruether.com_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-christianruether.com_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Christian Ruether: <i>Freie Liebe, offene Ehe und Polyamory. Geschichte von Konzepten nicht-monogamer Beziehungsformen seit den 1960er Jahren in den USA und im deutschsprachigen Raum.</i> Philosophische Diplomarbeit, Universität Wien 2005, S. 53 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://christianruether.com/wp-content/uploads/2013/02/Gesch-Freie-Liebe-offene-Ehe-und-Polyamory.pdf">PDF: 569 kB, 94 Seiten</a> auf christianruether.com); Zitat: „Danach definiert sich »Polyamory« über vier wesentliche Merkmale: 1) Ehrlichkeit/Transparenz (Poly ist nicht »Betrügen«); 2) Gleichberechtigung/Konsens (Poly ist nicht <a href="Patriarchat_(Soziologie)" title="Patriarchat (Soziologie)">patriarchale</a> <a href="Polygynie" title="Polygynie">Polygynie</a>); 3) Erotische Liebe mit mehr als einer Person über einen bestimmten Zeitraum hinweg (Poly ist mehr als Freundschaft / Poly ist nicht <a href="Monogamie" title="Monogamie">Monogamie</a>); 4) Langfristige Orientierung (Poly ist prinzipiell nicht <a href="Swinger" title="Swinger">Swinging</a>) Neben diesen allgemeinen Merkmalen gibt es noch eine Vielzahl von möglichen Formen […]“.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>International Conference on Polyamory & Mono-Normativity, Research Centre for Gender & Queer Studies.</i> University of Hamburg, 5./6. November 2005.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Wendy-o-Matic (Wendy Millstone), „Redefining our Relationships“ (2002), S. 20–21: „Alternative Relationships are not easy or simple. They require rigorous communication skills and constant re-working and re-adjusting to manage those growing and evolving connections. They demand attentive reassurance, a kind of blind faith in Love, and an ability to learn in the face of tremendous challenges. They are a constant struggle to overcome jealousy and to work through the embedded socialization process that can predetermine or affect our perceptions of what we feel and how we feel.“</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Deborah M. Anapol: <i>Polyamory: The New Love without Limits</i> (1997), S. 31; Zitat: „Multipartner relationships are inherently more complex and demanding than monogamous ones. The difficulties are compounded by the fact that those interested in polyamory are operating outside the norms of our culture and venturing into unfamiliar territory – without a road map! […] In our age there are few geographic frontiers left, but the challenges of exploring new ways of relating intimately are no less demanding than those faced by the intrepid explorers who risked sailing over the edge of a supposedly flat world.“</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Celeste West: <i>Lesbian Polyfidelity</i> (1996), S. 181; Zitat: „[…] But guess what? Aspects I love of the Japanese Tea Ceremony are useful skills in Polyamory too: its dramatic restraint, total focus, superb discipline, and conviviality. And what about a martial artist’s boundary control, and fine craftperson’s self-direction, self-discovery, and pursuit of clarity?“</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe auch Anthony Ravenscroft: <i>Polyamory: Roadmaps for the Clueless & Hopeful.</i> Fenris Brothers, Santa Fe 2004, ISBN 1-890109-53-3, Kapitel 6, S. 39 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">West, 1996</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Anapol, 1997</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Méritt, Bührmann, Schefzig, 2005</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Anthony Ravenscroft: <i>Polyamory: Roadmaps for the Clueless & Hopeful.</i> Fenris Brothers, Santa Fe 2004, ISBN 1-890109-53-3, Kapitel 39.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Janet W. Hardy, Dossie Easton: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The Ethical slut: a guide to Infinite Sexual Possibilities</cite>. Greenery, Emeryville CA 1997, ISBN 1-890159-01-8 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Janet+W.+Hardy%2C+Dossie+Easton&rft.btitle=The+Ethical+slut%3A+a+guide+to+Infinite+Sexual+Possibilities&rft.date=1997&rft.genre=book&rft.isbn=1890159018&rft.place=Emeryville+CA&rft.pub=Greenery" style="display:none"> </span> Deutsch: <i>Schlampen mit Moral: Erweiterte Neuausgabe.</i> MVG, München 2020, ISBN 978-3-7474-0189-7.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">beispielsweise Bertrand Russell, <i>Marriage and Morals</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Wendy-o-Matic (Wendy Millstone), „Redefining our Relationships“ (2002), S. 20–21: „Alternative Relationships are not easy or simple. They require rigorous communication skills and constant re-working and re-adjusting to manage those growing and evolving connections. They demand attentive reassurance, a kind of blind faith in Love, and an ability to learn in the face of tremendous challenges. They are a constant struggle to overcome jealosy and to work through the embedded socialization process that can predetermine or affect our perceptions of what we feel and how we feel.“</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Deborah M. Anapol: <i>Polyamory: The New Love without Limits.</i> IntiNet Resource Center, San Rafael CA 1997, S. 31 (englisch; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/polyamorynewlove0000anap">Volltext</a> auf archive.org); Zitat: „Multipartner relationships are inherently more complex and demanding than monogamous ones. The difficulties are compounded by the fact that those interested in polyamory are operating outside the norms of our culture and venturing into unfamiliar territory – without a road map! […] In our age there are few geographic frontiers left, but the challenges of exploring new ways of relating intimately are no less demanding than those faced by the intrepid explorers who risked sailing over the edge of a supposedly flat world.“</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Celeste West: <i>Lesbian Polyfidelity.</i> 1996, S. 181; Zitat: „[…] But guess what? Aspects I love of the Japanese Tea Ceremony are useful skills in Polyamory too: its dramatic restraint, total focus, superb discipline, and conviviality. And what about a martial artist’s boundary control, and fine craftperson’s self-direction, self-discovery, and pursuit of clarity?“</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe auch Anthony Ravenscroft: <i>Polyamory: Roadmaps for the Clueless & Hopeful.</i> Fenris Brothers, Santa Fe 2004, ISBN 1-890109-53-3, Kapitel 6, S. 39 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Anapol, „Polyamory, the New Love without Limits“, 1997</span>
</li>
<li id="cite_note-Russell:MarriageMorals-23"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Russell:MarriageMorals_23-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Russell:MarriageMorals_23-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Bertrand Russell: <i>Marriage and Morals.</i> George Allen & Unwin Verlag, London 1929</span>
</li>
<li id="cite_note-Russell:HumanSociety-24"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Russell:HumanSociety_24-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Russell:HumanSociety_24-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Bertrand Russell: <i>Human Society in Ethics and Politics</i>, London 1954, George Allen & Unwin Verlag</span>
</li>
<li id="cite_note-EarhartLetter-25"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-EarhartLetter_25-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-EarhartLetter_25-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Artikel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100228053218/http://www.ncbuy.com/news/20030225/0-newly-discovered-amelia-earhart.html"><i>Newly Discovered Amelia Earhart Letter Shows Her Wild Side.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. Februar 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Ncbuy.com.</i> 25. Februar 2003, abgerufen am 10. April 2019 (englisch); Earhart schrieb in einem Brief an ihren späteren Mann, George P. Putnam: „I want you to understand I shall not hold you to any midaevil [sic] code of faithfulness to me nor shall I consider myself bound to you similarly […] should you or I become interested deeply (or in passing) in anyone else.“</span>
</li>
<li id="cite_note-BrechtFreitag-26"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-BrechtFreitag_26-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BrechtFreitag_26-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/sexuell-vernetzte-singles">Freitag.de</a>: <i>Sexuell vernetzte Singles</i>, 12. Februar 1999</span>
</li>
<li id="cite_note-BrechtBriefe-27"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-BrechtBriefe_27-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BrechtBriefe_27-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Bertolt Brecht: <i>Große, kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, Briefe 1–3, Band 28–30.</i> Aufbau-Verlag, Berlin/Weimar, Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main 1998; 832 S., 816 S. (nicht eingesehen).</span>
</li>
<li id="cite_note-BrechtLattmann-28"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-BrechtLattmann_28-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BrechtLattmann_28-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Dieter Lattmann: <i>Kennen sie Brecht</i> Reclam-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-15-008465-2 (nicht eingesehen)</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Alice Schwarzer: <i>Simone de Beauvoir – ein Lesebuch mit Bildern.</i> Rowohlt, Hamburg 2007, ISBN 978-3-498-06400-6, Einleitung, S. 12.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">„Ein bunter Strauß von Liebsten“ – Übersetzung des Originaltextes aus der größten deutschsprachigen Polyamorie-Community auf Facebook unter Freier Lizenz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://caw.org/content/?q=bouquet">Abschrift des Originals</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.andersartig.biz/wp-content/uploads/2018/06/A-Boquet-of-Lovers-1990-Deutsch-2018-Vers-3.pdf">Freie Übersetzung PDF</a></span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Deborah M. Anapol: <i>Polyamory in the 21st Century: Love and Intimacy with Multiple Partners</i> (Rowman & Littlefield Publishers, 2010), S. 207. „For Andie, the polyamory community has ‚too many outdated values about gender, sexuality, power, and love and is too focused on definitions and rules and making new mental institutions for managing love relationships with several people instead of just one. Since I was interested in escaping the idea that love needed rules and institutions to survive, I never felt much at home‘, she says.“<br>
Andie summarizes her position as follows: „I felt a need to put another piece on the table, so that the scale of possible relationship choices didn't just go between monogamous to polyamorous but had a third, outer point – relationship anarchy. This is how I see the scale these days. Monogamy says love is only for two people; everyone knows the drill. Polyamory says love relationships can be between several people in various configurations, but there is still a difference between those who are 'partners' in various ways and those who are not. Relationship anarchy says the gray scale between love and friendship is so gray that we cannot draw a line, and thus we shouldn't institutionalize a difference between partners and nonpartners.“<br>
She realizes that from a monogamous worldview, polyamory looks no different from relationship anarchy, but to a relationship anarchist, the question „how many partners do you have?“ makes no sense and is actually offensive. „The term is meant to put a useful label on an attitude that I feel is different enough from the mainstream polyamory that deals with a lot of defining things like primary partners, jealousy and time management, and so on to deserve its own term,“ she concludes.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Details zur Entstehung des Begriffs finden sich im Artikel von Alan: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/2007/01/polyamory-enters-oxford-english.html"><i>„Polyamory“ enters the Oxford English Dictionary.</i></a> In: <i>Polyamorous Percolations.</i> 6. Januar 2006 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=T_5ZAAAAMAAJ&q=%22polyamorist%22&dq=%22polyamorist%22&hl=en&ei=WzwcTcCYNofCsAP1z-3rCg&sa=X&oi=book_result&ct=result&redir_esc=y">Google-Books-Link</a></span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.com/books?id=T_5ZAAAAMAAJ&q=%22polyamorist%22&dq=%22polyamorist%22&hl=en&ei=WzwcTcCYNofCsAP1z-3rCg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CCkQ6AEwAA">Illustrated History of English Literature, Band 1, S. 68 von Alfred Charles Ward</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/2010/12/first-appearance-of-word-polyamorist.html">First appearance of the word „polyamorist“: 1953!</a> Polyamory in The Media, 26. Dezember 2010.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.polyamorysociety.org/language.html">polyamorysociety.org</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">So weisen Vertreter der <a href="Queer" title="Queer">Queer</a> Theory sowie Sex Radicals auf die Gefahr hin, dass solche Definitionen neue Ausschließlichkeiten schaffen, zum Beispiel in einer Abwertung eines Teilens von Sexualität um ihrer selbst willen. Es wird angeführt, dass in vielen Teilen der Queer Community sexuelle Beziehungen auch ohne eine Legitimation durch Liebe als etwas Positives angesehen würden, da Sexualität grundsätzlich nichts Schlechtes sei (siehe Klesse in Méritt, Bührmann und Schefzig, 2005).</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Beispielsweise <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyhamburg.blogspot.com/">polyhamburg.blogspot.com</a></span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Beispielsweise <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.polyamore.de/">polyamore.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Beispielsweise Serge Debrebant: <i>Liebe, Sex und Ehrlichkeit.</i> In: <i><a href="Frankfurter_Rundschau" title="Frankfurter Rundschau">Frankfurter Rundschau</a>.</i> 30. Januar 2008, S. 36–37.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Ossmann: <cite style="font-style:italic">Polyamorie in der deutschsprachigen Presse 2007–2017. Eine medienanalytische Untersuchung zu einem sich etablierenden Beziehungsmodell</cite>. Hrsg.: Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>30</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>. Studienverlag Ges.m.b.H., Innsbruck-Wien-Bozen 2019, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>182</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.25365/oezg-2019-30-1-9">10.25365/oezg-2019-30-1-9</a></span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Stefan+Ossmann&rft.btitle=Polyamorie+in+der+deutschsprachigen+Presse+2007-2017.+Eine+medienanalytische+Untersuchung+zu+einem+sich+etablierenden+Beziehungsmodell&rft.date=2019&rft.doi=10.25365%2Foezg-2019-30-1-9&rft.genre=book&rft.issue=1&rft.pages=182&rft.place=Innsbruck-Wien-Bozen&rft.pub=Studienverlag+Ges.m.b.H.&rft.volume=30" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.polyamore.de/">polyamore.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe beispielsweise den Buchtitel <i>Die Schlampen kommen!</i> sowie die lebensformpolitische Plattform <i><a href="Schlampagne" class="mw-redirect" title="Schlampagne">Schlampagne</a></i> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140221185155/http://wolfsmutter.com/artikel83">wolfsmutter.com</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
</li>
<li id="cite_note-DLF_2019-05-27-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-DLF_2019-05-27_43-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Carolin Born: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/polyamorie-nicht-nur-eine-person-lieben.976.de.html?dram:article_id=449816"><i>Polyamorie: Nicht nur eine Person lieben.</i></a> In: <i><a href="Deutschlandfunk_Kultur" title="Deutschlandfunk Kultur">Deutschlandfunk Kultur</a>.</i> 27. Mai 2019, abgerufen am 30. Oktober 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-Freitag_2017-08-30-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Freitag_2017-08-30_44-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Konstantin Nowotny: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/zweisam-dreisam-viersam"><i>Zweisam, dreisam, viersam.</i></a> In: <i><a href="Der_Freitag" title="Der Freitag">der Freitag</a>.</i> 30. August 2017, abgerufen am 30. Oktober 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-SWR_2018-02-09-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-SWR_2018-02-09_45-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Elena Weidt, Ralf Kölbel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/wissen/article-swr-19798.html"><i>Beziehungsmodell Polyamorie.</i></a> In: <i><a href="S%C3%BCdwestrundfunk" title="Südwestrundfunk">SWR Wissen</a>.</i> 9. Februar 2018, abgerufen am 30. Oktober 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">Sirin Kale: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2018/sep/25/truth-about-polyamory-monogamy-open-relationships"><i>All you need is loves: the truth about polyamory.</i></a> In: <i><a href="The_Guardian" title="The Guardian">The Guardian</a>.</i> 25. September 2018, abgerufen am 15. Dezember 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Kathrin Gärtner: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sexual-forschung.net/polyamorie-erforschen-teil-2-des-interviews-mit-dem-polyamorieforscher-stefan-ossmann/"><i>Polyamorie erforschen – Teil 2 des Interviews mit dem Polyamorieforscher Stefan Ossmann.</i></a> In: <i>Sexual-Forschung.net.</i> 30. Oktober 2018, abgerufen am 15. Dezember 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/welt_print/article3705842/Affaeren-sind-Fluchtwege-aus-der-Monogamiefalle.html">Artikel in der Welt Online vom 9. Mai 2009</a></span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Anke Schaefer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/sexuelle-revolution-wer-zweimal-mit-derselben-pennt.976.de.html?dram:article_id=419832"><i>„Wer zweimal mit derselben pennt …“</i></a> Sexuelle Revolution. In: <i>Zeitfragen.</i> Deutschlandfunk Kultur, 7. Juni 2018,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7. September 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=%E2%80%9EWer+zweimal+mit+derselben+pennt+%E2%80%A6%E2%80%9C&rft.description=%E2%80%9EWer+zweimal+mit+derselben+pennt+%E2%80%A6%E2%80%9C&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.deutschlandfunkkultur.de%2Fsexuelle-revolution-wer-zweimal-mit-derselben-pennt.976.de.html%3Fdram%3Aarticle_id%3D419832&rft.creator=Anke+Schaefer&rft.publisher=Deutschlandfunk+Kultur&rft.date=2018-06-07"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe hierzu Andreas Schlothauer: <i>Die Diktatur der freien Sexualität. AAO, Mühl-Kommune, Friedrichshof.</i> Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1992, ISBN 3-85115-157-7 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130121052012/http://www.agpf.de/Schlothauer-AAO-Muehl.htm">online auf agpf.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Januar 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text">Helen Fisher: <i>Anatomie der Liebe.</i> Droemer Knaur 1993</span>
</li>
<li id="cite_note-Schlothauer-1992-63-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Schlothauer-1992-63_52-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Andreas Schlothauer: <i>Die Diktatur der freien Sexualität: AAO, Mühl-Kommune, Friedrichshof.</i> Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1992, ISBN 3-85115-157-7, S. 63 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130121052012/http://www.agpf.de/Schlothauer-AAO-Muehl.htm">online auf agpf.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Januar 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>));<br>
Zitat: „Die linken Intellektuellen in der AAO erhielten mehr Freiraum, um ihre Ideen zu entwickeln. Dieter Duhm und Aike Blechschmidt entwarfen gemeinsam das Konzept eines ‚Zentrums für experimentelle Gesellschafts-Gestaltung (ZEGG)‘. Die wichtigsten Ziele waren: 1. Verbindung AAO mit internationaler Alternativbewegung; […]“. Von Schlothauer hierzu angegebene Quelle: <i>AA-Nachrichten.</i> Nr. 7, 1977, Selbstverlag der AAO, S. 5.</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">So zitiert das Autorenkollektiv <i>Die rosaroten PantherInnen</i> Dieter Duhm, der neben Sabine Kleinhammes der wichtigste Mitgründer des ZEGG war, folgendermaßen in einer Rede von 1978: „Die Bauhütte ist bis jetzt eine komprimierte Idee, um die sich ein paar Leute geschart haben. […] Ich will gleich sagen, womit diese Idee hauptsächlich zu tun hat: mit der ehemaligen AAO, von deren Konzepten der Selbstdarstellung, der freien Sexualität und der kommunitären Lebensweise wir uns befruchten lassen […] Unser bescheidenes Ziel ist der Aufbau einer funktionierenden Alternativgemeinde von mehreren hundert Personen […] Wir nennen dieses Traumziel 'ZEGG': Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung.“ c/o ASTA der FU Berlin, Berlin 1995, ISBN 3-926522-11-9.</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitat von Hope Foureux, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060810055624/http://www.hopesplace.net/polyamory/polyfaq.html"><i>Hope’s Personal Poly FAQ.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. August 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), 8. November 2006, abgerufen am 10. April 2019 (englisch); Zitat: „Question: Ok, so what you are saying is that you are in an ‚open relationship‘. Is that like ‚free love‘ from the 60s? Answer: The free love of the 1960s is not like polyamory because it fostered an attitude of ‚anything goes‘ with anyone. Free love, with its unfettered sexual practices, was in many ways irresponsible and caused the problems that followed: the illusion that the Pill was protection against STDs (ouch), and an increase of individuals unwilling to make and adhere to commitments (ouch again). There was definitely a down side to free love, proving the theory once again that ‚nothing is truly free‘. Polyamory focuses on strengthening relationships and promotes the option of individuals to commit to more than one partner. Unlike free love, polyamory is more about community, friendship, and creating a family of choice. And unlike their free love forebearers, many members of the poly community are well-educated on STDs and some often take workshops on strengthening their relationships and improving communication skills.“</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine weniger negative Einschätzung von freier Liebe, aber eine ebenso klare Abgrenzung von Polyamorie findet sich in der <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.polyamor.de/fibel/sex-und-sexualkultur/01,04,0002.php">Polyfibel von Helly & Jay</a>, 28. September 2007: „Freie Liebe ist ein komplexes Thema mit einer komplexen Geschichte – von anderen Problemen abgesehen steckte vor allem echte Gleichberechtigung in den Sechzigern konzeptuell noch in den Kinderschuhen. Und das macht einen Unterschied: Denn echte Gleichberechtigung gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für polyamore Gemeinsamkeit. / Freie Liebe und Polyamorie sind lebensphilosophisch natürlich verwandt, aber wer sich freie Liebe losgelöst vom kulturellen Kontext als historischen Porno vorstellt mit ‚Sex mit allen überall‘-Sujet und Polyamorie dann damit gleichsetzt, mißversteht gründlich sowohl das eine wie das andere. / Bei Polyamorie, auch wenn jede Poly-Variante ihre eigene Dynamik hat, dreht sich nicht vordringlich alles um Sex, sondern um den Aufbau multipler Liebesbeziehungen mit gemeinsamer Verantwortung. Was nicht heißt, daß Sex keine wichtige Rolle spielt! Ohne Sex wäre Polyamorie keine Polyamorie, sondern Monogamie-plus-gute-Freunde, und das wäre nicht so neu.“</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090116031440/http://sc.tagesanzeiger.ch/dyn/news/vermischtes/712199.html">Ich liebe dich und sie, und du liebst mich und ihn.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 16. Januar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <a href="Tages-Anzeiger" title="Tages-Anzeiger">Tages-Anzeiger</a> vom 23. Januar 2007, eingesehen am 28. Juli 2011.</span>
</li>
<li id="cite_note-:5-57"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:5_57-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:5_57-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Deborah M. Anapol: <cite style="font-style:italic">Polyamory: The New Love Without Limits. Secrets of Sustainable Intimate Relationships</cite>. 1997.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Deborah+M.+Anapol&rft.btitle=Polyamory%3A+The+New+Love+Without+Limits.+Secrets+of+Sustainable+Intimate+Relationships&rft.date=1997&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-East-58"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-East_58-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-East_58-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Easton, Liszt, „The Ethical Slut“, S. 133 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Wend-o-Matic, 2003, „Redefining our Relationships“, S. 25 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">Celeste West, „Lesbian Polyfidelity“, S. 149.</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-61"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_61-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_61-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_61-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">John DeLamater, Rebecca F. Plante: <cite style="font-style:italic">Handbook of the Sociology of Sexualities</cite>. Springer, 2015, ISBN 978-3-319-17341-2, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>226</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.com/books?id=0d3yCQAAQBAJ&newbks=0">google.com</a> [abgerufen am 26. Juni 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=John+DeLamater%2C+Rebecca+F.+Plante&rft.btitle=Handbook+of+the+Sociology+of+Sexualities&rft.date=2015&rft.genre=book&rft.isbn=9783319173412&rft.pages=226&rft.pub=Springer" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">Martha Kauppi: <cite style="font-style:italic">Polyamory: A Clinical Toolkit for Therapists (and Their Clients)</cite>. Rowman & Littlefield, 2021, ISBN 978-1-5381-2990-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>11</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=7LMhEAAAQBAJ&dq">google.de</a> [abgerufen am 25. Juni 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Martha+Kauppi&rft.btitle=Polyamory%3A+A+Clinical+Toolkit+for+Therapists+%28and+Their+Clients%29&rft.date=2021&rft.genre=book&rft.isbn=9781538129906&rft.pages=11&rft.pub=Rowman+%26+Littlefield" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:1-63"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_63-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_63-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_63-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_63-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_63-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">Jessica Fern: <cite style="font-style:italic">Polysecure: Attachment, Trauma and Consensual Nonmonogamy</cite>. Thorntree Press LLC, 2020, ISBN 978-1-944934-99-6 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.com/books?id=-_L0DwAAQBAJ&newbks=0">google.com</a> [abgerufen am 25. Juni 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Jessica+Fern&rft.btitle=Polysecure%3A+Attachment%2C+Trauma+and+Consensual+Nonmonogamy&rft.date=2020&rft.genre=book&rft.isbn=9781944934996&rft.pub=Thorntree+Press+LLC" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Anthony Ravenscroft: <i>Polyamory: Roadmaps for the Clueless & Hopeful.</i> Fenris Brothers, Santa Fe 2004, ISBN 1-890109-53-3, S. 156; Zitat: „A dyad is a wonderfully simple thing […] Add so much as one other influential person into that equation, and complexity takes off in a sharply nonlinear fashion. Complexity quickly leads to chaos, when tends to equate to disaster in circumstances that require communication, planning, or security to any degree – an intimate relationship, say.<br>
Structure manages complexity. One way of viewing structure is to look at the priorities under which we reason and act. Once we can see these priorities, we can learn to understand them, work with them, and shape them towards the ends we desire, not the least which is ongoing happiness“.</span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.xeromag.com/fvpolyintro.html">xeromag.com</a></span>
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<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.polydictionary.org/ambiamorous/"><i>Ambiamorous – Polyamory Dictionary.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 23. Juni 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Ambiamorous+%E2%80%93+Polyamory+Dictionary&rft.description=Ambiamorous+%E2%80%93+Polyamory+Dictionary&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.polydictionary.org%2Fambiamorous%2F"> </span></span>
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<li id="cite_note-:2-67"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:2_67-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_67-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_67-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_67-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.psychologytoday.com/us/blog/the-polyamorists-next-door/201310/solo-polyamory-singleish-single-poly"><i>Solo Polyamory, Singleish, Single & Poly | Psychology Today.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 25. Juni 2022</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Solo+Polyamory%2C+Singleish%2C+Single+%26+Poly+%7C+Psychology+Today&rft.description=Solo+Polyamory%2C+Singleish%2C+Single+%26+Poly+%7C+Psychology+Today&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.psychologytoday.com%2Fus%2Fblog%2Fthe-polyamorists-next-door%2F201310%2Fsolo-polyamory-singleish-single-poly&rft.language=en"> </span></span>
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<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine ausführliche Darstellung von Beziehungsformen, Konstellationen und ihrer Dynamik findet sich in <i>The Ethical Slut</i> von Dossie Easton und Catherine Liszt.</span>
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<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe hierzu die länderspezifischen Links auf <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/search/label/Europe">polyinthemedia.blogspot.com</a>.</span>
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<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">Paragraph 293 des kanadischen <a href="Strafgesetzbuch" title="Strafgesetzbuch">Strafgesetzbuches</a>, der polygame Beziehungen mit bis zu fünf Jahren Haft belegt.</span>
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<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/2010/11/more-developments-in-canadian-court.html">More developments in the Canadian court case</a></span>
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<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://polyadvocacy.ca/30-to-1-or-500-to-1-we-dwarf-bountiful-why-is-it-about-them">30 to 1 or 500 to 1, we dwarf Bountiful. Why is it about them?</a>, Canadian Polyamory Advocacy Association, abgerufen am 13. Februar 2011.</span>
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<li id="cite_note-79"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-79">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/2010/12/canada-case-continues-unfolding.html">Canada case continues unfolding</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyinthemedia.blogspot.com/">Polyamory in The News</a>, 12. Dezember 2010.</span>
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<li id="cite_note-81"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-81">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="#Weitere_Veröffentlichungen">Siehe Artikel in der taz</a> vom 7. Juli 2007.</span>
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<li id="cite_note-82"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-82">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe auch <i>„Mehr als eine Liebe: Polyamouröse Beziehungen“</i> von Méritt, Bührmann, und Schefzig (2005) sowie die Texte zur Schlampagne von Gitta Tost und Jule Blum.</span>
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<li id="cite_note-83"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-83">↑</a></span> <span class="reference-text">Jenny Block: <i>Open: Love, Sex, and Life in an Open Marriage.</i> Seal Press, USA 2008.</span>
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<li id="cite_note-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-84">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyamory.de/bisherige-polytreffen">Liste der bisherigen Treffen des Polyamoren Netzwerks e. V.</a>.</span>
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<li id="cite_note-85"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-85">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buntlieben.ch/der-verein/entstehungsgeschichte/"><i>Entstehungsgeschichte bunt_lieben.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 24. Dezember 2025</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Entstehungsgeschichte+bunt_lieben&rft.description=Entstehungsgeschichte+bunt_lieben&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.buntlieben.ch%2Fder-verein%2Fentstehungsgeschichte%2F&rft.language=de-DE"> </span></span>
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<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Raab: <cite style="font-style:italic">Care in konsensuell-nichtmonogamen Beziehungsnetzwerken: Sorgende Netze jenseits der Norm</cite>. Budrich, Opladen u. a. 2019, ISBN 978-3-86388-817-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>127–212, hier S. 176–187</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.2307/j.ctvktrvvk.7">10.2307/j.ctvktrvvk.7</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=CA6iDwAAQBAJ&pg=PA177#v=onepage">Seitenvorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Michael+Raab&rft.btitle=Care+in+konsensuell-nichtmonogamen+Beziehungsnetzwerken%3A+Sorgende+Netze+jenseits+der+Norm&rft.date=2019&rft.doi=10.2307%2Fj.ctvktrvvk.7&rft.genre=book&rft.isbn=9783863888176&rft.pages=127-212%2C+hier+S.+176-187&rft.place=Opladen+u.+a.&rft.pub=Budrich" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-88">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Wendy-O Matik: <i>Redefining our Relationships.</i> S. 57 ff.</span>
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<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text">Ryam Nearing, <i>Loving More. The Polyfidelity Primer</i>, Kapitel 7, S. 72–75. PEP Publishing, Hawaii 1992, ISBN 0-9622144-1-8.</span>
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<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Zwei Mütter und ein Baby.</i> In: <i>Frankfurter Rundschau</i> vom 6. Januar 2007, S. 14.</span>
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<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text">Natascha Ditha BERGER: <cite style="font-style:italic">Polyamorie & Identität</cite>. in der psychotherapeutischen Beziehung. 1. Auflage. Pabst Science Publisher, Lengerich 2024, ISBN 978-3-95853-919-8, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>78</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Natascha+Ditha+BERGER&rft.btitle=Polyamorie+%26+Identit%C3%A4t&rft.date=2024&rft.edition=1.+Auflage&rft.genre=book&rft.isbn=9783958539198&rft.pages=78&rft.place=Lengerich&rft.pub=Pabst+Science+Publisher" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-Evans_Flag-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Evans_Flag_93-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Jim Evans: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130526042210/http://homepage.isomedia.com/~jene/flag.html"><i>Jim Evans’ Polyamory Pride Flag.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 26. Mai 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Homepage.Isomedia.com.</i> Ohne Datum, abgerufen am 15. November 2021 (englisch).</span>
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<li id="cite_note-95"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-95">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.polyamproud.com/flag"><i>polyamproud.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Mai 2025</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=polyamproud&rft.description=polyamproud&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.polyamproud.com%2Fflag&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-96"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-96">↑</a></span> <span class="reference-text">Steven Alexander: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/uk/2005/apr/04/britishidentity"><i>Free love gets a fit of the wibbles.</i></a> In: <i><a href="The_Guardian" title="The Guardian">The Guardian</a>.</i> 4. April 2005, abgerufen am 30. Januar 2020 (englisch).<br>Research Centre for Feminist, Gender & Queer Studies, Universität Hamburg: <i>Abstracts & Introducing the Speakers.</i> In: <i>International Conference on Polyamory & Mono-Normativity.</i> 4.–6. November 2005, S. 4 (englisch; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070610060608/http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/isoz/lehrende/pieper/abstracts_polyamory.pdf">PDF: 71 kB, 7 Seiten auf sozialwiss.uni-hamburg.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. Juni 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)).<br>Siehe auch Meg Barker: <i>This is my partner, and this is my… partner’s partner: Constructing a polyamorous identity in a monogamous world.</i> In: <i>Journal of Constructivist Psychology.</i> Band 18, Nr. 1, 2005, S. 75–88, online: 5. August 2006 (englisch; <a href="https://doi.org/10.1080/10720530590523107" class="extiw external" title="doi:10.1080/10720530590523107">doi:10.1080/10720530590523107</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-97"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-97">↑</a></span> <span class="reference-text">Deborah Anapol: <i>Polyamory, the New Love without Limits.</i> Ohne Verlag oder Ort, 1997, S. 64 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-98"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-98">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Elisabeth A. Sheff: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.psychologytoday.com/us/blog/the-polyamorists-next-door/201902/delighting-in-your-beloveds-other-lovers"><i>Delighting in Your Beloveds’ Other Lovers.</i></a> In: <i><a href="Psychology_Today" title="Psychology Today">Psychology Today</a>.</i> 26. Februar 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 30. Januar 2020</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Delighting+in+Your+Beloveds%E2%80%99+Other+Lovers&rft.description=Delighting+in+Your+Beloveds%E2%80%99+Other+Lovers&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.psychologytoday.com%2Fus%2Fblog%2Fthe-polyamorists-next-door%2F201902%2Fdelighting-in-your-beloveds-other-lovers&rft.creator=Elisabeth+A.+Sheff&rft.date=2019-02-26&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-99"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-99">↑</a></span> <span class="reference-text">Franklin Veaux, Janet Hardy, Tatiana Gill: <cite style="font-style:italic">More Than Two: A Practical Guide to Ethical Polyamory</cite>. Thorntree Press, LLC, 2014, ISBN 978-0-9913997-2-7 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.com/books?id=oVpaBAAAQBAJ&newbks=0">google.com</a> [abgerufen am 26. Juni 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Franklin+Veaux%2C+Janet+Hardy%2C+Tatiana+Gill&rft.btitle=More+Than+Two%3A+A+Practical+Guide+to+Ethical+Polyamory&rft.date=2014&rft.genre=book&rft.isbn=9780991399727&rft.pub=Thorntree+Press%2C+LLC" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-100"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-100">↑</a></span> <span class="reference-text">Jenny Yuen: <cite style="font-style:italic">Polyamorous: Living and Loving More</cite>. Dundurn, 2018, ISBN 978-1-4597-4042-6 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.com/books?id=_TNEDwAAQBAJ&newbks=0">google.com</a> [abgerufen am 26. Juni 2022]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyamorie&rft.au=Jenny+Yuen&rft.btitle=Polyamorous%3A+Living+and+Loving+More&rft.date=2018&rft.genre=book&rft.isbn=9781459740426&rft.pub=Dundurn" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-101"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-101">↑</a></span> <span class="reference-text">Aus Anthony Ravenscroft: <i>Polyamory: Roadmaps for the Clueless & Hopeful.</i> Fenris Brothers, Santa Fe 2004, ISBN 1-890109-53-3, S. ??; Zitat: „Swim or die […] The title of this chapter is meant to reflect on some core points of polyamory. Sharks must keep moving in order for water to flow over their gills; the concept of ‚swim‘ is inherent to the concept of ‚shark‘ – if a shark stops swimming, it ceases to exist. There is very little that defines polyamory from any other lifestyle, but the handful contain such things as honesty, including absolute ruthless honesty with yourself, and the drive to express that as self-disclosure. If you claim to be polyamorous, but you aren’t willing to do the work, then you are either stupid, for glomming onto an trendy-seeming term that you don’t understand in the least, or lying. Neither of these line up with polyamory.“</span>
</li>
<li id="cite_note-102"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-102">↑</a></span> <span class="reference-text">Celeste West: <i>Lesbian Polyfidelity.</i> S. 83–85.</span>
</li>
<li id="cite_note-103"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-103">↑</a></span> <span class="reference-text">Als Beispiel aus Celeste West, <i>Lesbian Polyfidelity</i>, S. 74: „Most of us in this mode do not give up lying because we suffer from scruples. I indeed salute those noble souls naturally at home on the moral high ground, but those of us who insist on testing the wild waters quit lying for another reason: lying does not work.“ (Die meisten von uns, die so leben, geben das Lügen nicht auf, weil sie unter schlechtem Gewissen leiden. Ich verneige mich vor jenen edlen Seelen, die natürlicherweise in den Regionen hoher Moral zuhause sind, aber jene von uns, welche unbedingt das Wildwasser befahren wollen, geben das Lügen aus einem anderen Grund auf: Es funktioniert einfach nicht.)</span>
</li>
<li id="cite_note-104"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-104">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu unausgesprochenen Vereinbarungen in traditionellen Partnerschaften siehe <i>Die Offene Ehe – Konzept für einen neuen Typus der Monogamie</i> von Nena und George O’Neill.</span>
</li>
<li id="cite_note-105"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-105">↑</a></span> <span class="reference-text">Marshall B. Rosenberg, <i>Gewaltfreie Kommunikation</i>, Junfermann, Paderborn 2005, ISBN 3-87387-454-7.</span>
</li>
<li id="cite_note-106"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-106">↑</a></span> <span class="reference-text">U. a. in Thomas Gordon: <i>Die neue Beziehungskonferenz. Effektive Konfliktbewältigung in Familie und Beruf.</i> Heyne, 2002, ISBN 3-453-86130-2.</span>
</li>
<li id="cite_note-107"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-107">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Lukas Moeller, <i>Worte der Liebe. Erotische Zwiegespräche. Ein Elixier für Paare.</i> Rowohlt Taschenbuchverlag 1998.</span>
</li>
<li id="cite_note-108"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-108">↑</a></span> <span class="reference-text">Easton und Liszt (1997), S. 133 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-109"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-109">↑</a></span> <span class="reference-text">Wendy-O Matik (2002), S. 25 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-110"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-110">↑</a></span> <span class="reference-text">Celeste West (1996), S. 110–159.</span>
</li>
<li id="cite_note-111"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-111">↑</a></span> <span class="reference-text">Anapol (1997), S. 49–64.</span>
</li>
<li id="cite_note-112"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-112">↑</a></span> <span class="reference-text">Anthony Ravenscroft: <i>Polyamory: Roadmaps for the Clueless & Hopeful.</i> Fenris Brothers, Santa Fe 2004, ISBN 1-890109-53-3, S. ??.</span>
</li>
<li id="cite_note-113"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-113">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.faqs.org/faqs/polyamory/faq-supplement/">faqs.org</a></span>
</li>
<li id="cite_note-114"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-114">↑</a></span> <span class="reference-text">Cynthia L. Armistead, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.technomom.com/love/cheatingtopoly.shtml">Coming Clean – Transitioning From Cheating to a Polyamorous Relationship</a> (abgerufen von <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.technomom.com/love/cheatingtopoly.shtml">technomom.com</a> am 3. März 2008)</span>
</li>
<li id="cite_note-115"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-115">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe auch <i>„The Polyamory Handbook: A User’s Guide“</i> von Peter J. Benson zur Frage nach Ehrlichkeit und Verschwiegenheitswünschen in Beziehungsnetzwerken mehrerer Personen.</span>
</li>
<li id="cite_note-116"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-116">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Helen_Fisher" title="Helen Fisher">Helen Fisher</a>, S. 72 in <i>Anatomy of Love</i>: „Pair-Bonding is a trademark of the human animal“. <i>Anatomy of Love. A natural History of Mating, Marriage, and why we stray.</i> Fawcett / Random House, New York 1992, ISBN 0-449-90897-6. Deutsche Übersetzung: <i>Anatomie der Liebe</i>. Droemer Knaur Verlag 1993</span>
</li>
<li id="cite_note-117"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-117">↑</a></span> <span class="reference-text">Für weitere bibliographische Informationen zur Geschichte von Polygamie und Monogamie, siehe S. 328 in Celeste West, <i>Lesbian Polyfidelity</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-118"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-118">↑</a></span> <span class="reference-text">Helen Fisher, <i>Anatomy of Love</i>, S. 75–97.</span>
</li>
<li id="cite_note-119"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-119">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160530002005/http://www.childsupportanalysis.co.uk/analysis_and_opinion/choices_and_behaviours/misattributed_paternity.htm">childsupportanalysis.co.uk</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.childsupportanalysis.co.uk%2Fanalysis_and_opinion%2Fchoices_and_behaviours%2Fmisattributed_paternity.htm">Originals</a></span> vom 30. Mai 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.childsupportanalysis.co.uk/analysis_and_opinion/choices_and_behaviours/misattributed_paternity.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.childsupportanalysis.co.uk/analysis_and_opinion/choices_and_behaviours/misattributed_paternity.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.childsupportanalysis.co.uk</span></span>
</li>
<li id="cite_note-120"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-120">↑</a></span> <span class="reference-text">Anthony Ravenscroft: <i>Polyamory: Roadmaps for the Clueless & Hopeful.</i> Fenris Brothers, Santa Fe 2004, ISBN 1-890109-53-3, Kapitel 7–22.</span>
</li>
<li id="cite_note-121"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-121">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Gesetz,_betreffend_Aenderungen_und_Erg%C3%A4nzungen_des_Strafgesetzbuchs" class="extiw external" title="s:Gesetz, betreffend Aenderungen und Ergänzungen des Strafgesetzbuchs">s:Gesetz, betreffend Aenderungen und Ergänzungen des Strafgesetzbuchs</a></span>
</li>
<li id="cite_note-122"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-122">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe beispielsweise die (weit über Polyamory hinausgehende) Plattform „<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.beyondmarriage.org/">Beyond Marriage</a>“: „Marriage is not the only worthy form of family or relationship, and it should not be legally and economically privileged above all others. A majority of people – whatever their sexual and gender identities – do not live in traditional nuclear families.“</span>
</li>
<li id="cite_note-123"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-123">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20120801153947/http://www.gruene-jugend.de/show/107269.html"><i>Ist Monogamie die Lösung?</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 1. August 2012 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>) In: <i>gruene-jugend.de.</i> 25. Februar 2006.</span>
</li>
<li id="cite_note-124"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-124">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Julia_Seeliger" title="Julia Seeliger">Julia Seeliger</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.taz.de/Archiv-Suche/!447195&s=Julia%2BSeeliger%2Butopie&SuchRahmen=Print/"><i>Debatte Junge Utopien: Meine WG ist meine Familie.</i></a> In: <i>taz.de.</i> 22. April 2010, abgerufen am 10. April 2019 (Forderung: Der Staat muss seine Gesetze an diese Vielfalt der Lebensstile anpassen und Mehrelternschaften ermöglichen).</span>
</li>
<li id="cite_note-125"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-125">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101123170226/http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-101121-PIRATEN-gegen-Atomkraft-und-fuer-zukunftsweisende-Geschlechter-und-Familienpolitik"><i>Piraten gegen Atomkraft und für zukunftsweisende Geschlechter- und Familienpolitik</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 23. November 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Piratenpartei Deutschland</span>
</li>
<li id="cite_note-126"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-126">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2010.2/Antragskommission/Anträge_2010.2/2010-10-13_-_Queer-_und_Familienpolitik_Modul_4"><i>Bundesparteitag 2010.2/Antragskommission/Anträge 2010.2/2010-10-13 – Queer- und Familienpolitik Modul 4.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 16. Juni 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Bundesparteitag+2010.2%2FAntragskommission%2FAntr%C3%A4ge+2010.2%2F2010-10-13+%E2%80%93+Queer-+und+Familienpolitik+Modul+4&rft.description=Bundesparteitag+2010.2%2FAntragskommission%2FAntr%C3%A4ge+2010.2%2F2010-10-13+%E2%80%93+Queer-+und+Familienpolitik+Modul+4&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwiki.piratenpartei.de%2FBundesparteitag_2010.2%2FAntragskommission%2FAntr%C3%A4ge_2010.2%2F2010-10-13_-_Queer-_und_Familienpolitik_Modul_4"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-127"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-127">↑</a></span> <span class="reference-text">Meldung: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160307054729/http://www.news.de/panorama/801687472/niederlaender-wollen-viel-ehe-legalisieren/1/"><i>Petition: Niederländer wollen Viel-Ehe legalisieren.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 7. März 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i><a href="News.de" title="News.de">News.de</a>.</i> 14. April 2009, abgerufen am 10. April 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-128"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-128">↑</a></span> <span class="reference-text">Aus <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.weeklystandard.com/Content/Public/Articles/000/000/006/494pqobc.asp?pg=2">The Weekly Standard</a>, „Here come the Brides“, 26. Dezember 2005, Zitat: „The fundamental purpose of marriage is to encourage mothers and fathers to stay bound as a family for the sake of their children. Our liberalized modern marriage system is far from perfect, and certainly doesn’t always succeed in keeping parents together while their children are young. Yet often it does. Unfortunately, once we radically redefine marriage in an effort to solve the problems of adults, the institution is destined to be shattered by a cacophony of grown-up demands.“</span>
</li>
<li id="cite_note-129"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-129">↑</a></span> <span class="reference-text">Stanley Kurtz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111117084905/http://www.nationalreview.com/articles/206153/heather-has-3-parents/stanley-kurtz"><i>Heather Has 3 Parents.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 17. November 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>National Review.</i> 12. März 2003 (englisch), Zitat: „Once we cross the border into legalized multiple parenthood, we have virtually arrived at the abolition of marriage and the family. The logic of gay marriage leads inexorably to the end of marriage, and the creation in its place of an infinitely flexible series of contracts. Monogamous marriage cannot function if it is just one of many social arrangement. Marriage as an institution depends for its successful functioning upon the support and encouragement that the ethos of monogamy receives from society as a whole. If anything can be called a marriage – including group marriage – then the ethos of monogamy that keeps families together will have been broken, and the social reinforcement that is the essence of marriage itself will be gone.“</span>
</li>
<li id="cite_note-130"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-130">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://orf.at/#/stories/2395252/">Erste Dreierehe in Kolumbien geschlossen</a>, orf.at, 13. Juni 2017, abgerufen am 13. Juni 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-131"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-131">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://polyamoriemagazin.de/de/erste-dreier-ehe-in-kolumbien-nennt-sich-polyamor/">Ist die erste Dreier Ehe in Kolumbien Polyamorie?</a>, polyamoriemagazin.de, 13. Juni 2017, abgerufen am 13. Juni 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-132"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-132">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu weiteren Quellen siehe die Zusammenstellung: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.polyamory.org/~howard/Poly/religion.html"><i>Religion and Law about non-monogamous relationships.</i></a> 9. Mai 2000, abgerufen am 27. Juni 2019 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-133"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-133">↑</a></span> <span class="reference-text">Literaturzeitschrift <i><a href="Phantastisch!" title="Phantastisch!">phantastisch!</a> neues aus anderen welten</i> Nr. 4, 2010, S. 44.</span>
</li>
<li id="cite_note-Amarain:2006-134"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Amarain:2006_134-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Amarain:2006_134-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Susanne Amarain: <i>So geheim und vertraut. Virginia Woolf und Vita Sackville-West.</i> Suhrkamp, 2006, ISBN 3-518-45826-4.</span>
</li>
<li id="cite_note-135"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-135">↑</a></span> <span class="reference-text">Denise Randle: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101125061740/http://bloomsbury.denise-randle.co.uk/intro.htm"><i>The Bloomsbury Group…</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 25. November 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Bloomsbury.denise-randle.co.uk.</i> Ohne Datum, abgerufen am 28. Januar 2019 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-136"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-136">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe u. a. Quentin Bell: <i>Bloomsbury recalled.</i> Columbia University Press, New York 1995, ISBN 0-231-10565-7 (englisch).</span>
</li>
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<li id="cite_note-WScomingOut-140"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-WScomingOut_140-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Taylor Henderson: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pride.com/comingout/2019/6/25/willow-smith-comes-out-i-love-men-and-women-equally"><cite>Willow Smith Comes Out: 'I Love Men and Women Equally'</cite></a> In: <cite>Pride.com</cite>, 25. Juni 2019. Abgerufen im 26. Juni 2019 (englisch).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rft.type=newspaperArticle&rft.subject=News&rft.title=Willow+Smith+Comes+Out%3A+%27I+Love+Men+and+Women+Equally%27&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.pride.com%2Fcomingout%2F2019%2F6%2F25%2Fwillow-smith-comes-out-i-love-men-and-women-equally&rft.source=Pride.com&rft.date=25.+Juni+2019&rft.language=en"> </span></span>
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<li id="cite_note-141"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-141">↑</a></span> <span class="reference-text">Mitchel Leaska, John Phillips: <i>Violet to Vita: The Letters of Violet Trefusis to Vita Sackville-West.</i> Viking, Ort? 1990.</span>
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<li id="cite_note-143"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-143">↑</a></span> <span class="reference-text">Etty Hillesum: <i>Das Denkende Herz. Die Tagebücher von Etty Hillesum 1941–1943.</i> Verlag? Ort? Jahr?</span>
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<li id="cite_note-146"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-146">↑</a></span> <span class="reference-text">Aus einem Interview in der 3sat-Sendung <i>kulturzeit</i> vom 14. Februar 2008.</span>
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<li id="cite_note-columbianewsservice-147"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-columbianewsservice_147-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-columbianewsservice_147-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-columbianewsservice_147-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-columbianewsservice_147-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-columbianewsservice_147-4">e</a></sup></span> <span class="reference-text">Trevor Stokes: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060323075926/http://jscms.jrn.columbia.edu/cns/2006-02-14/stokes-polyamory"><i>I love you… and you… and you… and you, too.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 23. März 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>Columbia.edu News Service.</i> 23. März 2006.</span>
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<li id="cite_note-152"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-152">↑</a></span> <span class="reference-text">Interview: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/kultur/article11686955/Wie-Tom-Tykwer-eine-Dreierbeziehung-auslotet.html"><i>„Drei“: Wie Tom Tykwer eine Dreierbeziehung auslotet.</i></a> In: <i>Welt online.</i> 17. Dezember 2010, abgerufen am 23. Mai 2018.</span>
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<li id="cite_note-153"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-153">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daserste.de/unterhaltung/film/filme-im-ersten/sendung/neu-in-unserer-familie-zwei-eltern-zu-viel-folge-1-102.html"><i>Neu in unserer Familie – Zwei Eltern zu viel.</i></a> Folge 1. <a href="Das_Erste" title="Das Erste">Das Erste</a>, 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 6. April 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Neu+in+unserer+Familie+%E2%80%93+Zwei+Eltern+zu+viel&rft.description=Neu+in+unserer+Familie+%E2%80%93+Zwei+Eltern+zu+viel&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.daserste.de%2Funterhaltung%2Ffilm%2Ffilme-im-ersten%2Fsendung%2Fneu-in-unserer-familie-zwei-eltern-zu-viel-folge-1-102.html&rft.publisher=%5B%5BDas+Erste%5D%5D&rft.date=2016"> </span></span>
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<li id="cite_note-154"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-154">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.daserste.de/unterhaltung/film/filme-im-ersten/sendung/neu-in-unserer-familie-ein-baby-fuer-alle-folge-2-108.html"><i>Neu in unserer Familie – Ein Baby für alle.</i></a> Folge 2. Das Erste, 2016,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 6. April 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APolyamorie&rft.title=Neu+in+unserer+Familie+%E2%80%93+Ein+Baby+f%C3%BCr+alle&rft.description=Neu+in+unserer+Familie+%E2%80%93+Ein+Baby+f%C3%BCr+alle&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.daserste.de%2Funterhaltung%2Ffilm%2Ffilme-im-ersten%2Fsendung%2Fneu-in-unserer-familie-ein-baby-fuer-alle-folge-2-108.html&rft.publisher=Das+Erste&rft.date=2016"> </span></span>
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<li id="cite_note-155"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-155">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111117091116/http://www.bertz-fischer.de/lobderoffenenbeziehung/pdf/lobderoffenenbeziehung_replik.pdf"><i>Replik von Oliver Schott – Autor von Lob der offenen Beziehung – auf »Fuck Polyamory« von Iris Dankemeyer in konkret 8/2010.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.bertz-fischer.de%2Flobderoffenenbeziehung%2Fpdf%2Flobderoffenenbeziehung_replik.pdf">Originals</a></span> vom 17. November 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.bertz-fischer.de/lobderoffenenbeziehung/pdf/lobderoffenenbeziehung_replik.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bertz-fischer.de/lobderoffenenbeziehung/pdf/lobderoffenenbeziehung_replik.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.bertz-fischer.de</span> (PDF) In: <i>bertz-fischer.de.</i> 2010, abgerufen am 11. September 2013 (PDF; 113 kB, 19 Seiten).</span>
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Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/7712461-3">7712461-3</a></span> </div>
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